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Kurznachrichten
Aufnahmestopp
13.11.2015
Nach der partiellen Schließung der schwedischen Grenzen für Flüchtlinge verhängt das erste deutsche Bundesland einen Aufnahmestopp.

EU oder Krieg
09.11.2015
Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn warnt vor einem Zerfall der EU.

Neue Lager
15.09.2015
Die Innenminister der EU haben sich auf Maßnahmen geeinigt, die Flüchtlinge aus Deutschland fernhalten sollen.

Krieg in Europa?
24.09.2014
Der ehemalige Bundeskanzler Helmut Schmidt warnt vor einem neuen Krieg in Europa.

Verletzte ausgeflogen
03.09.2014
Die Bundeswehr hat 20 verwundete Kämpfer aus der Ukraine zur Behandlung nach Deutschland ausgeflogen.

Außen und innen
26.08.2014
Der deutsche Außenminister moniert eine mangelnde Zustimmung in der Bevölkerung für eine offensive deutsche Weltpolitik.

Die Verantwortung Berlins
20.05.2014
Der ehemalige EU-Kommissar Günter Verheugen erhebt im Konflikt um die Ukraine schwere Vorwürfe gegen Berlin.

"Ein gutes Deutschland"
30.04.2014
Das deutsche Staatsoberhaupt schwingt sich zum Lehrmeister der Türkei auf.

Die Dynamik des "Pravy Sektor"
11.03.2014
Der Jugendverband der NPD kündigt einen "Europakongress" unter Beteiligung des "Pravy Sektor" ("Rechter Sektor") aus der Ukraine an.

Der Mann der Deutschen
18.02.2014
Die deutsche Kanzlerin hat am gestrigen Montag zwei Anführer der Proteste in der Ukraine empfangen.

Zwei Wege - Eine Katastrophe: Übereinstimmungen und Unterschiede in deutschen Europakonzepten, für die Wolfgang Schäuble und Jürgen Habermas stehen. Flugschrift No. 1 von Hans-Rüdiger Minow. Januar 2016. Als e-book (10,- Euro) oder in Print (18,90 Euro). Flugschrift hier bestellen.
Kampf um die Arktis
18.08.2017
BERLIN
(Eigener Bericht) - Deutsche Militärs betrachten ökonomische Aktivitäten Chinas in Grönland und Island als ursächlich für künftige Kriege. Sollte sich die Volksrepublik als "raumfremde Großmacht" in der Arktis "festsetzen", werde dies "militärische Auseinandersetzungen heraufzwingen", heißt es in einer aktuellen offiziösen Publikation. Zum Beleg verweist der Autor, ein Reserveoffizier der Bundeswehr, unter anderem auf Bergbauinvestitionen Chinas . . .

In der Defensive
19.07.2017
BERLIN/BEIJING
(Eigener Bericht) - Die Bundesregierung verschärft ihre Maßnahmen zur Abschottung der deutschen Wirtschaft gegen Übernahmen aus China. Ein neuer Beschluss des Bundeskabinetts sieht eine härtere Prüfung auswärtiger Firmenakquisitionen vor. Ergänzend dringt Berlin auf die Einführung von Abwehrmechanismen auf EU-Ebene gegen Unternehmenskäufe aus dem Ausland. Die Schritte erfolgen genau zu der Zeit, zu der chinesische Firmen . . .

Chinas Jahrhundertprojekt
15.05.2017
BEIJING/BERLIN
(Eigener Bericht) - Berlin und Brüssel legen China bei seinem Großprojekt "Neue Seidenstraße" Steine in den Weg. Am gestrigen Sonntag hat die EU sich geweigert, auf einem internationalen Gipfeltreffen in Beijing mit Vertretern aus mehr als 100 Staaten, darunter 29 Staats- und Regierungschefs, eine Erklärung zu dem Projekt zu unterzeichnen. Für das Vorhaben, das den . . .

Kriegsgefahr in Ostasien
03.11.2016
BERLIN/BEIJING
(Eigener Bericht) - Die Münchner Sicherheitskonferenz beendet am heutigen Donnerstag ein langfristig angelegtes Strategietreffen in Beijing. Das aktuelle "Core Group Meeting" der Konferenz, an dem neben Vertretern von Bundesregierung und Bundestag vor allem hochrangige chinesische Amtsträger, aber auch der Vizeverteidigungsminister Vietnams und ein Spitzenfunktionär der NATO teilnehmen, soll strategische Optionen Deutschlands und der EU in . . .

Kriegsübungen im Pazifik
13.07.2016
BERLIN/BEIJING
(Eigener Bericht) - Vor dem Hintergrund der eskalierenden Konflikte im Südchinesischen Meer nimmt die deutsche Marine erstmals an einem Großmanöver im Pazifischen Ozean teil. Minentaucher und weiteres Personal des Seebataillons aus Eckernförde bei Kiel sind in diesen Tagen in die Kriegsübung "RIMPAC 2016" eingebunden, die von der US Navy durchgeführt wird und unterschiedlichste Gewaltoperationen im . . .

Die Neue Seidenstraße (II)
07.07.2016
ATHEN/BEIJING/BERLIN
(Eigener Bericht) - Strategische Investitionen der Volksrepublik China in Südosteuropa stellen die deutschen Hegemonialansprüche dort in Frage. Zu Wochenbeginn hat der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras in Beijing über neue chinesische Wirtschaftsvorhaben in Griechenland verhandelt. Kernstück ist der Hafen in Piräus bei Athen, der zu zwei Dritteln von einem chinesischen Großkonzern übernommen wird. Beijing baut ihn . . .

Die Neue Seidenstraße (I)
13.06.2016
BEIJING/BERLIN
(Eigener Bericht) - Bei zunehmenden Spannungen zwischen China und den westlichen Mächten bemüht sich die deutsche Kanzlerin auf ihrem aktuellen Besuch in Beijing um den Ausbau der deutsch-chinesischen Wirtschaftskooperation. Der Bestand deutscher Investitionen in der Volksrepublik ist - bei weiterhin steigender Tendenz - 2014 auf rund 60 Milliarden Euro angewachsen; das ist mehr als in . . .

Ostasiens Mittelmeer (II)
09.06.2016
BERLIN/PARIS
(Eigener Bericht) - Die EU soll zur Durchsetzung eines Rechts auf "Navigationsfreiheit" Kriegsschiffe in Gewässer nahe der Volksrepublik China entsenden. Wie der französische Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian am vergangenen Wochenende ankündigte, wird Frankreich eine entsprechende Debatte vorantreiben und regelmäßige EU-Marinepatrouillen im Südchinesischen Meer durchsetzen. Deutsche Regierungsberater hatten bereits im vergangenen Jahr unter Verweis auf die . . .

Ostasiens Mittelmeer (I)
08.06.2016
BERLIN/WASHINGTON
(Eigener Bericht) - In der EU beginnt eine Debatte über gemeinsame Marinepatrouillen im Südchinesischen Meer. Dies geht aus Berichten vom "Shangri-La Dialogue", einer am Wochenende durchgeführten hochkarätigen Konferenz zur Außen- und Militärpolitik in Asien, hervor. Hintergrund sind die schnell eskalierenden Auseinandersetzungen zwischen dem Westen und der Volksrepublik China um die "Navigationsfreiheit" im Südchinesischen Meer. Sie . . .

Moderne Kanonenboot-Diplomatie
18.03.2016
BERLIN/WASHINGTON/BEIJING
(Eigener Bericht) - Vor der China-Reise von Bundespräsident Joachim Gauck weisen deutsche Regierungsberater auf die wachsenden Auseinandersetzungen im Südchinesischen Meer zwischen China und den Vereinigten Staaten hin. Anlass sind provozierende Durchfahrten von US-Kriegsschiffen durch die Zwölf-Meilen-Zone vor der Küste von Inseln, auf die China Anspruch erhebt; in der Zwölf-Meilen-Zone hat der Küstenstaat völkerrechtlich volle Souveränität. . . .

Der nächste Großkonflikt
03.03.2016
BERLIN/BEIJING
(Eigener Bericht) - Inmitten der eskalierenden Krisen in und um Europa bereitet das außen- und militärpolitische Strategiezentrum der Bundesregierung die deutsche "Strategic Community" auf einen möglichen nächsten Großkonflikt vor - den Machtkampf gegen China. Zwar sei man zur Zeit vollauf damit beschäftigt, den Machtkampf gegen Russland sowie die Kriege gegen Jihadisten in Nahost und im . . .

Strategische Verschiebungen
29.10.2015
BEIJING/BERLIN
(Eigener Bericht) - Auseinandersetzungen um Provokationen des US-Militärs begleiten die aktuelle China-Reise der deutschen Kanzlerin. Nach der Durchfahrt eines Zerstörers der U.S. Navy durch von Beijing beanspruchte Gewässer bei den umstrittenen Spratly-Inseln im Südchinesischen Meer hat die chinesische Regierung den US-Botschafter einbestellt. Der Konflikt wird, wie deutsche Regierungskreise ausdrücklich bestätigen, bei den heutigen Gesprächen von . . .

China eindämmen
26.05.2015
NEW DELHI/COLOMBO/BERLIN
(Eigener Bericht) - Die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen beginnt am heutigen Dienstag mehrtägige militär- und rüstungspolitische Gespräche in New Delhi. Unmittelbarer Anlass sind neue Rüstungsprojekte; so will Indien unter anderem deutsche U-Boote in Lizenz bauen. Auch werde man die Kooperation in der Außen- und Militärpolitik intensivieren, heißt es in Berlin. Die Reise soll . . .

Mit gespaltener Zunge (II)
08.07.2014
BERLIN/BEIJING
(Eigener Bericht) - Anlässlich der China-Reise der deutschen Kanzlerin sagen Berliner China-Experten spürbare "Erschütterungen" in den deutsch-chinesischen Beziehungen voraus. Merkel bemüht sich gegenwärtig in der Volksrepublik insbesondere um neue Geschäftschancen für die deutsche Industrie. Vielleicht schon bald sei allerdings mit wachsenden Spannungen zwischen den USA und der Volksrepublik zu rechnen, heißt es in einer aktuellen . . .

Mit gespaltener Zunge (I)
07.07.2014
BERLIN/BEIJING
(Eigener Bericht) - Mit ihrer aktuellen China-Reise sucht die deutsche Kanzlerin die ohnehin enge deutsch-chinesische Wirtschaftskooperation weiter zu intensiveren. China ist mittlerweile der drittwichtigste deutsche Handelspartner noch vor den USA und könnte, wie Regierungskreise urteilen, trotz einer aktuellen Stagnation der Geschäfte auf lange Sicht noch größere Bedeutung für die deutsche Exportwirtschaft gewinnen. Die Investitionen deutscher . . .

Deutschland im Inselstreit (II)
10.06.2014
BERLIN
(Eigener Bericht) - Angesichts der eskalierenden Spannungen in den Meeresgebieten vor der chinesischen Küste nehmen deutsche Außenpolitik-Experten die dortigen Interessenlagen und eventuelle Interventionsmöglichkeiten in den Blick. Vor allem im Ostchinesischen Meer stünden militärische Optionen im Mittelpunkt der Konflikte, urteilt ein deutscher Think-Tank: Dort gehe es für China beim Streit um die Diaoyu-/Senkaku-Inseln um die Möglichkeit, . . .

Geschäfte unter Rivalen
28.03.2014
BEIJING/BERLIN
(Eigener Bericht) - Pläne zu engerer Wirtschaftskooperation und Spekulationen über eskalierende Spannungen in Ostasien begleiten den heute beginnenden Deutschlandbesuch des chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping. Einerseits besitzt das China-Geschäft ungebrochen hohe Bedeutung für die exportfixierte deutsche Industrie, die weiterhin nach Ersatz-Absatzmärkten für die südeuropäischen Krisenstaaten sucht und an der ostasiatischen Boom-Ökonomie partizipieren will. Andererseits zeichnet sich . . .

In einer bipolaren Welt
20.12.2013
HAMBURG
(Eigener Bericht) - Vorfeldorganisationen der Berliner Außenpolitik diskutieren über eine mögliche militärische Eskalation der Spannungen in Ostasien und eine eventuelle Beteiligung Deutschlands an eskalierenden Konflikten zwischen den USA und China. Gegenwärtig stünden militärische Aktivitäten der Bundesrepublik in Ost- und Südostasien nicht zur Debatte, erklärte der außen- und sicherheitspolitische Berater der Bundeskanzlerin, Christoph Heusgen, vor kurzem . . .

Deutschland im Inselstreit
04.12.2013
BERLIN/WASHINGTON/BEIJING
(Eigener Bericht) - Ungeachtet der eskalierenden Spannungen in Ostasien kündigen deutsche Unternehmen neue Rüstungsexporte an Verbündete des Westens im Umfeld Chinas an. Wie die Kieler Werft HDW bestätigt, hat sie den Verkauf zweier U-Boote an Singapur beschlossen. Singapur gilt in den Inselstreitigkeiten in Ost- und Südostasien als zuverlässiger Partner des Westens. Einen Vorgeschmack auf die . . .

Die Thukydides-Falle
29.10.2013
BERLIN/BEIJING
(Eigener Bericht) - Die Berliner Debatte über mögliche militärische Konfrontationen zwischen dem Westen und der Volksrepublik China dauert an. Manche Experten verträten die Ansicht, dass die Bemühungen des Westens, "den chinesischen Aufstieg aufzuhalten und ihn zu verlangsamen", sich nicht nur in der "Stärkung regionaler Verbündeter" in Ost- und Südostasien erschöpfen werde, heißt es in einer . . .

Exporte in Gefahr
14.10.2013
BERLIN/BEIJING
(Eigener Bericht) - Mit einiger Sorge konstatieren deutsche Wirtschaftskreise spürbare Rückgänge bei den deutschen Exporten nach Asien. Die Ausfuhren auf den Kontinent hatten jahrelang geboomt und zuletzt die Hoffnung genährt, die deutschen Exportgewinne trotz des Einbruchs der Verkäufe in die krisengeschüttelten Staaten der Eurozone verstetigen zu können. Nun sind sie im ersten Halbjahr 2013 deutlich . . .

Konfliktzonen der Zukunft
28.08.2013
BEIJING/WASHINGTON/BERLIN
(Eigener Bericht) - Berliner Regierungsberater warnen vor einem Rüstungswettlauf und vor möglichen militärischen Konfrontationen in Ostasien. Wie es in einer aktuellen Studie der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) heißt, kollidiere Chinas Versuch, die Kontrolle über seine Küstengewässer und über seine Seehandelsrouten zu erlangen, mit dem Anspruch der Vereinigten Staaten, "die internationale Führungsrolle" Washingtons zu bewahren. . . .

Chinas Lebenslinien (II)
02.08.2013
BERLIN/NAYPYIDAW
(Eigener Bericht) - Die Bundesrepublik treibt die Normalisierung ihrer Beziehungen zu Myanmar voran und nimmt die sogenannte Entwicklungshilfe in vollem Umfang wieder auf. Dies ist das Ergebnis von Regierungsverhandlungen, die Ende Juli abgeschlossen wurden. Demnach wird das südostasiatische Land vom deutschen Entwicklungsministerium vor allem bei der Neustrukturierung seiner Wirtschaft und beim Aufbau der Infrastruktur unterstützt . . .

Chinas Lebenslinien (I)
01.08.2013
BERLIN/BEIJING
(Eigener Bericht) - Das außenpolitische Establishment Berlins intensiviert die Debatte über die Aufrüstung Chinas, über Territorialstreitigkeiten in den ostasiatischen Meeren und über etwaige deutsche Reaktionen. Nach 30 Jahren im Schnitt zweistelligen Wirtschaftswachstums sei China jetzt "an einem Punkt angekommen", an dem sich "wirtschaftliche Stärke in politischen Einfluss und militärische Macht" umsetze, hieß es schon im . . .

Die Vorwärtsverteidigung des Westens
27.05.2013
BERLIN/BEIJING
(Eigener Bericht) - Zum aktuellen Deutschland-Besuch des chinesischen Ministerpräsidenten Li Keqiang stellt ein deutscher Außenpolitik-Think-Tank Strategien für den Umgang mit dem aufsteigenden China zur Debatte. Wie es in einer Studie des German Institute of Global and Area Studies (GIGA) heißt, habe die Volksrepublik durchaus das Zeug, bald "zu einem Zentrum der Weltwirtschaft" zu werden. Selbst . . .

Deutschlands neue Rolle
24.05.2013
BERLIN/BEIJING
(Eigener Bericht) - Vor dem Deutschland-Besuch des neuen chinesischen Ministerpräsidenten Li Keqiang an diesem Wochenende dringt einer der einflussreichsten Think-Tanks der Bundesrepublik auf eine engere deutsch-chinesische Kooperation. Deutschland müsse, wolle es auch in Zukunft Einfluss in Beijing besitzen, "mehr auf die Waagschale legen als bisher", heißt es in einer aktuellen Stellungnahme der Bertelsmann-Stiftung. Ansonsten drohe . . .

Ein Feuerring um China (II)
24.04.2013
BERLIN/BEIJING
(Eigener Bericht) - Der zentrale militärpolitische Think-Tank Berlins kündigt "Planspiele" zu möglichen militärischen Konfrontationen mit China an. Eine Analyse der "Kampfkraft" der chinesischen Streitkräfte steht im Mittelpunkt der diesjährigen "Trierer China-Gespräche", zu denen die "Bundesakademie für Sicherheitspolitik" (BAKS) Anfang Juni in die deutsche Hauptstadt einlädt. Abschließen wird die Tagung mit zwei "hypothetische(n) Praxistests", die klären . . .

China zerschlagen (II)
16.10.2012
BERLIN/BEIJING
(Eigener Bericht) - Unter dem Beifall des Bundespräsidenten sowie deutscher Regierungsmitglieder ruft der Träger eines prominenten deutschen Kulturpreises zur Zerschlagung Chinas auf. China sei ein "Müllhaufen", es müsse "auseinanderbrechen", verlangt der chinesische Schriftsteller Liao Yiwu, der in der Bundesrepublik lebt und am Sonntag den prestigeträchtigen Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhalten hat. Seine Dankrede, in der . . .

Dimensionen des Kalten Krieges
30.08.2012
BEIJING/BERLIN
(Eigener Bericht) - Vor der aktuellen China-Reise der deutschen Kanzlerin sagen Außenpolitik-Experten für die Zukunft erhebliche Spannungen zwischen der Volksrepublik und den Staaten des Westens voraus. Zwar steht bei den Gesprächen, die Angela Merkel in diesen Tagen in Beijing und Tianjin führt, ein Ausbau der Wirtschaftskooperation im Mittelpunkt; zudem bemüht sich die deutsche Kanzlerin um . . .

Im Dialogmodus
03.02.2012
BERLIN/BEIJING
(Eigener Bericht) - Am heutigen Freitag setzt die deutsche Kanzlerin auf ihrer China-Reise ihre Bemühungen um chinesische Unterstützung bei der Rettung des Euro fort. Die Volksrepublik müsse ein Interesse daran haben, ihren Exportmarkt Europa vor dem ökonomischen Kollaps zu bewahren, heißt es in Berlin. Zumindest müsse man Beijing, das Interesse am Amt des IWF-Direktors erkennen . . .

Das pazifische Jahrhundert
18.11.2011
BERLIN/WASHINGTON
(Eigener Bericht) - Mit erheblichem Unmut registriert Berlin den Ausschluss von EU-Beobachtern von einem wichtigen asiatisch-amerikanischen Gipfeltreffen. An der Zusammenkunft des Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsforums (APEC) am letzten Wochenende hätten Vertreter der EU noch als Beobachter teilnehmen dürfen, heißt es in Berichten; beim Ostasiatischen Gipfel an diesem Wochenende sei das nicht mehr der Fall. Das wiege schwer, . . .

Wettrüsten auf See
11.11.2011
BERLIN
(Eigener Bericht) - Berlin soll seine Aufrüstung auf die Kriegsmarine konzentrieren und sich damit auch für die Konkurrenz gegenüber der Volksrepublik China wappnen. Dies fordert ein Außenpolitik-Experte in der führenden außenpolitischen Zeitschrift der Bundesrepublik. Demnach müsse Deutschland, da sein Wohlstand in hohem Maß vom Seehandel abhänge, sich vor allem dem militärischen Schutz seiner Handelsschifffahrt widmen. . . .

Europas Abstieg (III)
03.11.2011
BERLIN
(Eigener Bericht) - Ein Berliner Außenpolitik-Experte warnt vor Bestrebungen, den sich abzeichnenden weltpolitischen Abstieg Europas mit Gewalt zu verhindern. Europa befinde sich zur Zeit in einem "relativen Abstieg", erklärt Prof. Dr. Eberhard Sandschneider gegenüber german-foreign-policy.com; politische Fehler, die in "solchen Abstiegsprozessen" immer wieder geschähen, könnten "gnadenlos in die Katastrophe führen". Sandschneider, Otto-Wolff-Direktor des Forschungsinstitutes der . . .

Der wankende Hegemon
17.08.2011
HAMBURG
(Eigener Bericht) - Die deutschen Eliten stellen sich auf zunehmende Hegemonialkonflikte mit der Volksrepublik China ein. Dies bestätigt eine Umfrage unter mehr als 400 Führungskräften aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien, die eine einflussreiche Hamburger Stiftung vergangene Woche veröffentlicht hat. Demnach rechnen über zwei Drittel der Befragten mit wachsender Konkurrenz um die "globale Vorherrschaft" zwischen . . .

Ein Feuerring um China
21.07.2011
BERLIN/WASHINGTON/BEIJING
(Eigener Bericht) - Deutsche Außenpolitik-Experten rechnen mit massiver Aufrüstung in Ostasien und schließen militärische Aggressionen der USA gegenüber China nicht aus. Die Vereinigten Staaten verstärkten ihre "Militärpräsenz in der Region" und seien gemeinsam mit ihren Verbündeten dabei, einen "präventiven Feuerring" um die Volksrepublik zu legen, hieß es kürzlich auf einer Tagung an der Bundesakademie für . . .

Chinas Boom und die deutschen Reaktionen
28.06.2011
BEIJING/BERLIN
(Eigener Bericht) - Mit den heute zu Ende gehenden deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen treibt Berlin seine widersprüchliche China-Politik voran. Der Boom in der Volksrepublik hält ungebrochen an; Ökonomen sagen Beijing übereinstimmend den Aufstieg zur weltstärksten Wirtschaftsmacht voraus. Deutsche Konzerne bereiten sich darauf vor und bauen ihre Präsenz in China aus, um im künftigen Zentrum der globalen Wirtschaft . . .

Das bekannte Unbekannte
10.05.2011
BERLIN
(Eigener Bericht) - In der Debatte über den womöglich bevorstehenden weltpolitischen Abstieg Europas dringen Berliner Regierungsberater auf entschiedenes Handeln Deutschlands und der EU. Zwar gingen die meisten Experten zur Zeit davon aus, dass der weltpolitische Einfluss der EU in Zukunft "deutlich schwinden" werde. Diese Prognose beruhe jedoch auf der Annahme, dass die aktuellen Entwicklungstendenzen fortdauerten. . . .

Der nächste heiße Krieg
14.04.2011
BERLIN/BEIJING
(Eigener Bericht) - Die Modernisierung der chinesischen Streitkräfte weckt das Interesse hochrangiger Institutionen der deutschen Militärpolitik. Die Bundesakademie für Sicherheitspolitik, ein der Bundeswehr zugehöriger Think-Tank, kündigt für diesen Juni eine Konferenz zum Thema "Wettrüsten in Asien?" an. Ziel der Veranstaltung ist eine Bestandsaufnahme über den Fortschritt der chinesischen Rüstung und über die regionalen Kräfteverhältnisse im . . .

Den Druck erhöhen
16.03.2011
BERLIN/BEIJING
(Eigener Bericht) - Die Volksrepublik China überholt die Vereinigten Staaten von Amerika als wichtigster außereuropäischer Handelspartner Deutschlands und schließt zu den bedeutendsten innereuropäischen Handelspartnern der Bundesrepublik auf. Dies belegen neue Statistiken, die der Außenwirtschaftsverband Ostasiatischer Verein e.V. veröffentlicht hat. Gleichzeitig steigert China seine Auslandsinvestitionen weiter und zielt dabei stärker als bisher auf europäische Länder, insbesondere . . .

Feinde in der Not
20.01.2011
BERLIN/BEIJING
(Eigener Bericht) - Die rasch zunehmenden Investitionen Chinas in der EU rufen Widersprüche in Berlin und Brüssel hervor. Neben Stützkäufen von Staatsanleihen krisengeschüttelter europäischer Staaten durch Beijing treiben nun auch Unternehmen aus China ihre Wirtschaftsexpansion voran. Zuletzt kündigte zu Wochenbeginn die Großbank ICBC (Industrial and Commercial Bank of China) die Ausweitung ihrer Europageschäfte an. Der . . .

Europas Lebensblut
13.01.2011
BERLIN
(Eigener Bericht) - Deutsche Marinekreise fordern neue Mittel zur Aufrüstung der deutschen Kriegsflotte. Angesichts des beginnenden "maritimen Wettrüstens" im Indischen Ozean könne es sich Deutschland als "Exportnation" nicht leisten, auf umfangreiche Aktivitäten "auf den Weltmeeren zur Sicherung des Handels" zu verzichten, heißt es in einschlägigen Publikationen. In den Blick geraten dabei besonders die Seerouten zwischen . . .

"Nicht den USA überlassen"
20.12.2010
PJÖNGJANG/BEIJING/BERLIN
(Eigener Bericht) - Angesichts der Konflikteskalation an der Grenze zwischen Nord- und Südkorea debattieren Berliner Außenpolitiker über deutsche Handlungsoptionen in Ostasien. Es sei nicht länger sicher, dass die USA weltweite Vormacht blieben, heißt es bei der Stiftung Wissenschaft und Politik; insbesondere die Volksrepublik China fordere die Vereinigten Staaten heraus. Für die europäischen Mächte bedeute dies . . .

Alte und neue Weltmächte
17.12.2010
BERLIN
(Eigener Bericht) - Deutsche Marineexperten sagen für die kommenden 20 Jahre eine dramatische Verschiebung der Kräfteverhältnisse zwischen den führenden Seestreitkräften der Welt voraus. Während die Marinen mehrerer Staaten in Ost- und Südasien stark wüchsen, werde die US Navy leicht schrumpfen. Den europäischen Flottenverbänden, darunter auch dem deutschen, stünden äußerst drastische Einbrüche bevor. Ursache für den . . .

Europas Abstieg
14.12.2010
BERLIN/WASHINGTON/BEIJING
(Eigener Bericht) - Debatten über einen globalen Abstieg Europas und eine Neuverteilung der weltweiten Macht begleiten die Auseinandersetzungen um die Zukunft des Euro. Man müsse auf Weltebene ein "Abrutschen der Europäer" konstatieren, schreibt Werner Weidenfeld, einer der einflussreichsten Politikberater in Deutschland. Weidenfeld plädiert seit Jahren dafür, die EU solle ihrerseits um eine Weltmachtrolle kämpfen. Es . . .

Der Nobelpreiskampf
10.12.2010
BERLIN/WASHINGTON/BEIJING
(Eigener Bericht) - Mit starkem Druck reagieren Berlin und Brüssel auf den Boykott der Friedensnobelpreis-Verleihung durch mehrere verbündete Staaten. Es gehe nicht an, dass Serbien der heutigen Zeremonie fernbleibe und sich damit auf der Seite Chinas positioniere, verlautbart die EU-Kommission. Die außenpolitische Unbotmäßigkeit stelle Belgrads EU-Beitrittsprozess in Frage. Nach neuen Interventionen aus der EU hat . . .

Deutschland gegen China (IV)
02.12.2010
BERLIN/BEIJING
(Eigener Bericht) - In arbeitsteiliger Weise nutzt Berlin die parteinahen deutschen Stiftungen zur Durchsetzung seiner Ziele in der Volksrepublik China. Sämtliche Stiftungen der etablierten Berliner Parlamentsparteien sowie die Hans-Böckler-Stiftung des Deutschen Gewerkschaftsbundes sind in China involviert; außer der FDP-nahen Friedrich-Naumann-Stiftung, die nach einem Eklat wegen Unterstützung separatistischer Tendenzen 1996 ihr Büro in Beijing schließen musste, . . .

Desaströs für China
25.11.2010
PJÖNGJANG/SEOUL/BERLIN
(Eigener Bericht) - Nach den bewaffneten Auseinandersetzungen an der Seegrenze zwischen Süd- und Nordkorea erhöht Berlin den Druck auf Pjöngjang. Wie das Auswärtige Amt mitteilt, hat es am gestrigen Mittwoch den Botschafter Nordkoreas einbestellt und gegen den tödlichen Beschuss der Insel Yeonpyeong protestiert. Die Eskalation an der umstrittenen Seegrenze beschädigt deutsche Bemühungen, eine Vereinigung Süd- . . .

Noch näher an China
20.10.2010
PJÖNGJANG/BEIJING/BERLIN
(Eigener Bericht) - Deutsche Nordkorea-Experten spekulieren über eine Öffnung Pjöngjangs gegenüber dem Westen. Die Tage der nordkoreanischen Regierung seien "gezählt", urteilt der parlamentarische Staatssekretär im Finanzministerium und langjährige Korea-Aktivist Hartmut Koschyk (CSU). Auch die FDP-nahe Friedrich-Naumann-Stiftung will in Pjöngjang erfahren haben, die Demokratische Volksrepublik Korea verfolge die Strategie, sich "zu öffnen". Die Spekulationen erfolgen zu . . .

Bundesrepublik China
11.10.2010
BERLIN/BEIJING
(Eigener Bericht) - Einhellig bejubelt Berlin die Vergabe des diesjährigen Friedensnobelpreises an Liu Xiaobo. Bundeskanzlerin Merkel habe sich in der Vergangenheit bereits für die Freilassung des chinesischen "Dissidenten" eingesetzt und werde dies weiterhin tun, erklärt ein Regierungssprecher. Liu habe den Preis für seinen "Kampf für fundamentale Menschenrechte in China" erhalten, schreibt das Auswärtige Amt. Tatsächlich . . .

Deutschland gegen China (III)
07.10.2010
BERLIN/BEIJING
(Eigener Bericht) - Vor der morgigen Bekanntgabe des diesjährigen Friedensnobelpreisträgers erklären deutsche Medien einen chinesischen "Dissidenten" zum Favoriten. Es wäre "ein mutiges Zeichen", sollte das Nobelkomitee den Ehrenvorsitzenden des chinesischen Pen-Zentrums, Liu Xiaobo, auszeichnen, heißt es in der deutschen Presse. Liu verlangt unter anderem die weitgehende Privatisierung von Staatseigentum in China einschließlich des im Rahmen . . .

Asiatische Gipfeltage
05.10.2010
BERLIN/BRÜSSEL
(Eigener Bericht) - Auf mehreren Gipfeltreffen setzen Berlin und Brüssel in diesen Tagen ihren Kampf um Einfluss in Ostasien fort. Die Aussicht auf profitable Geschäfte der deutschen Industrie mit China veranlasst die Bundesregierung, Gespräche über den weiteren Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen zu führen. Die Volksrepublik zieht in wachsendem Maße deutsche Rekordinvestitionen an und wird in Kürze . . .

Deutschland gegen China (II)
22.09.2010
BERLIN/BEIJING
(Eigener Bericht) - Mit Blick auf das anhaltend boomende deutsche Chinageschäft plädieren maßgebliche Kreise aus der deutschen Wirtschaft und Politik für einen kooperativeren Umgang mit Beijing. Angesichts neuer Großprojekte wie etwa des neuen VW-Werkes in Shanghai, das das Wolfsburger Stammwerk als größte Autofabrik der Welt ablöst, müsse man stärkere Rücksicht auf die Belange der Volksrepublik . . .

Deutschland gegen China (I)
02.09.2010
BERLIN/BEIJING
(Eigener Bericht) - Mit Blick auf die zunehmende Bedeutung Chinas für das Wachstum der deutschen Wirtschaft debattieren die deutschen Eliten über den künftigen Umgang mit Beijing. Die weiterhin erstarkende chinesische Wirtschaft sei nicht nur ein reiner Wachstumsmarkt, an dem deutsche Unternehmen mit Gewinn partizipieren könnten, heißt es. Zu beachten sei auch, dass deutsche Konzerne in . . .

Nach Osten!
14.07.2010
BERLIN/MOSKAU/BEIJING
(Eigener Bericht) - Mit ihrer heute beginnenden Reise nach Russland und China treibt die Bundeskanzlerin den Ausbau der deutschen Wirtschaftsbeziehungen jenseits von EU und Nordamerika voran. Hintergrund ist der rasche Aufstieg Chinas und die damit verbundene aktuelle Verschiebung des weltwirtschaftlichen Schwergewichts von den Ländern am Atlantik zu den Pazifikstaaten. Bereits jetzt liegen mit den USA, . . .

Die Konkurrenten der Zukunft
27.04.2010
WOLFSBURG/DETROIT/BEIJING
(Eigener Bericht) - Mit neuen Milliardeninvestitionen sucht der Volkswagen-Konzern seine Positionen in China zu stärken. Zwar steigen die Verkaufszahlen des Wolfsburger Unternehmens in der Volksrepublik weiterhin um hohe Raten an; doch wächst Volkswagen in China weniger stark als der Automobilmarkt insgesamt und fällt nach Jahren der Marktführerschaft hinter seinen US-amerikanischen Konkurrenten General Motors zurück. Eine . . .

Der Sinn der Aussöhnung
23.04.2010
WARSZAWA/BERLIN/MOSKAU
(Eigener Bericht) - Berliner Wirtschaftsvertreter warnen vor einer zunehmenden Hinwendung Moskaus nach Beijing und dem Verlust deutscher Marktanteile in Russland an China. Die ostasiatische Konkurrenz "schläft nicht", erklärt ein Vorstandsmitglied des Ost-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft unter Verweis auf die rasch an Bedeutung gewinnenden russisch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen. Tatsächlich beginnt Moskau sich nach jahrelangem Zögern stärker gegenüber Beijing . . .

Koalition gegen China
22.03.2010
HANOI/BERLIN
(Eigener Bericht) - Berlin hat 2010 zum "Vietnam-Jahr" ausgerufen und forciert in diesen Wochen seine Einflussarbeit in dem südostasiatischen Staat. Nach der kürzlich beendeten Vietnam-Reise des deutschen Entwicklungsministers wird jetzt in Hanoi ein "Institut für deutsches Recht" gegründet, das die Annäherung der rechtlichen Rahmenbedingungen unterstützt. Auch wird ein Wirtschaftssymposium mit dem ehemaligen deutschen Kanzler Schröder . . .

Europa bleibt zurück
10.02.2010
BERLIN/PARIS/BEIJING
(Eigener Bericht) - Milliardenschwere Aufträge zum Bau von Satelliten entfachen erbitterte Konkurrenzkämpfe zwischen Deutschland und Frankreich. Im Mittelpunkt steht dabei die künftige Generation europäischer Wettersatelliten. Die zuständige Europäische Raumfahrtagentur ESA tendiert dazu, sie von einem französisch-italienischen Konsortium mit schwacher deutscher Beteiligung bauen zu lassen. Die Bundesregierung favorisiert die Auftragsvergabe an die EADS-Tochter Astrium, die deutsche . . .

Deklassierungsängste (II)
29.01.2010
BERLIN/WASHINGTON/BEIJING
(Eigener Bericht) - Kurz vor der diesjährigen Münchner Sicherheitskonferenz bilanzieren deutsche Regierungsberater die US-Weltpolitik nach dem Ende der Ära Bush. Präsident Obama habe zu Beginn seiner Amtszeit "große Erwartungen" hinsichtlich einer intensiven Kooperation mit Berlin und der EU geweckt, schreibt die Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik. Tatsächlich aber sei "kaum mehr als eine Akzentverschiebung" eingetreten. . . .

Zweite Liga
15.01.2010
BERLIN
(Eigener Bericht) - Deutsche Ökonomen sagen Europa und der Bundesrepublik einen Abstieg "in die zweite Liga" der Weltwirtschaft voraus. Im nächsten Jahrzehnt werde die EU "aus dem Zentrum an den Rand" der globalen Wirtschaftstätigkeit gedrängt werden, urteilt Thomas Straubhaar, Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts. Ursache sei der rasante Aufstieg der Volksrepublik China, die Deutschland 2009 - . . .

Die Rohstofflücke
24.11.2009
BERLIN
(Eigener Bericht) - Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) warnt vor einer "Rohstofflücke" in Deutschland und verlangt entschiedene Maßnahmen zur Sicherung der Metallversorgung für die deutsche Wirtschaft. Weil die Bundesrepublik keine eigenen Metallvorkommen besitze, müsse der ungehinderte Zugriff auf die globalen Lagerstätten sichergestellt werden, fordert der Vorsitzende des BDI-Rohstoffausschusses. Die Zeit dränge, zumal die Abkehr . . .

Das Schlüsselmeer
20.11.2009
BERLIN/MOGADISCHU
(Eigener Bericht) - Die EU wird die militärischen Operationen gegen die "Piraten" am Horn von Afrika ausweiten und somalische Soldaten für Kampfeinsätze an Land trainieren. Dies haben die EU-Außen- und Verteidigungsminister beschlossen. Demnach sollen Soldaten aus Somalia die "Piraten" auf dem somalischen Festland attackieren und ihnen damit ihre Rückzugsbasen nehmen. Das Vorhaben läuft auf eine . . .

Das Prinzip Einmischung
16.09.2009
BEIJING/BERLIN
(Eigener Bericht) - Begleitet von scharfer deutscher Kritik an Menschenrechtsverletzungen in Zentralasien hat die EU am gestrigen Dienstag ihre Kooperationsverhandlungen mit den dortigen Staaten fortgeführt. Die Gespräche, die einer von Berlin bereits 2007 durchgesetzten "EU-Zentralasien-Strategie" folgen, zielen darauf ab, den deutsch-europäischen Einfluss in den Ressourcengebieten am Kaspischen Meer zu sichern. Diesen wird auch erhebliche geostrategische . . .

Bündnis gegen Beijing
24.07.2009
BERLIN/BEIJING
(Eigener Bericht) - Deutsche Parlamentarier kündigen stärkere Unterstützung für gegen Beijing gerichtete Kräfte in China an. Wie der "Tibet Gesprächskreis im Deutschen Bundestag" mitteilt, plant er, nach den diesjährigen Wahlen die Tibet-Thematik ins deutsche Parlament einzubringen. Auch sollten die Abgeordneten stärker in Aktionen antichinesischer Tibet-Aktivisten "eingebunden" werden, heißt es in einem Ausblick des Gesprächskreises auf . . .

Deklassierungsängste
16.07.2009
BERLIN/WASHINGTON/BEIJING
(Eigener Bericht) - Mit erheblicher Sorge betrachten Polit-Strategen aus der EU US-Vorschläge zur engeren Kooperation zwischen den Vereinigten Staaten und der Volksrepublik China. Man fürchte, "Europa" könne "in einer neuen Weltordnung an den Rand gedrängt werden", heißt es bei dem EU-Thinktank European Council on Foreign Relations (ECFR). Hintergrund ist die Forderung des einstigen US-Präsidentenberaters Zbigniew . . .

Die Zukunft Ost-Turkestans
07.07.2009
BEIJING/URUMQI/MÜNCHEN
(Eigener Bericht) - Berlin nutzt die Unruhen in der westchinesischen Region Xinjiang zu scharfen Attacken gegen Beijing. Die Volksrepublik müsse "eine schnelle und vorbehaltlose Aufklärung" der blutigen Auseinandersetzungen in die Wege leiten, fordert die Vorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Claudia Roth. Einflussreiche deutsche Medien erklären die Minderheitenpolitik Beijings für "gescheitert" und sehen China vor der . . .

Gewichtsverlagerung
29.01.2009
BEIJING/BERLIN
(Eigener Bericht) - Anlässlich des heutigen Deutschlandbesuchs von Ministerpräsident Wen Jiabao verlangt Berlin eine stärkere Teilhabe deutscher Unternehmen am chinesischen Konjunkturprogramm. Einen erheblichen Teil der Staatsprojekte im Umfang von 460 Milliarden Euro, die Beijing zur Eindämmung der Wirtschaftskrise in die Wege leitet, könnten deutsche Firmen bedienen, heißt es in Managerkreisen. Angesichts ernster Geschäftseinbrüche in Europa . . .

Distanzierung
21.11.2008
Die Parteistiftung von Bündnis 90/Die Grünen distanziert sich von einem Mitarbeiter, der die Zerschlagung der Volksrepublik China fordert. . . .

China zerschlagen
19.11.2008
BERLIN/BEIJING/DHARAMSALA
(Eigener Bericht) - Ein langjähriger Mitarbeiter der Heinrich-Böll-Stiftung (Bündnis 90/Die Grünen) fordert eine Radikalisierung der tibetischen Sezessionspolitik. Anlass ist ein Treffen von mehr als 600 Exiltibetern am Sitz der selbsternannten "Exilregierung" Tibets in Dharamsala (Indien), das am Montag begonnen hat. Die Versammlung wird über die tibetische Sezessionsstrategie der kommenden Jahre entscheiden. Wie der in Berlin . . .

Bretton Woods II
23.10.2008
BERLIN/BEIJING/WASHINGTON
(Eigener Bericht) - Im Einflusskampf um die Gestaltung einer neuen globalen Finanzordnung führt die deutsche Kanzlerin vom heutigen Donnerstag an Gespräche in Beijing. Gegenstand sind unter anderem deutsche Forderungen nach Finanzmarktregeln, die von den Vereinigten Staaten bisher entschieden abgelehnt werden. Berlin will die Krise nutzen, um sie gegen Washington durchzusetzen, und sucht Verbündete. China hat . . .

Crash and Carry
13.10.2008
BERLIN/WASHINGTON/BEIJING
(Eigener Bericht) - Die Verursacher des Finanzcrashs werden von der Berliner Regierung mit dreistelligen Milliardenbeträgen belohnt. Entsprechende Beschlüsse will die Bundesregierung am heutigen Montag den Parlamentsparteien präsentieren. An den Beschlüssen sind Vertreter deutscher Großbanken unmittelbar beteiligt und bestimmen über Ausfallgarantien und Kapitalspritzen für ihre eigenen Institute. An führender Stelle treten die Chefs der Deutschen Bank . . .

Soldaten in Beijing
22.08.2008
BEIJING/BERLIN/WARENDORF
(Eigener Bericht) - Die Bundeswehr nutzt die Olympia-Medaillengewinne deutscher "Sportsoldaten" zu PR-Zwecken. Fast ein Drittel des deutschen Olympia-Kontingents in Beijing besteht aus Athleten der deutschen Armee. Das Militär ist nach eigenen Angaben der größte öffentliche Förderer des deutschen Spitzen- und Leistungssports, der vom Bundesverteidigungsministerium jährlich mit zweistelligen Millionenbeträgen finanziert wird. Die politisch-militärische Führung in Berlin . . .

Olympia in Beijing
18.07.2008
BERLIN/BEIJING
(Eigener Bericht) - Wenige Wochen vor Beginn der Olympischen Spiele registrieren deutsche Wirtschaftskreise mit Erleichterung ein Abflauen der antichinesischen Tibet-Kampagne. Die Ressentiments, die im Frühjahr in Deutschland entfesselt worden seien, hätten die deutschen China-Geschäfte ernstlich gefährden können, heißt es in Unternehmensverbänden. Nun liegen erneut aktuelle Rekord-Ergebnisse vor, Einbrüche drohen allenfalls wegen Umweltschutzmaßnahmen der chinesischen Regierung. . . .

Eurasischer Brückenkopf
08.07.2008
ULAAN BAATAR/BERLIN
(Eigener Bericht) - Trotz der Unruhen in Ulaan Baatar brechen deutsche Unternehmer in wenigen Wochen zu einer Wirtschaftsreise in die Mongolei auf. Ziel ist der Abschluss von Geschäften in der mongolischen Rohstoffbranche, die über außergewöhnlich große unerschlossene Vorräte verfügt. Die Mongolei gehört zu den zehn ressourcenreichsten Ländern der Welt. Der billige Ausverkauf ihrer Rohstoffe an . . .

Jederzeit mobilisierbar
19.05.2008
BERLIN/WASHINGTON/BEIJING
(Eigener Bericht) - Mit einem Treffen mit der deutschen Entwicklungshilfeministerin und einer Rede in Berlin beendet der Dalai Lama am heutigen Montag seinen jüngsten Deutschland-Aufenthalt. Nach Interventionen aus Wirtschaftskreisen hat die Bundesregierung ihre antichinesischen Provokationen diesmal eingeschränkt; weder die Kanzlerin noch der Außenminister, auch nicht der Bundespräsident sind zu einem aktuellen Treffen mit dem tibetischen . . .

Mechthild Leutner, Klaus Mühlhahn (Hg.): Kolonialkrieg in China
30.04.2008
Die Niederschlagung der Boxerbewegung 1900–1901 Schlaglichter der Kolonialgeschichte Berlin 2007 (Christoph Links Verlag) 272 Seiten 24,90 Euro ISBN: 3-86153-432-0 . . .

Flexiblere Strategien
30.04.2008
BERLIN/BEIJING
(Eigener Bericht) - In Berlin werden die Warnungen vor den Folgen der westlichen Tibet-Kampagne lauter. Eine "fortgesetzte Frontbildung" schade auf lange Sicht dem deutschen Einfluss in China, urteilen Regierungsberater in einer kürzlich veröffentlichten Stellungnahme: Man stärke damit nur Kräfte in Beijing, "die dafür eintreten, dass gegenüber westlichen Vorstellungen und Forderungen noch weniger Kompromissbereitschaft gezeigt wird". . . .

À la Südtirol
25.04.2008
BERLIN/BOLZANO/LHASA
(Eigener Bericht) - Parallel zu der westlichen Tibet-Kampagne schüren Aktivitäten des "Weltkongresses der Uiguren" in Berlin einen zweiten Sezessionskonflikt in der Volksrepublik China. Wie die Vorsitzende des in München ansässigen "Weltkongresses" verlangt, solle die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele boykottiert werden, um einen angeblichen "kulturellen Völkermord" im westchinesischen Xinjiang anzuprangern. Hintergrund sind separatistische Bestrebungen dort, die . . .

Spitzenduell
23.04.2008
HANNOVER
(Eigener Bericht) - Unter großen Anstrengungen behauptet die deutsche Exportwirtschaft ihre globale Spitzenstellung gegen die boomende Volksrepublik China. Da die aktuelle Dollarschwäche vor allem Beijing schade, werde man den Titel des Exportweltmeisters noch eine Weile behaupten können, hoffen die deutschen Unternehmensverbände. Die deutschen Firmen profitieren in der weltweiten Wirtschaftskonkurrenz vom Lohnverzicht ihrer Angestellten, der die . . .

Tibet ohne Mythos
18.04.2008
KÖLN
Über die Lage in Tibet und über Behauptungen deutscher Medien sprach german-foreign-policy.com mit Dr. Ingo Nentwig. Nentwig ist Sinologe und Ethnologe, arbeitete von 1994 bis 2007 als Kustos Ostasien am Museum für Völkerkunde zu Leipzig und forscht unter anderem zu den Minderheiten der Volksrepublik China sowie zur chinesischen Nationalitätenpolitik. . . .

Besonders manipulativ
18.04.2008
LHASA/BEIJING/BERLIN
(Eigener Bericht) - Die westliche Tibet-Kampagne stößt auf erste Widersprüche in Deutschland. Während die weltweiten Sabotageaktionen gegen den olympischen Fackellauf andauern, fürchten deutsche Unternehmen um ihr China-Geschäft; Milliardensummen stehen auf dem Spiel. Politikberater warnen vor dem endgültigen Verlust politischer Glaubwürdigkeit in Beijing, sollte die Bundesregierung weiterhin "unterschiedliche Standards (...) in verschiedenen Ländern" anwenden. Außerdem schwächt . . .

Operationen gegen China
15.04.2008
LHASA/WASHINGTON/BERLIN
(Eigener Bericht) - Mehrere Vorfeldorganisationen der Berliner Außenpolitik unterstützen seit Jahren die tibetischen Exilstrukturen im indischen Dharamsala. Dabei handelt es sich unter anderem um organisatorische Hilfsmaßnahmen, die es der "Exilregierung" in Dharamsala ermöglichen, ihre gegen die Volksrepublik China gerichteten Aktivitäten weltweit zu orchestrieren. Kooperationen mit der "Exilregierung" und anderen Einrichtungen des tibetischen Exils unterhalten vor . . .

Augenzeuge
08.04.2008
LHASA/FRANKFURT AM MAIN
german-foreign-policy.com dokumentiert einen Ausschnitt aus einem CNN-Interview mit dem britischen Journalisten James Miles ("The Economist"), der Augenzeuge der Unruhen in Lhasa wurde, und einen Ausschnitt aus einem Artikel der Frankfurter Rundschau, der auf einen Bericht desselben Journalisten rekurriert. . . .

Die Fackellauf-Kampagne
08.04.2008
LHASA/BERLIN
(Eigener Bericht) - Eine Vorfeldorganisation der Berliner Außenpolitik ist maßgeblich in die Vorbereitung der aktuellen antichinesischen Tibet-Kampagne involviert. Dies geht aus Tagungsberichten und aus Recherchen eines kanadischen Journalisten hervor. Demnach wird die Kampagne von einer Zentrale in Washington gesteuert, die im Mai 2007 auf einer Tagung der FDP-nahen Friedrich-Naumann-Stiftung mit der Organisierung weltweiter "Proteste" beauftragt . . .

Der Olympia-Hebel
17.03.2008
BERLIN/BEIJING
(Eigener Bericht) - Berlin bedient sich der Unruhen im Westen der Volksrepublik China zur Fortsetzung seiner Schwächungskampagne gegen Beijing. Wie Bundeskanzlerin Angela Merkel fordert, soll die chinesische Regierung den "Dialog" mit dem Dalai Lama aufnehmen, dem bekanntesten Anführer der tibetischen Sezessionisten. Der Ministerpräsident des Bundeslandes Hessen, Roland Koch, will internationale Beobachter nach Lhasa entsenden und . . .

Schwächungsstrategien (IV)
22.10.2007
BERLIN/URUMQI/MÜNCHEN/BEIJING
(Eigener Bericht) - Berliner Außenpolitiker führen Gespräche mit einer chinesischen Separatistin und erhöhen den politischen Druck auf Beijing. Wie der "Weltkongress der Uiguren" (Sitz: München) mitteilt, wird seine Präsidentin Rebiya Kadeer unter anderem im Auswärtigen Amt empfangen. Die Uiguren sind eine muslimische Minderheit aus der Autonomen Region Xinjiang (Westchina), sie streben die Sezession ihrer Wohngebiete . . .

Peter Mierau: Nationalsozialistische Expansionspolitik
02.10.2007
Deutsche Asien-Expeditionen 1933-1945 München 2006 (Herbert Utz Verlag) 556 Seiten 49,- Euro ISBN-10: 3-8316-0409-6 . . .

Schwächungsstrategien (III)
02.10.2007
LHASA/BEIJING/ULAAN BAATAR/BERLIN
(Eigener Bericht) - Hochrangige Vertreter der deutschsprachigen Minderheit Norditaliens ("Südtiroler") erklären die Zugehörigkeit Tibets zur Volksrepublik China für "illegal" und fordern die Sezession des westchinesischen Autonomiegebiets. Entsprechende Verlautbarungen erfolgten am vergangenen Wochenende bei einem Besuch norditalienischer Parlamentarier in Indien, wo die "Exilregierung" Tibets ihren Sitz hat. Die "Südtiroler" Behörden, die die "Exilregierung" seit mehreren Jahren . . .

Schwächungsstrategien (II)
27.09.2007
LHASA/BEIJING/BERLIN
(Eigener Bericht) - Deutsche Politiker kündigen eine Ausweitung der Tibet-Offensive der Bundeskanzlerin an. Wie den Äußerungen des Ministerpräsidenten Roland Koch (Bundesland Hessen/CDU) zu entnehmen ist, soll das Treffen Angela Merkels mit dem Dalai Lama zu einer flächendeckenden Einmischung in die inneren Angelegenheiten der Volksrepublik China führen und noch bestehende Rücksichten in anderen westlichen Staaten beseitigen. . . .

Schwächungsstrategien (I)
24.09.2007
BEIJING/LHASA/BERLIN
(Eigener Bericht) - Trotz heftiger Proteste Beijings stärkt die deutsche Kanzlerin die Berliner Sonderbeziehungen zu chinesischen Separatisten. Zum ersten Mal hat am gestrigen Sonntag der Dalai Lama Gespräche im Bundeskanzleramt geführt. Er leitet eine selbsternannte tibetische Exilregierung mit Sitz in Indien, die die Sezession Tibets aus der Volksrepublik China, ersatzweise Sonderrechte nach deutschen "Autonomie"-Modellen verlangt. . . .

Ergänzung
29.08.2007
Der größte deutsche Stahlkonzern ThyssenKrupp übernimmt einen der führenden slowakischen Stahlhändler. . . .

Alle Optionen
27.08.2007
BEIJING/TOKIO/BERLIN
(Eigener Bericht) - Mit dem heutigen Start eines dreijährigen Programms für engere Beziehungen zur Volksrepublik China und bei den folgenden Vereinbarungen mit Japan sichert Berlin differente Optionen seiner Asien-Politik. Während der China-Besuch von Kanzlerin Merkel vor allem deutschen Exportinteressen dient, geht es in Japan um geostrategische Fragen. Tokio betrachtet die Volksrepublik als seinen Erzrivalen, der . . .

Rund um die Welt
06.08.2007
Der Flughafen- Betreiber Fraport AG setzt seine internationale Expansion fort. . . .

Überholspur
13.07.2007
Das rasch wachsende BIP der Volksrepublik China liegt nur noch knapp hinter dem BIP Deutschlands. . . .

Keine Abkühlung
12.07.2007
Der deutsche MAN-Konzern verbucht gute Geschäfte und plant eine Expansion auf den chinesischen Markt. . . .

Rekordjagd
12.07.2007
Der Sportartikel- Hersteller adidas strebt im Olympia-Jahr 2008 ein zweistelliges Wachstum und neue Rekorde an. . . .

Aufholjäger
25.06.2007
Die Volksrepublik China hat Deutschland von seiner Position als Nummer drei der Autohersteller verdrängt. . . .

Breiter Konsens
19.04.2007
Verteidigungsminister Franz Josef Jung hat in China eine engere militärische Kooperation mit der Volksrepublik vereinbart. . . .

Größenvorteile ausschöpfen
26.02.2007
BONN
(Eigener Bericht) - Nach neuen Rekordergebnissen bereitet die Deutsche Post umfangreiche Investitionen an globalen Schwerpunkten der deutschen Wirtschaftsexpansion vor. Der Konzern sei "hervorragend aufgestellt", urteilte Vorstandschef Klaus Zumwinkel in der vergangenen Woche nach Bekanntgabe der Jahresresultate 2006. Nun will das Unternehmen seine dominierende Position als Weltmarktführer in der Logistik behaupten und vor allem dort ausbauen, . . .

Grauzonen
15.02.2007
BERLIN
(Eigener Bericht) - Zur Durchsetzung ihrer weltweiten Expansionsinteressen verstärken deutsche Wirtschaftsunternehmen die Kooperation mit den staatlichen Repressionsapparaten und Geheimdiensten. Um die deutsche Spitzenposition auf dem Weltmarkt gegen die aufstrebenden asiatischen Staaten, insbesondere gegen die Volksrepublik China zu verteidigen, sei die "zielgerichtete Unterstützung durch die deutschen Sicherheitsbehörden" erforderlich, heißt es. Die staatlichen Stellen folgen diesem Verlangen. . . .

Abgehängt
17.01.2007
Der bisherige Exportweltmeister Deutschland ist beim Außenhandel mit Elektrotechnik von der Volksrepublik China überflügelt worden. . . .

Dünne Luft
20.12.2006
FRANKFURT AM MAIN
(Eigener Bericht) - Mit den Ferienflügen der kommenden Weihnachtssaison will die Deutsche Lufthansa ihren Jahresgewinn auf 750 Millionen Euro steigern. Die Rekordeinnahmen ermöglichen dem Unternehmen die Übernahme bedeutender Konkurrenten und sichern eine führende Position im Konzentrationsprozess der europäischen Luftfahrtunternehmen. Unter den Übernahmekandidaten rangiert die spanische Fluggesellschaft Iberia an erster Stelle. Iberia verfügt über enge Geschäftsverbindungen . . .

Die NATO in Riga: Dissens
27.11.2006
RIGA/BERLIN
(Eigener Bericht) - Vor dem morgen beginnenden NATO-Gipfel führt das Scheitern der westlichen Besatzungspolitik in Afghanistan zu schweren Spannungen. Auslöser ist die Weigerung Berlins, deutsche Soldaten in Kampfeinsätze im Süden des Landes zu schicken. Hintergrund sind gravierende Differenzen über die Ausrichtung des Kriegsbündnisses und über eine eventuelle Erweiterung um neue Mitgliedsstaaten und Kooperationspartner. Der "fundamentale . . .

Neue Allianzen
15.11.2006
Die Deutsche Börse gesteht das Scheitern ihrer europäischen Fusionsversuche ein und wendet sich auf der Suche nach anderen Optionen Russland und der Volksrepublik China zu. . . .

Günstige Lage
03.11.2006
TASCHKENT/ASCHGABAT/BERLIN
(Eigener Bericht) - Trotz massiver Widerstände mehrerer EU-Staaten und der USA bereitet der deutsche Außenminister die Aufhebung der Brüsseler Sanktionen gegen Usbekistan vor. Die Maßnahmen waren im Mai 2005 nach einem Massaker usbekischer Sicherheitskräfte verhängt worden. Berlin, das die Sanktionen von Beginn an untergraben hat, erhofft sich Garantien für den Bundeswehr-Stützpunkt im Süden des Landes . . .

Weltkrieg um Wohlstand
29.09.2006
BERLIN/BEIJING
(Eigener Bericht) - Mit Verabschiedung einer neuen "außenwirtschaftlichen China-Strategie" will die Bundesregierung der Wirtschaftskonkurrenz Beijings begegnen. Während die deutschen Importe aus China weiterhin um Rekordbeträge wachsen, nehmen die Ausfuhren nur geringer zu. Wegen der dramatisch steigenden Handelsbilanzdefizite verlangt das Bundeswirtschaftsministerium, China solle die "Öffnung des heimischen Marktes" zusichern; die Marktzugangsbedingungen müssten "kontinuierlich" verbessert werden. Angebliche . . .

Brücke
29.09.2006
Die Deutsche Börse will durch eine Kooperation mit der Börse Peking auf dem boomenden chinesischen Kapitalmarkt Fuß fassen. . . .

Härtere Gangart
18.09.2006
FRANKFURT a. M./BONN/BEIJING
(Eigener Bericht) - Die Heinrich-Böll-Stiftung Hessen widmet sich dem "Selbstbestimmungsrecht der Tibeter" und stellt die territoriale Integrität der VR China in Frage. Die Aktivitäten sind Bestandteil einer parteiübergreifenden Kampagne gegen Beijing, dem Vorfeldorganisationen der deutschen Außenpolitik "radikalere Aktionen" androhen. "Wir wollen den Chinesen Tibet wieder abnehmen", heißt es im Tibet-Forum, einem Bonner Kampf-Blatt, dessen "Redaktionskoordinator" . . .

Startschuss
16.09.2006
Der Automobilkonzern DaimlerChrysler will rund 1,5 Milliarden Euro in seine Expansion in den Wachstumsmarkt China investieren. . . .

Tödliches Gift
28.08.2006
LEVERKUSEN/NEW DELHI/SHANGHAI
(Eigener Bericht) - Der deutsche Bayer-Konzern treibt seine Asien-Expansion mit dem Verkauf hochgefährlicher Pestizide voran und nimmt dabei schwere Vergiftungen der regionalen Landbevölkerung in Kauf. Wie malaysische Fachleute kritisieren, bietet Bayer in Indien und anderen asiatischen Staaten Schädlingsbekämpfungsmittel der WHO-Gefahrenklasse I ("extrem gefährlich"/"hoch gefährlich") an, obwohl dies Normen der Vereinten Nationen (FAO-Kodex) zuwiderläuft und für . . .

Neue Phase
24.08.2006
BERLIN/NEW DELHI/BEIJING
(Eigener Bericht) - Die deutsche Wirtschaft vermeldet neue Rekorde bei der Asien-Expansion. Neben den Exporten in die Volksrepublik China (Zunahme: 27,6 Prozent) stiegen im ersten Halbjahr 2006 vor allem die Ausfuhren nach Indien in großem Maßstab - um knapp 44 Prozent. Weitere Zuwächse werden erwartet: Das Potential des deutsch-asiatischen Wirtschaftsaustauschs gilt als noch längst nicht . . .

Neue Kriege in Afrika
22.06.2006
CIDADE DE PRAIA
(Eigener Bericht) - Mit der heutigen militärischen Erstürmung einer Insel vor der westafrikanischen Küste unter deutscher Führung erreicht das letzte große Manöver der NATO Response Force (NRF) vor Erreichen ihrer vollen Einsatzfähigkeit seinen Höhepunkt. Die Kriegsübung findet in Kap Verde statt und ist damit die erste, die das westliche Kriegsbündnis auf afrikanischem Territorium abhält. Deutschland . . .

Voran
13.06.2006
Der gegenwärtig in einen Kampf um den Aufkauf des inländischen Konkurrenten Schering verstrickte Bayer-Konzern bereitet auch in der Volksrepublik China eine große Übernahme auf dem Pharmamarkt vor. . . .

Personalressourcen
21.05.2006
BERLIN/KÖLN/BEIJING
(Eigener Bericht) - Vor der heute beginnenden ersten China-Reise der Bundeskanzlerin fordern deutsche Unternehmen stärkere Regierungsunterstützung für ihre Expansion in der Volksrepublik. Exporteinbrüche im vergangenen Jahr und das wachsende Handelsbilanzdefizit müssten ausgeglichen werden, die chinesische Regierung habe dazu ihre Währungspolitik anzupassen, verlangen Firmenvertreter. Gleichzeitig versuchen sie, die langfristige Kooperation mit der Volksrepublik durch systematische Anbindung . . .

Zielwerte
24.04.2006
Dank seiner rasanten Expansion in Asien erreicht der deutsche Versicherer Allianz seine Wachstumsziele schneller als erwartet. . . .

Schlachtplan
18.04.2006
Die Deutsche Post blickt sich nach weiteren Möglichkeiten zur Expansion in Asien und Australien um und hat dabei die Volksrepublik China ganz oben auf ihrer Agenda. . . .

Zielradius bis Beijing
05.03.2006
NEW DELHI/BERLIN/HANNOVER
(Eigener Bericht) - Die militärische Aufrüstung Indiens durch die USA will Berlin mit wirtschaftspolitischen Offensiven beantworten und den deutschen Einfluss in New Delhi deutlicher zur Geltung bringen. US-Präsident Bush hatte in den vergangenen Tagen angekündigt, Indiens Nuklearpotential stärken zu wollen, und entsprechende Lieferungen aus den USA zugesagt. Die Angebote richten sich gegen die Volksrepublik China. . . .

Geschlossener Kreis
20.02.2006
BEIJING/NEW DELHI/BERLIN/PARIS
(Eigener Bericht) - In einem Wettlauf um wirtschaftspolitische Einflusspositionen sind der deutsche Außenminister und der französische Staatspräsident in Asien unterwegs. Frank-Walter Steinmeier trifft heute von Seoul aus in Tokio ein, um am Mittwoch nach Beijing weiterzureisen. Jacques Chirac führt seit gestern in Indien Gespräche. Bei den Verhandlungen geht es sowohl Berlin als auch Paris um . . .

Drohungen, Schutzgelder, Krieg
05.02.2006
MÜNCHEN
(gfp.com) - Bundeskanzlerin Angela Merkel fordert größeren deutschen Einfluss in der NATO und will die Schlagkraft des westlichen Kriegsbündnisses durch weltweite Kooperationen mit Drittstaaten vergrößern. Die Pläne, die Merkel am gestrigen Samstag auf dem Münchner Rüstungstreffen bekannt gab, erweitern das militärisch-finanzielle Potential des transatlantischen Paktes und ergänzen Pläne der USA. Nach den Worten von US-Verteidigungsminister . . .

"Chinas Hoflieferanten"
02.02.2006
MÜNCHEN/BANGKOK/PHNOM PENH/BEIJING
(gfp.com) - Wirtschaftliche Positionsgewinne im südostasiatischen Umfeld der Volksrepublik China stehen am morgigen Freitag im Mittelpunkt einer der Münchner Sicherheitskonferenz vorgelagerten Wirtschaftstagung. Wie es in Berlin heißt, müsse man den Machtzuwachs Beijings gemeinsam mit Washington "abfedern"; Absprachen hierzu sind für das Militärtreffen am kommenden Wochenende angekündigt. Zugleich soll die ökonomische und politische Stellung Deutschlands in . . .

Goldrausch
30.01.2006
Der deutsche Versicherungskonzern Allianz steigt bei der größten chinesischen Bank ein und hält bereits nach weiteren Expansionschancen Ausschau. . . .

Bearbeiten
17.12.2005
Die Deutsche Bahn setzt ihre internationale Expansion in der Volksrepublik China fort. . . .

Türöffner
13.12.2005
SHANGHAI/BERLIN
(Eigener Bericht) - Zur Unterstützung der Expansion deutscher Unternehmen auf den Märkten Asiens hat die Bayerische Landesbank in China das weltweit siebte "German Centre" eröffnet. Aufgabe dieser von mehreren deutschen Banken in enger Kooperation mit Wirtschaftsverbänden und Staat betriebenen Deutschen Industrie- und Handelszentren (DIHZ) ist die Förderung mittelständischer Unternehmen bei der Ausdehnung ihrer wirtschaftlichen Aktivitäten . . .

Großauftrag
06.12.2005
Der deutsch-französische Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS verstärkt die Kooperation mit der Volksrepublik China, die perspektivisch auch Waffenlieferungen beinhalten soll. . . .

Ambivalent
14.11.2005
BERLIN/BEIJING
(Eigener Bericht) - Begleitet von Sorgen der deutschen Exportwirtschaft über einen erstmaligen Einbruch des Ausfuhrbooms nach China ist am gestrigen Sonntag der viertägige Deutschland-Aufenthalt des chinesischen Staatspräsidenten Hu Jintao zu Ende gegangen. Während mehrere deutsche Unternehmen Geschäftsabschlüsse in dreistelliger Millionenhöhe vermelden, konstatieren Firmen der Automobil- und der Maschinenbaubranche drastische Rückgänge im China-Export. Die deutschen Ausfuhr-Rückschläge . . .

Asiatische Konkurrenz
10.11.2005
ASTANA/BERLIN
(Eigener Bericht) - Zur Vermeidung von Umsturzversuchen bietet das rohstoffreiche Kasachstan Berlin und der EU engere Wirtschaftsbeziehungen an. Das Land steht vor Präsidentschaftswahlen, die prowestliche Kreise zu Drohungen gegen die Regierung nutzen. Die Protagonisten werden von dem staatsfinanzierten Auslandssender Deutsche Welle gefördert. Während ein tatsächlicher Umsturz in Kasachstan - ebenso wie derzeit in Aserbaidschan - . . .

Signifikantes Wachstum
06.10.2005
Die Deutsche Bank vergrößert die Zahl ihrer Standorte im Ausland und expandiert in Australien. . . .

Vorreiter
28.09.2005
Der deutsche Chemiekonzern BASF treibt seine Expansion in Asien mit zusätzlichen Milliardeninvestitionen insbesondere in der Volksrepublik China voran. . . .

Chinesisches Veto
12.09.2005
NEW YORK/BERLIN/TOKIO
(Eigener Bericht) - Die am kommenden Mittwoch beginnende Vollversammlung der Vereinten Nationen steht vor dem Scheitern. Letzte Kompromissversuche wurden von einer diplomatischen Krisengruppe am vergangenen Wochenende aufgegeben. Die Umsetzung zentraler Reformvorhaben, die anlässlich des 60. UN-Gründungsjahres verabschiedet werden sollten, sei nicht mehr zu erwarten, teilt das Büro des UN-Generalsekretärs mit. Zum Scheitern wesentlich beigetragen hat . . .

Druck ausüben
21.08.2005
BERLIN/BONN/BEIJING
(Eigener Bericht) - Das Auswärtige Amt (AA) und dessen Internet-Portal "Qantara.de" kündigen die Eröffnung eines Verbindungsbüros chinesischer Separatisten in Deutschland an. Bei den Oppositionellen handelt es sich um Vertreter der uigurischen Minderheit im autonomen Gebiet Xinjiang (Nordwestchina). Dort kommt es seit mehreren Jahren zu gewalttätigen Ausschreitungen islamischer Nationalisten, die für politische und kulturelle Sezession kämpfen. Die vom Auswärtigen Amt finanzierten "Qantara"-Veröffentlichungen werben in . . .

Abgang
17.08.2005
BERLIN/NEW YORK
(Eigener Bericht) - Nach dem Desaster der deutschen UNO-Politik wird dem verantwortlichen UN-Botschafter in New York und vormaligen Politischen Direktor des Auswärtigen Amtes, Gunter Pleuger, eine baldige Demission nahe gelegt. Dies erfährt german-foreign-policy.com aus dem Auswärtigen Ausschuss des Bundestages. Dort wächst der Unwille über die Vorgehensweise Pleugers, der den deutschen Aufstieg in den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen herbeiführen sollte, aber einen politischen Scherbenhaufen . . .

Achtung, Deutschland!
18.07.2005
NEW YORK/BERLIN/BEIJING
(Eigener Bericht) - Der gestrige UN-Auftritt des deutschen Außenministers hat zu einer dramatischen Eskalation der nationalen Einflusskämpfe in der UNO geführt und die Zerrüttung der Organisation weiter vertieft. Fischer ist nach New York gereist, um Bündnisse für den deutschen Aufstieg in das höchste UN-Gremium zu schmieden. Gegen die Berliner Pläne haben sich neben den USA und China u.a. Kanada, Schweden, die . . .

Der Große Krieg
17.07.2005
MINSK/KIEW/BERLIN
(Eigener Bericht) - Die deutsche Medienkampagne gegen die Regierung Weißrusslands nimmt schärfere Formen an und stellt "Rezept(e) für den Machtwechsel" zur Diskussion. Ziel ist die Inthronisierung der westlich orientierten Opposition vor oder nach den Präsidentschaftswahlen im kommenden Jahr. Laut Berechnungen des Deutschlandfunk bleibt das weißrussische Protestpotential zwar gering (17 Prozent), doch bestehe das Interesse an einem Austausch der politischen Eliten unverändert. Als . . .

Streitmacht
03.07.2005
BERLIN/KABUL/BEOGRAD
(Eigener Bericht) - Angesichts der bevorstehenden Parlamentsneuwahlen in Deutschland bekennen sich sämtliche politischen Lager zur "internationalen Verantwortung" des deutschen Militärs und zum Verbleib deutscher Truppen im Ausland. Deutschland müsse den "Kampf gegen Terror und Fanatismus" verstärkt fortführen, sagte der scheidende Bundeskanzler im historischen Reichstag. Außenminister Fischer ergänzte, Berlin habe durch Teilnahme am Bombenkrieg gegen Jugoslawien "Verantwortung" wahrgenommen und "umgesetzt". Auch die im Entstehen . . .

Der Gegenspieler
22.06.2005
BERLIN/HANOI/BEIJING
(Eigener Bericht) - Die Konrad-Adenauer-Stiftung beteiligt sich am Umbau der staatlichen Strukturen Vietnams. Wie die CDU-nahe Organisation berichtet, kooperiert sie eng mit der Kommunistischen Partei des Landes (KPV), deren Innenausschuss die komplette Restrukturierung des vietnamesischen Rechtssystems vorbereitet. Die Beratungstätigkeit sichert der deutschen Stiftung exklusiven Einfluss auf die gesellschaftliche Entwicklung Vietnams, die von Familienclans ehemals kommunistischer Kader bestimmt wird. Vietnam steht seit den 1990er . . .

Neuer Anlauf
20.05.2005
CARTAGENA/BRASILIA
(Eigener Bericht) Am heutigen Freitag geht in Cartagena (Kolumbien) die 9. Lateinamerika-Konferenz der deutschen Wirtschaft zu Ende. Die Konferenz leitet eine Reihe hochrangig besetzter Zusammenkünfte ein, mit denen Berlin die Marktposition deutscher Unternehmen im unmittelbaren Einflussbereich der USA ausbauen will. Den Höhepunkt bildet eine Lateinamerika-Reise des deutschen Kanzlers, die für Ende des Jahres geplant ist. Hintergrund sind u.a. umfangreiche Wirtschafts-Aktivitäten der Volksrepublik . . .

Aufsteigen
15.04.2005
BERLIN/BEIJING/TOKIO (Eigener Bericht)
Mit einer lobenden Erwähnung bedenkt Beijing die Bemühungen der deutschen Außenpolitik um ,,strategische Partnerschaft"mit China. Während der deutsche Bundeskanzler in einer Berliner Parlamentsdebatte die ,,stabilisierende Rolle"Chinas ,,in der internationalen Arena"würdigte, ließ Beijing verlauten, Deutschland gebühre ,,größerer Einfluss in den Vereinten Nationen". Die koordinierten Avancen nutzen Beijing, das die transatlantische Embargopolitik unterlaufen will, und lassen Berlin auf chinesische Unterstützung im Weltsicherheitsrat hoffen. . . .

Potential for War
04.04.2005
BERLIN/PARIS/BEIJING (Eigener Bericht)
Über Hilfszusagen an die Volksrepublik China will der deutsche Bundeskanzler den UN-Aufstieg seines Landes sichern und wird dabei von Frankreich wegen erhoffter Gegenleistungen Beijings unterstützt. Paris braucht die Zustimmung der Chinesen, um den Fusionsreaktor ,,Iter"ins Land zu holen (Gesamtvolumen: 10 Milliarden Euro); Berlin ist auf China angewiesen, um in den Weltsicherheitsrat aufzurücken. Die Interessenpolitik der europäischen Hauptmächte widerspricht den strategischen Absichten der USA, . . .

Staatenelite
30.03.2005
BERLIN/NEW YORK/BEIJING (Eigener Bericht)
Die Kampagne der Bundesregierung für eine Vollmitgliedschaft Deutschlands im UN-Sicherheitsrat ist gescheitert. Berlin wird das angestrebte Veto-Recht auf keinen Fall erhalten und muss sich mit einem Status zweiter oder dritter Klasse begnügen. Dies ist das vorläufige Ergebnis erbitterter Abwehrkämpfe, die von den USA, Italien und mehreren osteuropäischen UN-Mitgliedern gegen den deutschen Anspruch geführt werden. Um den UNO-Aufstieg des Berliner Konkurrenten zu verhindern, . . .

Drang nach Osten und Süden
18.03.2005
MÜNCHEN/BEIJING (Eigener Bericht)
Der deutsche Versicherungskonzern Allianz will verstärkt die ,,strategischen Zukunftsmärkte"China, Russland, Indien und Osteuropa erschließen. Dies geht aus dem aktuellen Geschäftsbericht des Unternehmens hervor, der am gestrigen Donnerstag in München veröffentlicht wurde. Die Wirtschaft der genannten Länder weist hohe Wachstumsraten auf; gleichzeitig droht breiten Bevölkerungsschichten ein Leben in Altersarmut, da staatliche Rentenversicherungssysteme abgebaut werden oder allenfalls rudimentär weiterexistieren. Dies macht sich die Allianz-Gruppe . . .

Rohstoffkongress
12.02.2005
BERLIN
Mit einem hochrangig besetzten ,,Rohstoffkongress"will der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) am 8. März die weltweite Verfügbarkeit billiger Ressourcen für deutsche Unternehmen einfordern. Die ,,Verknappung und Verteuerung wichtiger Rohstoffe"könne ,,für die deutsche Industrie zu einer außerordentlichen Belastung werden", heißt es in den Tagungs-Unterlagen; auf ,,extreme Entwicklungen"müssten ,,Wirtschaft und Politik"gegebenenfalls ,,neue Antworten (...) finden". Der BDI reagiert damit auf die . . .

Hilfestellung
23.01.2005
MOSKAU/FRANKFURT AM MAIN
Die Deutsche Bank will Anteile an der zweitgrößten russischen Bank erwerben und damit ihre Position in Russland weiter festigen. Der deutsche Finanzkonzern kann im Konkurrenzkampf um den russischen Markt auf politische Beziehungen zur Moskauer Regierung zurückgreifen, da er als Berater und Finanzier in der deutsch-russischen Energie-Partnerschaft auftritt. Auch in Indien und in der Volksrepublik China plant die deutsche Großbank eine Ausweitung ihrer . . .

Berliner Wirtschaftshegemonie
12.01.2005
BRUXELLES/BERLIN/GÜTERSLOH (Eigener Bericht)
Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Europaparlaments, der deutsche CDU-Politiker Elmar Brok, arbeitet zugleich als ,,Berater"für den deutschen Bertelsmann-Konzern. Bertelsmann gehört zu den weltweit größten Medienunternehmen und expandiert seit Jahren im Ausland. Die dem Konzern angegliederte Bertelsmann-Stiftung ist ebenfalls international tätig. Sie unterhält darüber hinaus einen der einflussreichsten deutschen think tanks für Fragen der Außenpolitik. Der EU-Außenpolitiker Brok rühmte sich noch Ende der . . .

Signale
12.12.2004
BEIJING/DEN HAAG
Berlin drängt weiterhin auf eine Aufhebung des EU-Rüstungsembargos gegen die Volksrepublik China. Damit sucht die deutsche Regierung die Voraussetzungen für eine engere Rüstungskooperation mit Beijing zu schaffen und verschärft die Konflikte mit Washington, das China als gefährlichen Weltmachtkonkurrenten betrachtet. Die chinesische Regierung wirbt in Deutschland für eine Rüstungs-Zusammenarbeit mit dem Ziel, sich ,,von dem hegemonialen Druck Washingtons (zu) befreien". Wie der Direktor . . .

Gefährliches Dreieck
08.12.2004
BERLIN/TEHERAN/BEIJING (Eigener Bericht)
Im Kampf um die Vorherrschaft am Persischen Golf beharrt die US-Regierung auf kriegerischen Optionen und verlangt von ihrem deutschen Verbündeten eine härtere Gangart gegenüber Iran. Damit verschärft sich der transatlantische Konflikt trotz der gerade erzielten EU-Vereinbarung mit Teheran. Die iranische Administration hatte Ende November erklärt, sie setze ihre technischen Bemühungen um eine friedliche Nutzung der Kernenergie zeitweise aus, sofern Berlin und die . . .

Kolonial-Nostalgie
07.12.2004
MÜNCHEN/QUINGDAO
Deutsche Institutionen aller staatlichen Ebenen bauen ihre Aktivitäten in der Volksrepublik China aus. Während der deutsche Kanzler sich in Beijing persönlich für die Interessen der deutschen Wirtschaft einsetzt, hat die Landesregierung Bayerns bereits im Oktober einen Partnerschaftsvertrag mit der südchinesischen Boom-Region Guangdong abgeschlossen. Zu den Zielen der Kooperation gehört es, deutschen Unternehmen den Zugang zum chinesischen Markt zu erleichtern. Neben seinen Beziehungen . . .

Strategische Zusammenarbeit (III)
05.01.2004
BERLIN/BEIJING
Die deutsche Außenpolitik verfolgt gegenüber der Volksrepublik China das Ziel, das Land mit Hilfe der EU an Berlins informelles Bündnissystem zur Begrenzung der Supermacht USA anzubinden. Da die derzeitige chinesische Regierung als unzuverlässig und unberechenbar gilt, setzt Berlin zugleich in Kooperation mit den USA den zu selbstbewussten potentiellen Rivalen innen- und außenpolitisch unter Druck. Deutsche Militärs und Regierungsberater ziehen dabei zunehmend den . . .

Hintergrundbericht: Strategische Partnerschaft und Eindämmung
05.01.2004
BERLIN/BEIJING
Die deutsche Außenpolitik verfolgt gegenüber der Volksrepublik China das Ziel, das Land mit Hilfe der EU an Berlins informelles Bündnissystem zur Begrenzung der Supermacht USA anzubinden. Da die derzeitige chinesische Regierung als unzuverlässig und unberechenbar gilt, setzt Berlin zugleich in Kooperation mit den USA den zu selbstbewussten potentiellen Rivalen innen- und außenpolitisch unter Druck. Deutsche Militärs und Regierungsberater ziehen dabei zunehmend den . . .

Strategische Zusammenarbeit (II)
30.12.2003
BERLIN/BEIJING
Die Berliner Regierung versucht, die Wirtschaftstätigkeit deutscher Unternehmen in der Volksrepublik China rechtlich abzusichern und zu flankieren. Ein höchst einseitiger ,,Rechtsstaatsdialog mit China"bietet deutschen Ministerien und deren Vorfeldorganisationen die Grundlage für eine umfangreiche Einflussarbeit. . . .

Strategische Zusammenarbeit (I)
27.12.2003
BERLIN/BEIJING
Die Berliner Regierung und deutsche Unternehmen haben neue Wirtschaftsabkommen mit der Volksrepublik China geschlossen. Die Ausweitung der Kooperation auf militärisch relevante Bereiche ruft innerhalb der EU, aber auch in den USA Unruhe hervor, da die Volksrepublik China als möglicher Großmachtkonkurrent der Vereinigten Staaten gilt. . . .

Vorzugsstellung
11.12.2003
SCHWÄBISCH HALL/BEIJING
Die Volksrepublik China gewährt der deutschen Versicherungswirtschaft den exklusiven Zugang zum ,,größten Privatkundenmarkt der Welt". Nach einem führenden deutschen Rückversicherer erhielt nun auch die größte deutsche Bausparkasse eine Sonderstellung beim Zugriff auf den lukrativen chinesischen Zukunftsmarkt. . . .

Rüstungsallianzen
28.10.2003
AMSTERDAM
Der deutsch-französische Rüstungskonzern EADS, der beim Aufbau einer eigenständigen Rüstungsbasis für die deutsch-europäischen Weltmachtambitionen eine führende Rolle spielt, setzt seine Bemühungen fort, mit den US-Konkurrenten Russland und China zu einer strategischen Kooperation zu gelangen. Im Wettstreit mit den noch führenden US-Rüstungsunternehmen verzeichnet EADS ausgerechnet in Großbritannien, das als Verbündeter Washingtons gilt, weitere Erfolge und verstärkt nun die Anstrengungen, auf dem lukrativen US-Rüstungsmarkt Fuß . . .

Stetiger Vormarsch
15.10.2003
DUSCHANBE
Die Bundeswehr intensiviert ihre Einflussnahme auf Tadschikistan. Der an den Norden Afghanistans grenzende Staat gilt als die ,,letzte verbliebene Einflußzone Rußlands in Zentralasien", während andere zentralasiatische Länder in zunehmende Abhängigkeit von den Vereinigten Staaten geraten. Die Großmachtkonflikte spielen sich in zunehmender Nähe zur Volksrepublik China ab. . . .

Weltraum-Kooperation
28.09.2003
BEIJING/MÜNCHEN
Bei der Entwicklung des Satellitennavigationssystems ,,Galileo", das unter deutscher Führung steht, verschärft sich die Konkurrenz mit den USA. Im Wettkampf mit der entsprechenden US-Technik versuchen die ,,Galileo"-Betreiber, internationale Kooperationspartner zu gewinnen, die den Aufbau des eigenständigen EU-Satellitensystems mittragen. Es soll auch militärisch genutzt werden. . . .

Deutsche ,,Elite"
16.09.2003
NANJING (Eigener Bericht)
Das deutsche Staatsoberhaupt hat die Serie seiner Angriffe auf die Politik fremder Staaten fortgesetzt und nach Vorhaltungen gegen Frankreich, Großbritannien und die USA nun auch die Volksrepublik China gemaßregelt. Bei einem offiziellen Besuch nutzte der Bundespräsident und SPD-Politiker Rau die Verleihung der Doktorwürde der Universität Nanjing zu einer Rede, die in diplomatischen Kreisen der chinesischen Hauptstadt mit erheblichem Befremden aufgenommen wurde. Rau . . .

Expansion und ,,Wachstum durch Verdrängung"
27.07.2003
BERLIN
Die Deutsche Bahn will einen kanadischen Logistik-Konzern übernehmen und damit zu einem weltweit führenden Automobil-Logistiker werden. Die Expansion soll insbesondere in den USA und in Asien durchgesetzt werden, da in Europa Wachstum ,,nur noch durch Verdrängung"möglich sei. . . .

Deutsche Wirtschaftsexpansion in China (II)
25.07.2003
MÜNCHEN
Die deutsche Wirtschaft baut ihren Einfluss in der Volksrepublik China weiter aus. Ein deutscher Versicherungskonzern bekommt von Peking Vorzugsrechte eingeräumt, die einen privilegierten Zugriff auf den profitablen chinesischen Versicherungsmarkt ermöglichen. . . .

Deutsche Wirtschaftsexpansion in China (I)
18.07.2003
WOLFSBURG/BEIJING
Der Volkswagen-Konzern, in China bereits Marktführer auf dem Automobilmarkt, will seine Position durch die Schaffung zusätzlicher Produktionskapazitäten weiter ausbauen. Zukünftig sollen in der Volksrepublik mehr Fahrzeuge verkauft werden als auf dem deutschen Markt. . . .

Rekordgewinne und Expansion
07.07.2003
HANNOVER
Die deutsche Continental AG, die ihrer Expansion in Asien Rekordgewinne verdankt, beabsichtigt weitere Übernahmen in China, einem Markt mit immensen Zuwachsraten von mehr als 50 Prozent pro Jahr. . . .

BMW beginnt Produktion in China
17.03.2003
MÜNCHEN
Nach einem Verkaufsrekord in Asien will der Autobauer BMW seinen Absatz in der Region mittelfristig verdoppeln. Vor allem in der Volksrepublik China, wo jetzt das erste BMW-Joint Venture genehmigt wurde, sieht der Konzern einen Wachstumsmarkt für seine Marken. . . .

China: Wichtigster deutscher Wirtschaftspartner in Asien
15.03.2003
BERLIN/BEIJING
Die Volksrepublik China - ein potenzieller Verbündeter Berlins bei dem Versuch, den USA die ,,Welthegemonie"streitig zu machen - ist sowohl bei den Importen als auch bei den Exporten zum wichtigsten deutschen Wirtschaftspartner in Asien geworden. Während die deutschen Exporte in die USA zurück gehen, verzeichnet der deutsch-chinesische Handel neue Rekorde. . . .

Einstieg in den ,,Riesenmarkt China"
07.03.2003
MÜNCHEN
Deutsche Unternehmen drängen weiter in den ,,Riesenmarkt China". Auch der Münchner Nutzfahrzeugkonzern MAN bereitet die Expansion in den chinesischen Lkw-Markt vor. . . .

Deutsche Post: ,,Expansion im Expresstempo"
19.02.2003
BONN
Die Deutsche Post expandiert weiterhin in ausländische Märkte - für die deutsche Presse eine ,,Expansion im Expresstempo". Binnen kurzem wurden nun Übernahmen in China, Chile, der Türkei und den Niederlanden gemeldet. . . .

VW in der ,,Schlacht um Chinas Automarkt"
14.02.2003
BEIJING
Der deutsche Volkswagen-Konzern, der auf dem chinesischen Automarkt zwischenzeitlich Rückschläge gegenüber der Konkurrenz einstecken musste, zeigt sich optimistisch, seine führende Position verteidigen zu können. VW werde ,,Marktanteile halten und zurückerobern"und dazu in den kommenden Jahren hunderte Millionen Euro investieren, heißt es. . . .

Deutsche Baumärkte sollen China erobern
01.02.2003
WERMELSKIRCHEN/SHANGHAI
Die deutsche Baumarktkette OBI setzt zur Steigerung ihres Umsatzes verstärkt auf die Expansion im Ausland. Neben den Ländern Osteuropas gilt das Interesse vor allem China, wo in den nächsten Jahren die Marktführung übernommen werden soll. . . .

Deutsche Bahn expandiert in China
08.12.2002
BERLIN
Die Deutsche Bahn AG, gerade erst zu einem der führenden Logistik-Unternehmen in Frankreich und Europa aufgestiegen, beginnt mit einem Joint Venture in Beijing ihre Expansionsstrategie in der Asien-Pazifik-Region umzusetzen. umzusetzen. . . .

Deutscher Baukonzern expandiert in Asien
14.11.2002
TAIPEH/MANNHEIM
Die Bilfinger Berger AG setzt ihre Expansion im Ausland fort. Der deutsche Konzern, der bereits 60 Prozent seines Umsatzes im Ausland erzielt, will weiter gezielt expandieren, um die schwache Baukonjunktur in Deutschland auszugleichen. . . .

,,Internationalisierung Tschetscheniens"
25.10.2002
AACHEN (Eigener Bericht)
Die blutige Geiselnahme eines tschetschenischen Mordkommandos in Moskau nutzt die Vorsitzende des Bundestagsausschusses für ,,Menschenrechte und humanitäre Hilfe", Christa Nickels, um Forderungen nach einer ,,Internationalisierung"des Tschetschenien-Konflikts zu stellen. . . .

Deutsche Post baut führende Position in Asien aus
15.10.2002
BONN
Die Deutsche Post hat in Asien durch ein Joint Venture ihre Führungsposition im Bereich Express- und Logistikgeschäfte ausgebaut. Weitere Expansionsschritte insbesondere in China sind bereits angekündigt. . . .

BMW expandiert in China
08.10.2002
MÜNCHEN
Der deutsche Automobilkonzern BMW steht kurz vor dem Abschluss eines Joint Venture mit Chinas führendem Minibushersteller Brilliance. In Kooperation mit dem chinesischen Autohersteller will BMW führender Hersteller von Luxuswagen in China werden. . . .

Deutscher Handelskonzern: ,,Expansion in China massiv vorantreiben"
27.09.2002
DÜSSELDORF
Die deutsche Handelsgruppe Metro AG hat umfangreiche Investitionen angekündigt, durch die die schnell wachsenden Märkte in Asien und insbesondere in China erschlossen werden sollen. Metro ist in den letzten Jahren durch aggressive Expansion im Ausland bereits zu einem der größten Handelskonzerne in Europa aufgestiegen. . . .

RWE will führender Wasserversorger Chinas werden
24.07.2002
ESSEN/LONDON
Der deutsche RWE-Konzern wird größter Aktionär der China Water Company Limited und will das Unternehmen zum ,,führenden Wasserversorger Chinas"entwickeln. . . .

Deutscher TUI-Konzern will den chinesischen Reisemarkt erobern
07.07.2002
HANNOVER
Die TUI AG, der weltweit führende Reise- und Touristikkonzern, gründet ein Joint Venture mit dem China Travel Service (CTS) und sieht gute Aussichten, eine führende Rolle auf dem ,,interessanten Markt"China einzunehmen. Ein Abkommen der deutschen Regierung mit China über Zusammenarbeit im Tourismus sichert dem Konzern einen bevorzugten Status. . . .

DaimlerChrysler plant Expansion in China
28.06.2002
STUTTGART
DaimlerChrysler beginnt mit der Umsetzung von Konzernplänen, die dem weiteren Ausbau des Geschäfts auf dem ,,Zukunftsmarkt"China dienen sollen. Noch in diesem Jahr sollen erste Verträge insbesondere zur Produktion von Nutzfahrzeugen geschlossen werden, ein Bereich, in dem der Konzern weltweit führend ist. . . .

Deutscher VW-Konzern Marktführer in China
10.06.2002
PEKING
Die Volkswagen AG will ihre Führungsposition auf dem chinesischen Markt gegen die Konkurrenten aus den USA ,,mit allen Mitteln"verteidigen. Der VW-Konzern beherrscht seit 15 Jahren mit über 50 Prozent Marktanteil den Automobilmarkt in der Volksrepublik China. . . .

Deutsche Post will Marktführer in Asien werden
23.05.2002
BONN
Die Deutsche Post AG wird in den kommenden drei Jahren durch Investitionen in Höhe von 1,5 Milliarden Euro ihr Asien-Geschäft deutlich ausbauen. Insbesondere die Geschäftsbereiche Logistik und Express sollen dadurch erweitert werden. In beiden Sparten ist die Deutsche Post im grenzüberschreitenden asiatischen Handel bereits einer der führenden Anbieter. . . .

Deutschland unterstützt Separatismus in Westchina
30.04.2002
BERLIN
Deutschland unterstützt auch weiterhin völkisch-separatistische Bewegungen in der Volksrepublik China. Dies geht aus einem Beschluss des Bundestages sowie aus Äußerungen des Menschenrechtsbeauftragten des Auswärtigen Amtes, Gerd Poppe, hervor. Der Einfluss der chinesischen Zentralregierung in Chinas Autonomen Regionen Tibet und Xinjiang wird dadurch in Frage gestellt. . . .

China jetzt größter bayerischer Absatzmarkt in Asien
09.11.2001
MÜNCHEN/SHANDONG
Bayern baut seine Beziehungen zu China aus. Am 10. November empfing der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber den chinesischen Vizepräsidenten Hu Jintao, der als Nachfolger des derzeitigen chinesischen Staatspräsidenten Zhu Rongji gehandelt wird. Kurz zuvor hatte der bayerische Wirtschaftsminister Otto Wiesheu China besucht. China ist inzwischen der größte Absatzmarkt Bayerns in Asien. . . .

Deutschland jetzt größter europäischer Investor in China
2.11.2001
BEIJING
Deutschland baut seinen Einfluss auf China weiter aus. Während des Beijing-Aufenthaltes von Bundeskanzler Gerhard Schröder unterzeichneten deutsche Unternehmen 29 Wirtschaftsprojekte im Umfang von etwa 10 Milliarden Euro. Deutschland ist damit der größte europäische Investor in China. Bundeskanzler Schröder strebt mit der engen wirtschaftlichen Kooperation mit China auch eine größere Unabhängigkeit von der US-Wirtschaft an, die sich in einer Schwächeperiode befindet. . . .

Schwächungsstrategien (II)
02.01.2000
LHASA/BEIJING/BERLIN
(Eigener Bericht) - Deutsche Politiker kündigen eine Ausweitung der Tibet-Offensive der Bundeskanzlerin an. Wie den Äußerungen des Ministerpräsidenten Roland Koch (Bundesland Hessen/CDU) zu entnehmen ist, soll das Treffen Angela Merkels mit dem Dalai Lama zu einer flächendeckenden Einmischung in die inneren Angelegenheiten der Volksrepublik China führen und noch bestehende Rücksichten in anderen westlichen Staaten beseitigen. . . .

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