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Kurznachrichten
Aufnahmestopp
13.11.2015
Nach der partiellen Schließung der schwedischen Grenzen für Flüchtlinge verhängt das erste deutsche Bundesland einen Aufnahmestopp.

EU oder Krieg
09.11.2015
Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn warnt vor einem Zerfall der EU.

Neue Lager
15.09.2015
Die Innenminister der EU haben sich auf Maßnahmen geeinigt, die Flüchtlinge aus Deutschland fernhalten sollen.

Krieg in Europa?
24.09.2014
Der ehemalige Bundeskanzler Helmut Schmidt warnt vor einem neuen Krieg in Europa.

Verletzte ausgeflogen
03.09.2014
Die Bundeswehr hat 20 verwundete Kämpfer aus der Ukraine zur Behandlung nach Deutschland ausgeflogen.

Außen und innen
26.08.2014
Der deutsche Außenminister moniert eine mangelnde Zustimmung in der Bevölkerung für eine offensive deutsche Weltpolitik.

Die Verantwortung Berlins
20.05.2014
Der ehemalige EU-Kommissar Günter Verheugen erhebt im Konflikt um die Ukraine schwere Vorwürfe gegen Berlin.

"Ein gutes Deutschland"
30.04.2014
Das deutsche Staatsoberhaupt schwingt sich zum Lehrmeister der Türkei auf.

Die Dynamik des "Pravy Sektor"
11.03.2014
Der Jugendverband der NPD kündigt einen "Europakongress" unter Beteiligung des "Pravy Sektor" ("Rechter Sektor") aus der Ukraine an.

Der Mann der Deutschen
18.02.2014
Die deutsche Kanzlerin hat am gestrigen Montag zwei Anführer der Proteste in der Ukraine empfangen.

Zwei Wege - Eine Katastrophe: Übereinstimmungen und Unterschiede in deutschen Europakonzepten, für die Wolfgang Schäuble und Jürgen Habermas stehen. Flugschrift No. 1 von Hans-Rüdiger Minow. Januar 2016. Als e-book (10,- Euro) oder in Print (18,90 Euro). Flugschrift hier bestellen.
Das korrupteste Land in Europa
19.12.2016
KIEW/BERLIN
(Eigener Bericht) - Drei Jahre nach der Eskalation der Majdan-Proteste in Kiew werden in Berlin und der EU ungewohnt kritische Äußerungen über die Ukraine laut. "Wirtschaft, Politik und Medien" des Landes würden "nach wie vor von oligarchischen Klans dominiert", heißt es in einem offiziellen "Sonderbericht" des Europäischen Rechnungshofs; "Misswirtschaft im Bereich der öffentlichen Mittel" sowie . . .

Polizeimission in der Ostukraine
21.10.2016
BERLIN/KIEW
(Eigener Bericht) - Unter deutschem Vorsitz soll die OSZE eine bewaffnete Polizeitruppe in die ostukrainischen Sezessionsgebiete entsenden. Dies ist eines der Ergebnisse des Ukraine-Vierergipfels vom Mittwoch Abend in Berlin. Demnach soll in den kommenden Wochen eine "Roadmap" erstellt werden, die die Umsetzung des Zweiten Minsker Abkommens im Detail regelt. In den vergangenen Wochen war der . . .

Zauberlehrlinge (III)
06.10.2016
KIEW/BERLIN
(Eigener Bericht) - Der von Berlin forcierte Umsturz in Kiew hat die Macht der verhassten ukrainischen Oligarchen nicht gebrochen, sondern sie lediglich transformiert. Dies geht aus einer aktuellen Analyse des offiziösen Warschauer "Zentrums für Oststudien" hervor. Demnach können sich ukrainische Oligarchenclans - wenn auch teils andere als vor 2014 - heute unter dem Schutz der . . .

Zauberlehrlinge (II)
27.09.2016
KIEW/BERLIN
(Eigener Bericht) - Neue Gewalttaten ukrainischer Nationalisten und schwere Menschenrechtsverletzungen auch staatlicher ukrainischer Stellen belasten die von Berlin protegierte Ukraine. Anfang des Monats haben Nationalisten, darunter mutmaßlich Aktivisten mit Kontakten zu Regierungskreisen, einen als "unpatriotisch" eingestuften Fernsehsender in Kiew in Brand gesteckt. Die Täter gehen bislang straffrei aus. Kurz zuvor war es in einem Ort . . .

Zauberlehrlinge
20.09.2016
BERLIN/KIEW
(Eigener Bericht) - Wachsende Spannungen zwischen Berlin und Kiew gehen der morgen beginnenden Russland-Reise von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) voraus. Entgegen den Bemühungen der Bundesregierung, die Realisierung des Zweiten Minsker Abkommens durchzusetzen, hat der ukrainische Staatspräsident Petro Poroschenko jetzt erklärt, die in dem Vertrag vorgesehenen Verpflichtungen seines Landes vorerst nicht erfüllen zu wollen; stattdessen müssten . . .

Die Ära des Revisionismus (I)
10.05.2016
KIEW/BERLIN
(Eigener Bericht) - Zum 71. Jahrestag der Befreiung Europas von der NS-Terrorherrschaft streitet der ranghöchste Geschichtspolitiker der prowestlich gewendeten Ukraine die NS-Kollaboration der führenden ukrainischen Nationalistenvereinigungen und ihre Beteiligung am Holocaust ab. Die Aussage, die Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN) sowie die Ukrainische Aufstandsarmee (UPA) hätten mit den NS-Aggressoren kollaboriert, sei "Xenophobie"; die Feststellung, sie seien . . .

Krise in Kiew
17.02.2016
KIEW/BERLIN
(Eigener Bericht) - Eine schwere Regierungskrise erschüttert die prowestlich gewendete Ukraine. Ministerpräsident Arsenij Jazenjuk hat am gestrigen Dienstag mit knapper Not ein Misstrauensvotum überstanden, nachdem Staatspräsident Petro Poroschenko ihn zum Rücktritt aufgefordert hatte. Vor dem Parlament demonstrierten Hunderte gegen seine Politik, die weite Teile der Bevölkerung in die Verelendung treibt; besonderen Unmut erregte zuletzt die . . .

Geschäfte mit Hürden
03.02.2016
BERLIN/MOSKAU/KIEW
(Eigener Bericht) - Berlin unternimmt Schritte zur Vorbereitung auf ein mögliches Ende der Russland-Sanktionen. Rund ein Jahr nach der Einigung auf das zweite Minsker Abkommen, dessen komplette Umsetzung nach wie vor als Voraussetzung für die Einstellung der Strafmaßnahmen gilt, wird am heutigen Mittwoch der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer zu Gesprächen in Moskau erwartet. Dort will . . .

Die Folgen der "Befreiung"
16.12.2015
KIEW/BERLIN
(Eigener Bericht) - Fast zwei Jahre nach dem von Berlin unterstützten Umsturz in Kiew ziehen Experten eine gleich in mehrfacher Hinsicht verheerende Bilanz der Entwicklung in der Ukraine. Das belegen aktuelle Studien in den an der Universität Bremen publizierten "Ukraine-Analysen". Demnach ist die Wirtschaft des prowestlich gewendeten Landes katastrophal eingebrochen und droht aufgrund der politischen . . .

Die Belagerung der Krim (II)
27.11.2015
KIEW/MOSKAU/BERLIN
(Eigener Bericht) - Die Anführer der Krimtataren, die seit Tagen die Stromversorgung der Krim blockieren, haben gute Kontakte in das deutsche Polit-Establishment. Mustafa Dschemiljew und Refat Tschubarow, die in die Blockadeaktionen involviert sind, haben bereits vor Jahren mit Beamten des Auswärtigen Amts und dem Aussiedlerbeauftragten der Bundesregierung über die engere Anbindung der Krim an den . . .

Die Belagerung der Krim (I)
26.11.2015
KIEW/MOSKAU/BERLIN
(Eigener Bericht) - Begleitet von Unmutsbekundungen aus Berlin eskaliert nach dem Stopp der ukrainischen Stromversorgung für die Krim der Konflikt zwischen Kiew und Moskau erneut. Ende vergangener Woche hatten mutmaßlich Krimtataren gemeinsam mit Mitgliedern des faschistischen Rechten Sektors mehrere Strommasten gesprengt und damit die Stromversorgung der Krim, die zu rund 80 Prozent von der Ukraine . . .

Kontrollmission in Kiew
02.10.2015
KIEW/BERLIN
(Eigener Bericht) - Vor dem heutigen Ukraine-Gipfel in Paris erhöht Berlin den Druck auf die ukrainischen Oligarchen. "Der Einfluss der Oligarchen auf Staat und Regierungshandeln" in Kiew müsse "signifikant eingeschränkt" werden, heißt es in einem aktuellen Papier aus der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Berlin sehe sich "verpflichtet", die "lückenlose Kontrolle" entsprechender Schritte zur "Transformation der Ukraine" einzufordern. Am . . .

Ein Misstrauensreferendum
24.07.2015
KIEW/BERLIN
(Eigener Bericht) - Im Berliner Polit-Establishment wird der Ruf nach einer Ausweitung der Unterstützungszahlungen an die Ukraine laut. Das Land stehe ökonomisch am Abgrund und benötige "insbesondere finanzielle Hilfen", heißt es in einem Beitrag in der aktuellen Ausgabe des Fachblattes "Internationale Politik". "Wichtig" sei es auch, "eine rege Tätigkeit von Auslandsinvestoren in der Ukraine" zu . . .

Steinmeier und die Oligarchen
01.06.2015
KIEW/DNIPROPETROWSK/BERLIN
(Eigener Bericht) - Berlin erhöht seinen Druck auf Kiew zur Durchsetzung des Waffenstillstands im Osten der Ukraine. Eine Fortführung des Bürgerkriegs gilt unter Beobachtern als riskant: Zum einen werden neue Gebietsverluste an die ostukrainischen Aufständischen befürchtet; zum anderen ist nicht ersichtlich, wie ohne ein Ende der Kampfhandlungen der komplette wirtschaftliche Kollaps des Landes verhindert werden . . .

Zweckgebundenes Gedenken
08.05.2015
BERLIN/WARSCHAU/KIEW
(Eigener Bericht) - Uminterpretationen der Geschichte und eine Instrumentalisierung des NS-Gedenkens zu außenpolitischen Zwecken überschatten den 70. Jahrestag der Befreiung Europas vom NS-Terror. Antirussische Stellungnahmen haben heute die Gedenkveranstaltungen in mehreren NATO-Staaten geprägt. Moskau habe im Ukraine-Konflikt nichts Geringeres als "die europäische Friedensordnung" in Frage gestellt, hieß es im Deutschen Bundestag. Der polnische Staatspräsident Bronisław . . .

Widerspenstige Kollaborateure
05.05.2015
KIEW/BERLIN
(Eigener Bericht) - In der Ukraine eskaliert der Konflikt zwischen der von Berlin protegierten Kiewer Regierung und den faschistischen Milizen im Osten des Landes. Waren die Milizen und ihre Vorläufer auf dem Majdan aus deutscher Perspektive noch nützlich, um zunächst Präsident Janukowitsch zu stürzen und danach die ostukrainischen Aufständischen zu bekämpfen, so drohen sie nun . . .

Faschisten als Vorbild
14.04.2015
KIEW/BERLIN
(Eigener Bericht) - Mit einem Außenministertreffen zum Ukraine-Konflikt hat die Bundesregierung am gestrigen Abend die Umsetzung des Minsker Abkommens voranzubringen versucht. Während Kiew und die NATO den Aufständischen im Donbass und Russland die Schuld an Verstößen gegen den Waffenstillstand geben, behindert die von Berlin protegierte Regierung der Ukraine den Friedensprozess, schränkt zudem die Meinungsfreiheit im . . .

Der Weg nach Westen
10.04.2015
KIEW/BERLIN
(Eigener Bericht) - Der Ministerpräsident der Ukraine kündigt eine neue Kooperationsvereinbarung mit der NATO an. Demnach wird Kiew seine Zusammenarbeit mit dem transatlantischen Kriegsbündnis unter anderem bei der militärischen Aufklärung und bei der Spionage intensivieren. Die Ankündigung erfolgt, während die NATO im großen Stil zur Entsendung von Militärausbildern in die Ukraine übergeht. Gleichzeitig stellt die . . .

Mit allen Konsequenzen
03.03.2015
KIEW/BERLIN
(Eigener Bericht) - In Berlin werden Warnungen vor einem Totalkollaps der Ukraine und Forderungen nach einer Aufnahme des Landes in die EU, eventuell auch in die NATO laut. Wolle man verhindern, dass "in der Nachbarschaft der EU auf Dauer ein schwacher oder zerfallender Staat mit allen ... Konsequenzen" entstehe, dann komme man um "eine EU-Integration . . .

Von Račak zum Majdan
23.02.2015
KIEW/BELGRAD/BERLIN
(Eigener Bericht) - Ein Jahr nach dem von Berlin geförderten Umsturz in der Ukraine werfen aktuelle Berichte ein neues Licht auf das Kiewer Massaker vom 20. Februar 2014. Das Blutbad, bei dem mehr als 50 Menschen zu Tode kamen, forcierte den Sturz von Staatspräsident Wiktor Janukowitsch und wurde zugleich genutzt - auch in Deutschland -, . . .

Der Gipfel von Minsk
12.02.2015
KIEW/BERLIN
(Eigener Bericht) - 14 Stunden nach Beginn dauern die Minsker Verhandlungen über eine Lösung im Ukraine-Konflikt an. War am frühen Morgen noch aus der belarussischen Hauptstadt zu hören gewesen, eine Einigung stehe unmittelbar bevor, hieß es wenig später, der ukrainische Präsident Petro Poroschenko habe "inakzeptable Bedingungen" der russischen Seite ausgemacht. Um neun Uhr mitteleuropäische Zeit . . .

Arbeitsteilige Aggression
04.02.2015
KIEW/BERLIN/WASHINGTON
(Eigener Bericht) - Vor den Ukraine-Gesprächen am Rande der bevorstehenden Münchner Sicherheitskonferenz schließen deutsche Außenpolitiker eine Zustimmung zu US-Waffenlieferungen an Kiew nicht aus. Entsprechende Überlegungen in Washington halte er "für angemessen und wichtig", erklärt der Leiter der Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, nach Vorstößen aus US-Regierungskreisen, laut denen etwa panzerbrechende Waffen und Drohnen an die ukrainischen Streitkräfte . . .

Vom Nutzen des Waffenstillstands
26.01.2015
KIEW/BERLIN
(Eigener Bericht) - Deutsche Außenpolitiker stellen eine Verschärfung der EU-Sanktionen gegen Russland zur Debatte. Angesichts der neuen Eskalation der Kämpfe im Osten der Ukraine werde man "leider über schärfere Sanktionen reden müssen", erklären mehrere Vertreter der transatlantischen Fraktion im deutschen Polit-Establishment. Die jüngste Eskalation in Donezk und Mariupol, für die Berlin umstandslos die ostukrainischen Aufständischen . . .

Außer Kontrolle
08.01.2015
KIEW/BERLIN
(Eigener Bericht) - Begleitet von Protesten verhandelt der Kiewer Ministerpräsident Arsenij Jazenjuk am heutigen Donnerstag mit Bundeskanzlerin Angela Merkel über die Ausweitung der deutschen Unterstützung für die Ukraine. Jazenjuk treibt die Aufrüstung der ukrainischen Streitkräfte mit aller Macht voran; Beobachter vermuten, Kiew bereite eine erneute Offensive im ukrainischen Bürgerkrieg vor. Berichten zufolge sind mehrere NATO-Staaten . . .

Reinhard Lauterbach: Bürgerkrieg in der Ukraine
28.11.2014
Geschichte, Hintergründe, Beteiligte Berlin 2014 (Edition Berolina) 160 Seiten 9,99 Euro ISBN: 9783958410015 . . .

"Eine Bataille gewonnen, noch nicht den Krieg"
28.11.2014
KÖLN
Über die aktuelle Lage in der Ukraine und die strategischen Interessen des Westens und Russlands sprach german-foreign-policy.com mit Reinhard Lauterbach. Lauterbach, der als Journalist umfassende Erfahrungen in Osteuropa und vor allem in der Ukraine gesammelt hat, hat soeben einen Band über den Bürgerkrieg in der Ukraine publiziert. . . .

Von Lissabon bis Wladiwostok
28.11.2014
KIEW/BERLIN
(Eigener Bericht) - Die deutsche Kanzlerin bekräftigt die Bereitschaft Berlins zu Verhandlungen mit Moskau über das EU-Assoziierungsabkommen mit der Ukraine. "Wir sind bereit zu Gesprächen zwischen der Eurasischen Union und der Europäischen Union über Handelsfragen", teilte Merkel am Mittwoch im Bundestag mit. Derlei Gespräche waren bereits im September im Grundsatz vereinbart worden; an ihnen hält . . .

Geehrte Kollaborateure
26.11.2014
BERLIN/NEW YORK
(Eigener Bericht) - Die Bundesrepublik verweigert einer UN-Resolution gegen die Verherrlichung von Nationalsozialismus und NS-Kollaboration ihre Zustimmung. In der vergangenen Woche hat das Dritte Komitee der Generalversammlung der Vereinten Nationen eine Resolution verabschiedet, in der etwa die Errichtung von Denkmälern für NS-Funktionäre und die Stilisierung von NS-Kollaborateuren zu "Freiheitskämpfern" massiv kritisiert werden. Deutschland und die . . .

Die Eigendynamik des Umsturzes
06.11.2014
KIEW/BERLIN
(Eigener Bericht) - Nach den Wahlen in der Ostukraine entflammt die Diskussion über die Russland-Sanktionen der EU erneut. Während Teile des Polit-Establishments auch in Berlin sich für ihre Verschärfung aussprechen, plädieren andere dafür, neue Strafmaßnahmen nur gegen die Aufständischen in der Ostukraine zu verhängen und die Sanktionen gegen Russland in absehbarer Zeit zu "überprüfen". Hintergrund . . .

Die europäische Wahl der Ukraine
28.10.2014
KIEW/BERLIN
(Eigener Bericht) - Aus der Parlamentswahl in der prowestlich gewendeten Ukraine gehen ultranationalistische Kräfte gestärkt hervor. Während offen faschistische Parteien schwächer als erwartet abschnitten, sind diejenigen Parteien erfolgreich gewesen, die mit der Einbindung populärer Milizionäre aus faschistischen Bataillonen um Wählerstimmen geworben haben: die "Volksfront" von Ministerpräsident Arsenij Jazenjuk, die Personal des Bataillon Asow eingebunden hat, . . .

Nationalistische Aufwallungen
24.10.2014
KIEW/BERLIN
(Eigener Bericht) - Extremer Nationalismus prägt den zu Ende gehenden Wahlkampf in der prowestlich gewendeten Ukraine. Umfragen sehen vor der Parlamentswahl am Sonntag die Partei eines Politikers auf Platz zwei, der mit Videos von Menschenrechtsverletzungen an angeblichen prorussischen Separatisten für sich wirbt. Weitere Parteien haben Milizionäre in ihre Strukturen aufgenommen, um den nationalistischen Aufwallungen im . . .

Radikalisierung im Parlament
10.10.2014
KIEW/BERLIN
(Eigener Bericht) - Vor der Parlamentswahl in der prowestlich gewendeten Ukraine warnen Experten vor einer "Radikalisierung" der nächsten Werchowna Rada. Ursache ist nicht, dass faschistische Parteien laut Umfragen mit bis zu 20 Prozent der Stimmen rechnen können. Vielmehr liege eine zentrale Gefahr darin, dass auf den Wahllisten mehrerer Parteien, insbesondere der "Volksfront" von Ministerpräsident Arsenij . . .

Unter Kuratel
06.10.2014
KIEW/BERLIN
(Eigener Bericht) - Die Bundesregierung bereitet einen Einsatz der Bundeswehr in der Ukraine vor. Berichten zufolge sollen bis zu 200 deutsche Militärs in den Osten des Landes entsandt werden, um dort die OSZE-Mission zur Kontrolle des Waffenstillstands zwischen den Truppen der Kiewer Regierung und den Aufständischen zu unterstützen. Die Entscheidung über den Einsatz wird in . . .

Ein Lernprozess
15.09.2014
BERLIN/KIEW
(Eigener Bericht) - Das Inkrafttreten des EU-Assoziierungsabkommens mit der Ukraine wird zugunsten von Verhandlungen mit Moskau um mindestens ein Jahr verschoben. Dies ist am Wochenende in Brüssel und Kiew bestätigt worden. Wie es heißt, halte man zwar an der feierlichen Ratifizierung des Abkommens am morgigen Dienstag fest; es werde jedoch nicht vor Ende 2015 wirksam . . .

Ukrainische Manöver
10.09.2014
KIEW/BERLIN
(Eigener Bericht) - Nach der Publikation des vorläufigen Untersuchungsberichts zum Absturz der Boeing MH17 über der Ostukraine bleiben entscheidende Fragen ungeklärt. So gibt der Bericht beispielsweise keinerlei Hinweis darauf, welche Art Geschosse die Maschine getroffen haben; das wäre von Bedeutung, um zu rekonstruieren, ob die MH17 tatsächlich vom Boden aus abgeschossen worden ist. Die Spurensicherung . . .

Verletzte ausgeflogen
03.09.2014
Die Bundeswehr hat 20 verwundete Kämpfer aus der Ukraine zur Behandlung nach Deutschland ausgeflogen. . . .

Viel Geld, viel Nutzen
22.08.2014
KIEW/BERLIN
(Eigener Bericht) - Vor dem Besuch der deutschen Kanzlerin in Kiew am morgigen Samstag schlägt der ukrainische Außenminister für sein Land einen "Marshall-Plan" unter deutscher Führung vor. Die Ukraine benötige "Hilfe in politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bereichen", erklärt Pawlo Klimkin, ehemaliger ukrainischer Botschafter in Berlin; Deutschland könne maßgeblich dazu beitragen. Deutsche Wirtschaftskreise plädieren ebenfalls für . . .

Ukrainische Patrioten
30.07.2014
KIEW/BERLIN
(Eigener Bericht) - Fünf Monate nach dem von Berlin energisch geförderten Umsturz in Kiew sehen Umfragen in der prowestlich gewendeten Ukraine eine Partei der äußersten Rechten als stärkste politische Kraft. Einer aktuellen Untersuchung zufolge könnte die Radikale Partei des Rechtsaußen-Politikers Oleh Ljaschko bei Wahlen derzeit mit 23,2 Prozent der Stimmen rechnen. Ljaschko hat sich vor . . .

Fakten schaffen
21.07.2014
KIEW/BERLIN
(Eigener Bericht) - Einflussreiche deutsche Außenpolitiker fordern nach dem Abschuss eines zivilen Passagierflugzeugs über der Ostukraine eine Militärintervention mit eventueller Beteiligung der Bundeswehr. Man müsse jetzt "über einen Blauhelmeinsatz unter dem Dach der Vereinten Nationen" nachdenken, erklärt Andreas Schockenhoff, ein stellvertretender Fraktionsvorsitzender von CDU/CSU im Bundestag. Als Truppensteller werde "auch Deutschland gefragt" sein. Ein Blauhelmeinsatz . . .

Die Saat geht auf
15.07.2014
KIEW/BERLIN
(Eigener Bericht) - Die vom Westen protegierte Regierung der Ukraine verschärft ihre Kriegführung im Osten des Landes. Angriffe auf Wohngebiete dauern an; zunehmende Attacken auf die wirtschaftliche Infrastruktur lassen befürchten, dass auch die Großstädte Donezk und Luhansk wie zuvor Slowjansk gleichsam ausgetrocknet werden sollen: In Slawjansk war es nach der Zerstörung der Wasser- und Stromversorgung . . .

Negative Wahrnehmungen
02.07.2014
BERLIN/KIEW
(Eigener Bericht) - Der vom Westen protegierte Präsident der Ukraine hat den Waffenstillstand im Bürgerkrieg aufgekündigt und neue Angriffe befohlen. Bereits am gestrigen Montag kam es zu neuen Attacken mit Panzern und Kampfbombern; erneut kamen auch Zivilisten zu Tode. Die Aufkündigung des Waffenstillstands erfolgte trotz größerer Zugeständnisse der Aufständischen und Russlands - unter dem Druck . . .

Akteure zweiter Klasse
26.06.2014
BERLIN/BRÜSSEL
(Eigener Bericht) - Die EU treibt auf ihrem heute beginnenden Gipfeltreffen die Einbindung von Nicht-Mitgliedstaaten in ihre globale Außen- und Militärpolitik voran. Die Assoziierungsabkommen mit Georgien, Moldawien und der Ukraine, die auf dem EU-Gipfel unterzeichnet werden sollen, sehen die allmähliche Anpassung der Vertragspartner an die Brüsseler Außen- und Militärpolitik vor. Konkret zielen sie auf die . . .

Das finnische Modell
05.06.2014
BERLIN/KIEW
(Eigener Bericht) - Berliner Regierungsberater plädieren im Machtkampf des Westens gegen Russland für eine enge militärische Anbindung der Ukraine an das westliche Kriegsbündnis. Zwar sei die direkte Aufnahme des Landes in die NATO kontraproduktiv und solle nicht angestrebt werden, heißt es in einem aktuellen Papier der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). Das stehe jedoch einer . . .

Für Frieden und Freiheit
30.05.2014
BERLIN/KIEW
(Eigener Bericht) - Deutsche Außenpolitiker äußern sich zustimmend zur jüngsten Eskalation der Kriegshandlungen in der Ostukraine durch das Kiewer Umsturzregime. Es sei "klar, dass Kiew ... wieder aktiv werden musste", erklärt etwa Wolfgang Ischinger, ein einflussreicher deutscher Diplomat und Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz. Ministerpräsident Arsenij Jazenjuk, dessen Regierung die aktuellen Artillerie- und Luftangriffe auf ostukrainische . . .

Die Restauration der Oligarchen (IV)
26.05.2014
BERLIN/KIEW
(Eigener Bericht) - Mit der Wahl von Petro Poroschenko zum künftigen Präsidenten der Ukraine nähert sich die Restauration der ukrainischen Oligarchen unter deutsch-amerikanischer Hegemonie ihrem Abschluss. Poroschenko ist mit einem Vermögen von angeblich gut 1,6 Milliarden US-Dollar der vermutlich siebtreichste Mann des Landes; er kontrolliert mehrere ukrainische Konzerne. Schon vor ihm sind andere Oligarchen in . . .

Strategische Verbündete
21.05.2014
BERLIN/BUDAPEST/KIEW
(Eigener Bericht) - Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán verlangt von der Kiewer Umsturzregierung die Duldung völkischer Minderheitenpolitik nach deutschem Modell und ruft damit schwere Spannungen hervor. Wie Orbán zu Beginn seiner dritten Amtszeit erklärt, müsse die Ukraine ihrer ungarischsprachigen Minderheit Ethno-Sonderrechte einräumen; dazu gehöre auch das Recht, die ungarische Staatsangehörigkeit zu erwerben. Kiew protestiert scharf; . . .

Die Verantwortung Berlins
20.05.2014
Der ehemalige EU-Kommissar Günter Verheugen erhebt im Konflikt um die Ukraine schwere Vorwürfe gegen Berlin. . . .

Die Restauration der Oligarchen (III)
16.05.2014
BERLIN/KIEW
(Eigener Bericht) - Deutsche Medien vermelden Erfolge bei der Kooperation der Berliner Außenpolitik mit dem mächtigsten ukrainischen Oligarchen. Wie es nach dem zweiten Zusammentreffen von Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) und dem Multimilliardär Rinat Achmetow heißt, der beträchtliche Teile der Industrie im ostukrainischen Donbass besitzt, ist es Achmetow in den vergangenen Tagen gelungen, mit Hilfe neu . . .

Die Restauration der Oligarchen (II)
15.05.2014
BERLIN/KIEW
(Eigener Bericht) - Bei ihren Bemühungen zur Stabilisierung des Kiewer Umsturzregimes intensiviert die Bundesregierung ihre Kontakte zu den ukrainischen Oligarchen. Bereits am Dienstag ist Außenminister Frank-Walter Steinmeier zum zweiten Mal binnen kurzer Zeit mit dem Multimilliardär Rinat Achmetow zusammengetroffen. Ziel ist es, die Regimegegner im Osten des Landes zu bezwingen und so die südöstliche Industrieregion . . .

"Faschistische Freiheitskämpfer"
12.05.2014
BERLIN/KIEW/MÜNCHEN
(Eigener Bericht) - Das Erstarken faschistischer Kräfte in der Ukraine unter der Ägide des Kiewer Umsturzregimes führt zu Rückwirkungen bei dessen deutschen Unterstützern. In München beginnt eine Debatte über die Ehrung eines ukrainischen Holocaust-Befürworters; in der Presse heißt es, es gehe dabei um die "Frage", ob "ein faschistischer Freiheitskämpfer" (!) öffentlich gewürdigt werden solle. Der . . .

Legitimationskrise
05.05.2014
ODESSA/BERLIN
(Eigener Bericht) - Die beispiellose Desinformationskampagne führender deutscher Medien hat anlässlich der in Odessa verübten Morde an über 40 Menschen einen neuen Höhepunkt erreicht. In der ukrainischen Millionenmetropole sei das Gewerkschaftshaus "in Brand geraten" - "eine Katastrophe", deren Urheber noch nicht bekannt wären, hieß es unmittelbar nach der Brandschatzung am 2. Mai übereinstimmend. Während auf . . .

"Ein Sammelpunkt der OUN"
02.05.2014
BERLIN
Über das Exil des ukrainischen OUN-Führers Stepan Bandera sowie weiterer Aktivisten der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN) und der Ukrainischen Aufständischen Armee (UPA) sprach german-foreign-policy.com mit Grzgorz Rossolinski-Liebe. Rossolinski-Liebe arbeitet als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität Berlin und forscht unter anderem über Antisemitismus, Faschismus und die Kollaboration in Ostmitteleuropa. Seine Monographie "Stepan Bandera: The . . .

Alte, neue Verbündete
02.05.2014
MÜNCHEN
(Eigener Bericht) - Der Bundesnachrichtendienst (BND) hat möglicherweise viel enger mit dem vormaligen ukrainischen NS-Kollaborateur Stepan Bandera zusammengearbeitet als bisher bekannt. Dies legen Recherchen des Berliner Historikers Grzegorz Rossolinski-Liebe nahe. Wie Rossolinski-Liebe im Interview mit german-foreign-policy.com berichtet, deuten freigegebene CIA-Dokumente darauf hin, "dass kein anderer westlicher Geheimdienst so lange wie der BND die Organisation Ukrainischer . . .

"Wissenschaftliche Nationalisten"
01.05.2014
LUND
Über die Wurzeln des Aufstiegs der äußersten ukrainischen Rechten in der Geschichtspolitik des früheren ukrainischen Präsidenten Wiktor Juschtschenko sprach german-foreign-policy.com mit Per Anders Rudling. Rudling ist Associate Professor an der historischen Fakultät der Universität Lund; er hat zahlreiche Publikationen zum Nationalismus, zur historischen Kultur und zur Instrumentalisierung der Geschichte in verschiedenen osteuropäischen Ländern mit Schwerpunkt . . .

Juschtschenkos Mythen
01.05.2014
BERLIN/KIEW
(Eigener Bericht) - Mit einer öffentlichen Gedenkveranstaltung haben am letzten Wochenende mehrere hundert Menschen im westukrainischen Lwiw der Gründung der Waffen-SS-Division "Galizien" gedacht. Die Veranstaltung setzt die sich neu verdichtende Tradition ähnlicher SS-Ehrungen auch in anderen Städten der Westukraine fort, an denen sich mehrmals Politiker der Regierungspartei Swoboda beteiligt haben. Die SS-Ehrungen knüpfen an das . . .

Ein ungewöhnlicher Einsatz
28.04.2014
BERLIN/KIEW
(Eigener Bericht) - Massive Unstimmigkeiten begleiten die Affäre um die festgehaltenen deutschen Militärbeobachter in Slawjansk. Wie ein führender OSZE-Funktionär bestätigt, waren die Militärbeobachter entgegen fortdauernden Falschmeldungen nicht im Auftrag der OSZE in der Ukraine unterwegs, sondern im Auftrag der Bundeswehr und auf Anforderung des Kiewer Umsturzregimes. Die Tätigkeit der parteilichen Gruppe, die sich offiziell auf . . .

Regierungsamtliche Vokative
10.04.2014
BERLIN/KIEW
(Eigener Bericht) - Ein prominenter deutscher Jurist übt scharfe Kritik an gegen Russland gerichteten Äußerungen der Bundesregierung zur Krim-Krise. Wie Reinhard Merkel, Jura-Professor an der Universität Hamburg, erklärt, müsse die Behauptung, Russland habe die Krim "annektiert" oder dort einen "Landraub" begangen, klar zurückgewiesen werden: Sie sei nicht nur völkerrechtlich falsch, sondern auch hochgefährlich, weil Annexionen . . .

Alte Verhaltensmuster
27.03.2014
KIEW/BERLIN
(Eigener Bericht) - Berliner Regierungsberater üben scharfe Kritik an der neuen Umsturzregierung in Kiew. So würden Oppositionelle - Parteigänger des rechtswidrig abgesetzten Präsidenten Wiktor Janukowitsch - vor Gericht gezerrt oder gar verhaftet, "wofür sich jeweils ein politischer Beweggrund vermuten lässt", heißt es in einer aktuellen Stellungnahme aus der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). "Verletzungen parlamentarischer . . .

Die Europäisierung der Ukraine
24.03.2014
KIEW/BERLIN
(Eigener Bericht) - Mit der Unterzeichnung des politischen Teils des EU-Assoziierungsabkommens hat letzte Woche die Übernahme der Ukraine in das deutsch-europäische Hegemonialsystem begonnen. Dem Land, dessen aktuelle Regierung in einem nicht demokratisch legitimierten Umsturz an die Macht gekommen ist, steht nun die Anpassung an EU-Standards auf allen Ebenen bevor. Neben der Angleichung an das Brüsseler . . .

Ein fataler Tabubruch
21.03.2014
KIEW/BERLIN
(Eigener Bericht) - Parlamentarier der neuen, mit deutscher Hilfe an die Macht gebrachten ukrainischen Regierung rufen mit Überfällen auf Fernsehredaktionen massive Proteste hervor. Bereits am Dienstag abend waren Abgeordnete der Partei Swoboda ins Büro des Direktors des staatlichen Fernsehsenders NTKU gestürmt und hatten ihn unter Schlägen und Beleidigungen zum Rücktritt gezwungen. Ähnliches war tags zuvor . . .

Bilder des Kalten Krieges
12.03.2014
BERLIN/KIEW
(Eigener Bericht) - Ein Berliner Osteuropa-Experte erhebt schwere Vorwürfe gegen die Ukraine-Politik und die Ukraine-Berichterstattung in der Bundesrepublik. Berlin und die EU hätten jahrelang russische Kooperationsangebote systematisch ignoriert und Moskau massiv provoziert, urteilt Stefan Meister, Russland-Spezialist des European Council on Foreign Relations (ECFR). Sie trügen daher "eine große Mitschuld" an der aktuellen Kriseneskalation. Insgesamt werde . . .

Die Dynamik des "Pravy Sektor"
11.03.2014
Der Jugendverband der NPD kündigt einen "Europakongress" unter Beteiligung des "Pravy Sektor" ("Rechter Sektor") aus der Ukraine an. . . .

Die Restauration der Oligarchen
07.03.2014
KIEW/BERLIN
(Eigener Bericht) - Die von Berlin geförderte Kiewer Umsturzregierung weitet ihre Zusammenarbeit mit den ukrainischen Oligarchen aus. Zwei von ihnen sind zu Gouverneuren der wichtigen Regionen Donezk und Dnipropetrowsk ernannt worden; ein dritter, der bislang als Unterstützer des gestürzten Präsidenten Wiktor Janukowitsch galt, tritt nun an der Seite der Regierung gegen prorussische Kräfte auf. Immer . . .

Die Kiewer Eskalationsstrategie
06.03.2014
KIEW/BERLIN
(Eigener Bericht) - Der estnische Außenminister äußert den Verdacht, "jemand aus der neuen Koalition" in Kiew könne die Scharfschützen-Morde auf dem Majdan veranlasst haben, die dem von Berlin massiv vorangetriebenen Umsturz in Kiew unmittelbar vorausgegangen sind. Dies geht aus einem abgehörten und im Internet veröffentlichten Telefongespräch hervor. Demnach hat Außenminister Urmas Paet der EU-Chefaußenpolitikerin Catherine . . .

Kiewer Zwischenbilanz
04.03.2014
KIEW/BERLIN
(Eigener Bericht) - Schon wenige Tage nach der Übernahme der Macht in Kiew durch die prowestliche Umsturzregierung zeichnet sich der Absturz des Landes in eine dramatische Verelendung ab. Wie der neue "Ministerpräsident", der Banker Arsenij Jatsenjuk, ankündigt, will er die Ausgaben des ukrainischen Staates um fast ein Sechstel kürzen, um einen IWF-Kredit genehmigt zu bekommen. . . .

Der Krim-Konflikt
03.03.2014
KIEW/BERLIN
(Eigener Bericht) - Die deutsche Kriegsmarine entsendet parallel zur Eskalation der Krise um die Krim ein Spionageschiff in Richtung Mittelmeer. Berichten zufolge hat die "Alster", die bereits das syrische Kriegsgebiet ausspionierte, ihren Heimathafen verlassen; ob sie ihre Fahrt durch das Mittelmeer weiter ins Schwarze Meer fortsetzen wird, hält die Bundeswehr geheim. Mit den Auseinandersetzungen um . . .

Der zweite Kreis der EU
25.02.2014
BERLIN/KIEW/BERN
(Eigener Bericht) - Nach dem prowestlichen Umsturz in Kiew bereiten deutsche Politiker die Öffentlichkeit auf eine desaströse wirtschaftliche Zuspitzung der Lage in der Ukraine vor. Wurde zuletzt stets suggeriert, das Land könne nur bei einer Anbindung an die EU eine gedeihliche Entwicklung nehmen, so heißt es nun - zutreffend -, die Ukraine sei faktisch bankrott. . . .

Testfeld Ukraine
24.02.2014
KIEW/BERLIN
(Eigener Bericht) - Berlin kündigt nach dem Staatsstreich seiner Stellvertreter in der Ukraine weitere Unterstützungsmaßnahmen für sie an. Kiew könne nun eventuell Finanzhilfen aus Brüssel erhalten, heißt es in Regierungskreisen. Zudem führt eine Delegation des Europaparlaments unter der Leitung des deutschen Abgeordneten Elmar Brok (CDU) in der ukrainischen Hauptstadt Gespräche über das weitere Vorgehen. Die . . .

Vom Stigma befreit
21.02.2014
KIEW/BERLIN
(Eigener Bericht) - Die deutsche Außenpolitik vollzieht eine Zäsur und öffnet sich erstmals für eine demonstrative Kooperation mit Kräften der extremen Rechten. Am 20. Februar ist der Berliner Außenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier (SPD) mit dem ukrainischen Faschistenführer Oleh Tiahnybok in den Räumen der deutschen Botschaft in Kiew zusammengetroffen. Unmittelbar flankiert von Tiahnybok stellte Steinmeier sich . . .

Koste es, was es wolle
19.02.2014
KIEW/BERLIN
(Eigener Bericht) - Am Tag nach gemeinsamen Absprachen der Bundeskanzlerin und zweier ukrainischer Oppositionsanführer in Berlin sind am gestrigen Dienstag die Proteste in Kiew blutig eskaliert. Seit Monaten faktisch bedingungslos von Deutschland und anderen Staaten des Westens protegiert, hatten Demonstranten in den vergangenen Tagen offenbar begonnen, sich mit Schusswaffen und Munition auszurüsten. Unter den Todesopfern . . .

Der Mann der Deutschen
18.02.2014
Die deutsche Kanzlerin hat am gestrigen Montag zwei Anführer der Proteste in der Ukraine empfangen. . . .

Oligarchen-Schach
07.02.2014
KIEW/BERLIN
(Eigener Bericht) - Berlin und die EU treiben die Debatte über Sanktionen gegen die Ukraine voran. Das Europaparlament hat am gestrigen Donnerstag Strafmaßnahmen gegen Vertreter der Regierung in Kiew verlangt. Außenminister Steinmeier dagegen ist vorläufig von der Forderung nach Sanktionen, die er noch vor wenigen Tagen erhoben hatte, abgerückt. Hintergrund sind die höchst undurchsichtigen Verwicklungen . . .

Nützliche Faschisten
30.01.2014
KIEW/ZAGREB/BERLIN
(Eigener Bericht) - Trotz anhaltender Übergriffe ultrarechter Kräfte in der Ukraine setzt Berlin die Regierung in Kiew weiter massiv unter Druck. Am gestrigen Mittwoch ist zum zweiten Mal ein Polizist ermordet worden. Der Anführer eines faschistischen Zusammenschlusses in Kiew teilt mit, er wolle die "Führung der Revolution" übernehmen. Dessen ungeachtet erklärt der Berliner Außenminister, die . . .

Die Expansion europäischer Interessen
29.01.2014
KIEW/BERLIN
(Eigener Bericht) - Die von Berlin befeuerten Proteste in der Ukraine münden immer stärker in brutale Übergriffe ultrarechter Schlägertrupps. Berichte schildern, wie Polizisten fast ohne Gegenwehr mit Dachlatten und Feuerlöschern aus Rathäusern geprügelt werden; Fotos zeigen angebliche Regierungsanhänger, die von Demonstranten aneinander gefesselt und mit Farbe beschmiert durch Kiew geschleift werden. Beobachter warnten bereits im . . .

In die Offensive
24.01.2014
KIEW/BERLIN
(Eigener Bericht) - Nach der blutigen Eskalation der Proteste in Kiew droht Witali Klitschko, der Favorit Berlins in der Ukraine, mit einer neuen "Offensive" gegen die Regierung. Diese werde gestartet, sollte Präsident Janukowitsch nicht bis zum gestrigen Abend zurücktreten, hatte Klitschko am Mittwoch angekündigt. Der Rücktritt ist bis zum Ablauf des Ultimatums nicht erfolgt; die . . .

Integrationskonkurrenz mit Moskau
08.01.2014
KIEW/BERLIN
(Eigener Bericht) - Berliner Außenpolitik-Experten diskutieren über vorsichtige Kurskorrekturen in der deutschen Ukraine-Politik. Ursache ist, dass der Sturz der Kiewer Regierung, den die Bundesregierung energisch forciert hat, trotz der ukrainischen Massenproteste bislang ausgeblieben ist. Rückblickende Analysen räumen jetzt ein, dass die Unterzeichnung des EU-Assoziierungsabkommens der Ukraine beträchtlichen wirtschaftlichen und sozialen Schaden zugefügt hätte. Dass Berlin . . .

Die militärische Seite der Integration
11.12.2013
KIEW/BERLIN
(Eigener Bericht) - Eine ausführliche Analyse aus Kiew bestätigt die Absicht, die geplante Anbindung der Ukraine an die EU mit einer Nutzung ukrainischer Truppen für deutsch-europäische Kriege zu verbinden. Wie es in einer Untersuchung heißt, die die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung gemeinsam mit dem Kiewer "Center for Army, Conversion and Disarmament Studies" veröffentlicht hat, gehe es bei . . .

Unser Mann in Kiew
10.12.2013
KIEW/BERLIN
(Eigener Bericht) - Die Bundesregierung will den Box-Champion Witali Klitschko als Präsidentschaftskandidaten in der Ukraine platzieren und ihn in Kiew an die Macht bringen. Dies geht aus Medienberichten hervor. Demnach soll die Popularität des ukrainischen Oppositionspolitikers durch gemeinsame öffentliche Auftritte beispielsweise mit dem deutschen Außenminister gemehrt werden. Auch sei aus PR-Gründen ein Treffen zwischen Klitschko . . .

Zukunftspläne für die Ukraine
07.12.2013
Eine führende deutsche EU-Politikerin hat in Kiew mit dem Anführer der extrem rechten Partei Swoboda verhandelt. . . .

Expansiver Ehrgeiz
06.12.2013
KIEW/BERLIN
(Eigener Bericht) - Ein einflussreicher deutscher Publizist und ehemaliger Leiter des Planungsstabes im Bundesministerium der Verteidigung kritisiert den "expansiven Ehrgeiz" der aktuellen Berliner Ukraine-Politik. Bei dem Machtkampf um Kiew, der dem westlichen Publikum mit großem Gestus als Kampf um "Selbstbestimmung" präsentiert wird, handele es sich "in Wahrheit" lediglich um ein "großes geopolitisches Spiel", schreibt Theo . . .

Termin beim Botschafter
05.12.2013
KIEW/BERLIN
(Eigener Bericht) - Bei einem Treffen des deutschen Botschafters in der Ukraine mit dem Vorsitzenden der extrem rechten Partei Swoboda ist schon im Frühjahr ein etwaiger Sturz der Kiewer Regierung thematisiert worden. Dies geht aus Mitteilungen von Swoboda hervor. Demnach habe sich das Gespräch damals allgemein um das Assoziierungsabkommen mit der EU und um "Auswege . . .

Ein breites antirussisches Bündnis
03.12.2013
KIEW/LWIW/BERLIN
(Eigener Bericht) - Die Bundesregierung befeuert die Demonstrationen des "pro-europäischen" Protestbündnisses konservativer und extrem rechter Parteien in der Ukraine. Von den "Pro-Europa-Kundgebungen" in Kiew und in weiteren Städten des Landes gehe eine "sehr klare Botschaft" aus, erklärt ein Regierungssprecher in Berlin: Es sei "zu hoffen", dass der ukrainische Staatspräsident "diese Botschaft wahrnimmt". Gemeint ist die . . .

Probleme der Ostexpansion
27.11.2013
KIEW/VILNIUS/BERLIN
(Eigener Bericht) - Vor dem morgen beginnenden Gipfeltreffen in Vilnius zur "Östlichen Partnerschaft" der EU ist das Berliner Expansionsprojekt vom Scheitern bedroht. Nur mit zwei Staaten (Georgien und Moldawien) werden Abkommen zur Anbindung an die EU paraphiert werden können. Zwei weitere (Belarus und Armenien) ziehen ihre Integration in ein Wirtschaftsbündnis mit Russland ("Eurasische Zollunion") vor. . . .

Protestbündnis für Europa
26.11.2013
KIEW/BERLIN
(Eigener Bericht) - Eine Partnerorganisation der NPD gehört zu den tragenden Kräften der Pro-EU-Demonstrationen in der Ukraine. Dies bestätigen Berichte aus Kiew und Lwiw. Demnach werden die gegenwärtigen Proteste, mit denen die ukrainische Opposition die Regierung des Landes zwingen will, das Assoziierungsabkommen mit der EU zu unterzeichnen, von der Partei Swoboda mitorganisiert. In deutschen Medien . . .

Eine Revolution sozialer Nationalisten
06.06.2013
KIEW/BERLIN
(Eigener Bericht) - Enge Verbündete Berlins in der Ukraine intensivieren ihre Zusammenarbeit mit einer erstarkenden Partei der extremen Rechten, um eine prowestliche Politik in Kiew zu erzwingen. Mitte Mai haben die zwei größten ukrainischen Oppositionsparteien "Batkiwschtschina" und "UDAR" einen formellen Wahlpakt mit der rassistisch-antisemitischen Partei "Swoboda" geschlossen. Damit führen sie ihre bereits letztes Jahr eingeleitete . . .

Kampf um die Ukraine
05.06.2013
BERLIN/KIEW/MOSKAU
(Eigener Bericht) - Der Kampf Berlins und Brüssels gegen Moskau um den dominierenden Einfluss auf die Ukraine spitzt sich zu. Der deutsche RWE-Konzern weitet seine Erdgaslieferungen an das osteuropäische Land seit Ende 2012 systematisch aus; Ziel ist es, Kiews Abhängigkeit von russischem Gas zu brechen - mit Hilfe der Umpolung bestehender Pipelines und umfangreichen Gaslieferungen . . .

Kampf um die Pipelines
15.11.2012
KIEW/MOSKAU/BERLIN
(Eigener Bericht) - Vor den morgigen deutsch-russischen Regierungskonsultationen bestätigt der deutsche RWE-Konzern die baldige Aufnahme von Erdgas-Lieferungen an die Ukraine. Die Lieferungen sollen noch in diesem Monat beginnen und nächstes Jahr im großen Stil betrieben werden; Kiew will dann bis zu einem Fünftel seines Jahresverbrauchs aus der Bundesrepublik beziehen. Hintergrund ist ein erbitterter Machtkampf um . . .

Klitschko in Berlin
13.11.2012
Das Auswärtige Amt hat sich mit dem ukrainischen Oppositionellen Vitali Klitschko über Sanktionen gegen Kiew ausgetauscht. . . .

Vaterland und Freiheit
30.10.2012
KIEW/BERLIN
(Eigener Bericht) - Eine Partnerorganisation der CDU in der Ukraine kündigt eine enge Kooperation mit einer Partei der extremen Rechten an. Wie aus Kiew berichtet wird, wird die Partei "Batkiwschtschina" ("Vaterland"), in der die mit der CDU verbündete Politikerin Julia Timoschenko die führende Rolle spielt, künftig eine Parlamentskoalition mit der Partei "Swoboda" ("Freiheit") bilden. Swoboda . . .

Der Schlag des Boxers (II)
26.10.2012
KIEW/BERLIN
(Eigener Bericht) - Bei den Parlamentswahlen in der Ukraine an diesem Sonntag hat die deutsche Regierungspartei CDU zwei Eisen im Feuer. Schon seit Jahren kooperiert sie eng mit der zur Zeit inhaftierten Ex-Ministerpräsidentin Julia Timoschenko, deren Partei "Vaterland" Umfragen zufolge zweitstärkste Kraft werden kann. Den Rang ablaufen könnte ihr allenfalls die Partei "UDAR" des Boxweltmeisters . . .

Europas Werte
17.09.2012
BERLIN/KIEW
(Eigener Bericht) - Berlin diskutiert über einen möglichen Kurswechsel in der EU-Politik gegenüber der Ukraine. Halte man ohne Abstriche an der aktuellen Konfrontationspolitik fest, die mit dem Kiewer Vorgehen gegen die prowestliche Opposition begründet wird, dann laufe man Gefahr, dass die Ukraine Russland in die Arme getrieben werde, warnen Wirtschaftskreise. Dies wiege umso schwerer, als . . .

Frank Golczewski: Deutsche und Ukrainer 1914-1939
28.06.2012
Paderborn 2010 (Verlag Ferdinand Schöningh) 1088 Seiten 98,00 Euro ISBN: 978-3-506-76373-0 . . .

Zwischen Moskau und Berlin (V)
15.06.2012
KIEW/LWIW/BERLIN
(Eigener Bericht) - Anlässlich der EM-Spiele der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in Lwiw berichten Medien von dramatisch grassierendem Antisemitismus und Neonazismus in der westukrainischen Stadt. Zahlreiche Graffitis der starken rechten Szene ("Jude verrecke") prägten das Stadtbild, heißt es in der deutschen Presse: "Hakenkreuze und Naziparolen verunstalten Lembergs Altstadt". Lwiw gilt als ein Zentrum des "Bandera-Kults", der einen . . .

Eine signifikante Herausforderung
08.06.2012
KIEW/BERLIN
(Eigener Bericht) - Die heute beginnende Fußball-EM veranlasst die europäische Flüchtlingsabwehr-Zentrale Frontex zu einer Sondermission. Das Sportereignis sei "eine signifikante Herausforderung für den Grenzschutz", erklärt Frontex; Ursache seien nicht nur die vielen Reisenden: "Eine zusätzliche Besonderheit der Euro 2012 ist die Tatsache, dass sie in zwei Ländern stattfindet - dem zur EU und zum Schengen-Raum . . .

Zwischen Moskau und Berlin (IV)
06.06.2012
KIEW/WARSCHAU/BERLIN
(Eigener Bericht) - Wenige Tage vor Beginn der Fußball-EM führt die Erinnerung an Mordaktionen ukrainischer NS-Kollaborateure zu Verstimmungen zwischen der Ukraine und Polen. Warschauer Regierungspolitiker verlangen, Kiew solle der öffentlichen Ehrung ukrainischer Milizionäre endlich ein Ende setzen, die während des Zweiten Weltkriegs an der Seite der Deutschen für bestialische Morde an Polen verantwortlich waren. Dabei . . .

Zwischen Moskau und Berlin (III)
25.05.2012
KIEW/BERLIN
(Eigener Bericht) - Deutsche Außenpolitik-Experten empfehlen für die Zeit nach der Parlamentswahl in der Ukraine Ende Oktober Sanktionen gegen Kiewer Regierungskreise. Wie es in einem aktuellen Papier der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) heißt, sollten die Schritte gegen Teile der ukrainischen Eliten selbst dann eingeleitet werden, wenn die Oppositionspolitikerin Julia Timoschenko aus der Haft entlassen . . .

Zwischen Moskau und Berlin (II)
15.05.2012
KIEW/BERLIN
(Eigener Bericht) - Deutsche Regierungsberater warnen vor einem geostrategischen Schwenk der Ukraine zurück zu engerer Anbindung an Russland. Es mache sich die "Befürchtung" breit, das Land könne in russische Hegemonie "abdriften", erläutert ein Experte der vom Kanzleramt finanzierten Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). Mit einem Boykott der Fußball-EM könne es möglicherweise gelingen, den Druck auf . . .

Der Schlag des Boxers
14.05.2012
KIEW/BERLIN
(Eigener Bericht) - Die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung treibt mit Hilfe des Boxweltmeisters Vitali Klitschko den Aufbau einer Pro-EU-Partei in der Ukraine voran. Klitschko hat im April 2010, kurz nach dem Scheitern der damaligen Pro-EU-Regierung um Staatspräsident Viktor Juschtschenko und Ministerpräsidentin Julia Timoschenko, die Partei UDAR ("Schlag") ins Leben gerufen. Diese wird von der Adenauer-Stiftung nach Kräften . . .

Fußball als Mobilisierungsmittel
08.05.2012
BERLIN/KIEW
(Eigener Bericht) - Äußerungen prominenter deutscher Fußballspieler zur Lage in der Ukraine heizen die beginnende Massenkampagne gegen die Regierung in Kiew an. Wie der Kapitän der Fußball-Nationalmannschaft erklärt, finde er seine Ansichten etwa "zu demokratischen Grundrechten" in "der derzeitigen politischen Situation in der Ukraine nicht wieder". Aus dem DFB heißt es, Spieler und Funktionäre würden . . .

Zwischen Moskau und Berlin
30.04.2012
KIEW/BERLIN
(Eigener Bericht) - Mit Boykottdrohungen reagiert Berlin auf die fortdauernde Inhaftierung der einstigen Ministerpräsidentin Julia Timoschenko in der Ukraine. Timoschenko, eine langjährige Verbündete des Westens, ist wegen Amtsmissbrauchs verurteilt worden und wird auch wegen weiterer Vorwürfe gerichtlich verfolgt. Sie beklagt zudem Folter sowie unzulängliche medizinische Versorgung in der Haft. Die Bundesregierung, die zu Vorwürfen wegen . . .

Kiewer Irritationen
29.06.2010
KIEW/BERLIN
(Eigener Bericht) - Aktivitäten der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung in der Ukraine führen zu Verstimmungen zwischen Berlin und Kiew. Auslöser ist, dass die ukrainischen Behörden am letzten Wochenende den Repräsentanten der Stiftung in der Ukraine an der Einreise hinderten. Erst nach Interventionen der Bundesregierung konnte der Mann die Grenze des Landes passieren. Er mutmaßt, seine Kontakte zur . . .

Held der Ukraine
09.02.2010
KIEW/BERLIN
(Eigener Bericht) - Mit dem Präsidentenwechsel in der Ukraine erleiden die bisher vom Westen gestützten Kräfte der "Orangenen Revolution" einen schweren Machtverlust. Der mit dem Umsturz Ende 2004 an die Macht gelangte Präsident Wiktor Juschtschenko, Befürworter eines NATO-Beitritts der Ukraine, ist bereits im ersten Wahlgang mit kaum mehr als fünf Prozent der Stimmen ausgeschieden. Ministerpräsidentin . . .

Spaltungspläne
01.12.2009
KIEW
german-foreign-policy.com dokumentiert eine Karte, auf der Spaltungspläne für die Ukraine verzeichnet sind. Dabei bezeichnet "Ostukraine" den Teil des Landes, in dem mehrheitlich Russisch gesprochen wird und die Bevölkerungsmehrheit der orthodoxen Kirche angehört. Hier gewann der eher russlandorientierte Kandidat Wiktor Janukowytsch bei der Präsidentschaftswahl 2004 mehr als 50 Prozent der Stimmen. Als "Westukraine" ist derjenige Landesteil . . .

"De-facto-Staat" Ostukraine
01.12.2009
BERLIN/KIEW
(Eigener Bericht) - Deutsche Militärkreise debattieren über eine erneute Osterweiterung der NATO und über eine Spaltung der Ukraine. Wie ein früherer Mitarbeiter des Amtes für Studien und Übungen der Bundeswehr schreibt, sei die Ausdehnung des westlichen Kriegsbündnisses auf ukrainisches Territorium weiterhin im Gespräch. Komme es tatsächlich zu einem solchen Schritt, dann "träte wahrscheinlich nur die . . .

Kaukasische Rivalitäten
11.09.2008
BERLIN/TBILISI/KIEW
(Eigener Bericht) - Im Einflusskampf um Georgien erzielt Berlin neue Punktgewinne. Russland hat nach Intervention der EU mit dem Rückzug seiner Truppen begonnen und übergibt Gebiete, die bislang von seiner Armee besetzt waren, an europäische Kontrolleure. Die Position des Mittlers zwischen Moskau und Tbilisi verbleibt damit bei der EU, die zudem unmittelbare Präsenz gewinnt. Könne . . .

Außer Kontrolle
29.08.2008
KIEW/MOSKAU/BERLIN
(Eigener Bericht) - Der deutsche Außenminister warnt vor einer Ausweitung des Kaukasus-Konflikts auf die Ukraine. Hintergrund sind jüngste Maßnahmen Kiews gegen die russische Schwarzmeerflotte. Man müsse "alles tun, dass die Krise im südlichen Kaukasus nicht zu einer Krise der gesamten Schwarzmeerregion" werde, sagt Frank-Walter Steinmeier mit Blick auf antirussische Maßnahmen der ukrainischen Regierung. Berlin hat . . .

Augenmerk
11.07.2007
Unter Beteiligung deutscher Soldaten hat am Montag in der Ukraine ein internationales Militär- Großmanöver begonnen. . . .

Trilaterales Konsortium
18.04.2007
KIEW/HANNOVER/BERLIN
(Eigener Bericht) - Vor dem Hintergrund einer eskalierenden Staatskrise bemühen sich Regierungsvertreter der Ukraine um deutsche Investoren. Die Gespräche wurden am gestrigen Dienstag auf der Industriemesse in Hannover intensiviert. Gegenstand sind Großprojekte in der Ostukraine, deren Energiewirtschaft modernisiert werden soll, darunter der ertragreiche Kohleabbau. Von den Messevereinbarungen wird ein weiterer Anstieg des deutsch-ukrainischen Handelsvolumens erwartet, . . .

Interview mit Christopher Nsoh
12.09.2006
BERLIN
Über die aktuelle Situation in den ukrainischen Flüchtlingslagern entlang der EU-Außengrenze sprach german-foreign-policy.com mit Christopher Nsoh. Nsoh arbeitet derzeit an einer wissenschaftlichen Untersuchung über die europäische Flüchtlingsabwehr und hat die Lager in der Ukraine kürzlich besucht. . . .

Drei Fronten
12.09.2006
DAKAR/TRIPOLIS/KIEW/BERLIN
(Eigener Bericht) - Nach seinem Berlin-Aufenthalt erklärt sich der senegalesische Staatspräsident Abdoulaye Wade zur weiteren Kooperation mit der europäischen Flüchtlingsabwehr bereit. Er werde alles tun, damit die Bürger Senegals künftig im Lande verbleiben, ließ Wade nach einem Gespräch mit Bundespräsident Horst Köhler verbreiten. Zahlreiche Senegalesen suchen gegenwärtig nach Europa auszuwandern, weil industrielle Fischfangflotten aus der . . .

Stärker in Richtung EU
14.08.2006
KIEW/DONEZK/BERLIN
(Eigener Bericht) - Trotz des Scheiterns der prowestlichen Kräfte in der Ukraine bewegt sich Kiew weiter in Richtung EU. Zu diesem Ergebnis kommen Berliner Wirtschaftskreise, die von einer unvermeidlichen Westdrift der ukrainischen Ökonomie ausgehen. Die Exportbedürfnisse der ostukrainischen Schwerindustrie, die sich in der neuen Regierung des Landes exklusiven Einfluss auf die Wirtschaftsressorts gesichert hat, seien . . .

Ehrenamtlicher Berater
09.06.2006
BERLIN/KIEW/MINSK/MOSKAU
(Eigener Bericht) - Der beim gestrigen Treffen der NATO-Verteidigungsminister bekräftigte Wunsch der Ukraine nach einem baldigen Beitritt zum Nordatlantikpakt stößt in Berlin auf zurückhaltende Reaktionen. Die Ausdehnung des westlichen Kriegsbündnisses in das nördliche Schwarzmeergebiet müsse "mit hoher politischer Sensibilität konzipiert" werden, heißt es unter deutschen Regierungsberatern mit Blick auf mögliche Reaktionen Moskaus. Berlin will einen . . .

Um jeden Preis
03.05.2006
MÜNCHEN/MUKACHEVO/NOUADIBU
(Eigener Bericht) - Gegen die am morgigen Donnerstag beginnende deutsche Innenministerkonferenz werden Proteste wegen erwarteter Beschlüsse zur Flüchtlingsabwehr laut. Deutschland müsse die Zwangsrückführungen in Kriegs- und Krisengebiete umgehend einstellen und seine Vorbehalte gegen die UN-Kinderrechtskonvention zurückziehen, heißt es in aktuellen Stellungnahmen mehrerer Flüchtlings- und Menschenrechtsorganisationen. Während die Verantwortlichen in mehreren deutschen Bundesländern sogenannte Sammelabschiebungen intensivieren . . .

Zu Lasten Kiews
26.03.2006
KIEW/BERLIN
(Eigener Bericht) - Anlässlich der heutigen ukrainischen Parlamentswahlen fordert der deutsche Außenminister eine engere Einbeziehung der Ukraine in die deutsch-russische Zusammenarbeit. "Jede Regierung der Ukraine" habe "Verantwortung für möglichst konfliktfreie Beziehungen zwischen der Ukraine und Russland", ermahnte Frank-Walter Steinmeier die konkurrierenden Fraktionen in Kiew. Die Ukraine hat Berlin kürzlich Mitwirkung bei Kurskorrekturen in Politik, Wirtschaft . . .

Interessenkonflikte
03.01.2006
BERLIN/MOSKAU/KIEW
(Eigener Bericht) - Vor dem Hintergrund des so genannten Gasstreits, der Moskau und Kiew entzweit, rechnen Berliner Regierungsberater mit zunehmenden Spannungen zwischen Russland und den NATO-Staaten. Nach schweren Einflussverlusten in der Ukraine, im Südkaukasus und in den kaspischen Ressourcengebieten suche der Kreml sein "gigantisches Rohstoffreservoir" zur Konsolidierung gegen weitere Offensiven des Westens zu nutzen, heißt . . .

Ergebnis eines Jahres
21.12.2005
KIEW/BERLIN
(Eigener Bericht) - Ein Jahr nach dem von Berlin massiv geförderten Umsturz in der Ukraine bewerten deutsche Außenpolitiker und Unternehmensvertreter das Ergebnis ihrer Einflussarbeit ambivalent. Zwar ist es gelungen, das Land in die gegen Russland gerichteten geostrategischen Pläne des Westens einzubinden. Kiew versucht, mit dem Aufbau neuer, prowestlicher Bündnissysteme die von Moskau dominierte Gemeinschaft Unabhängiger . . .

Investitionssicherheit
06.10.2005
BERLIN/KIEW/CHARKOW
(Eigener Bericht) - Ein in Mainz stattfindendes deutsch-ukrainisches Wirtschaftsstreffen leitet eine Kontaktoffensive der Berliner Regierung ein. In Charkow wird ebenfalls eine "Deutsch-Ukrainische Kooperationsveranstaltung" abgehalten, nachdem das Berliner Wirtschaftsministerium am 4. Oktober in Odessa zu "Informations"-Tagen eingeladen hatte. Am 10. Oktober folgt die Industrie-und Handelskammer (IHK) Magdeburg mit dem "Ländersprechtag Ukraine", am 11. Oktober bietet . . .

Räumliche Progression
16.09.2005
BERLIN/LEIPZIG/UZGOROD
(Eigener Bericht) - Gebietsteile der Ukraine, der Slowakei, Rumäniens und Ungarns sollen ihre staatlichen Bindungen lockern und die "vornationale walachische Hirtenkultur" pflegen. Dies empfiehlt eine beim Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen ressortierende Organisation deutscher "Raum"-Forscher. Ihr Interesse zielt u.a. auf "Transkarpatien", den südwestlichen Grenzbezirk der Ukraine. Durch das Gebiet führen Öl-, Gas- und Äthylen-Leitungen . . .

Maßgebliche Rolle
25.08.2005
BERLIN/KASSEL/MOSKAU
(Eigener Bericht) - Kontinuität in den außenpolitischen Beziehungen zu Russland kündigen deutsche Energieunternehmen und der in Moskau weilende Beauftragte des CDU-Präsidiums Wolfgang Schäuble an. Die Kooperation mit Russland habe "große Bedeutung" und sei auf Jahrzehnte angelegt, bestätigt ein Sprecher des größten deutschen Erdöl- und Erdgasproduzenten Wintershall gegenüber german-foreign-policy.com. Damit stehen für den Fall eines Regierungswechsels nur geringfügige Modifikationen der deutschen Ostpolitik bevor. Die . . .

Dramatische Auflösung
01.07.2005
BERLIN/TASCHKENT/MOSKAU
(Eigener Bericht) - Berliner Außenpolitiker halten eine Totalübernahme der russischen Staatlichkeit durch westliche Interessenten nicht länger für ausgeschlossen. Russland erlebe gegenwärtig "eine zweite dramatische Auflösung seines einstigen historischen Territoriums und Einflussgebiets in der GUS", heißt es bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP). Die Berliner Organisation steht dem Auswärtigen Amt nahe. Nach schweren Niederlagen in Georgien, Moldawien und der Ukraine kämpft . . .

Transportkorridor
20.04.2005
BERLIN/KIEW/BAKU (Eigener Bericht)
Berliner think tanks debattieren über die ,,Zukunft des postsowjetischen Raums" und mögliche neue Umstürze in weiteren GUS-Staaten. Wie es bei der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) heißt, berühren bereits die jüngsten Machtwechsel in der Ukraine und in Kirgistan wichtige Teile des russischen Bündnissystems (u.a. den ,,Einheitlichen Wirtschaftsraum" und die ,,Shanghai Cooperation Organisation") und könnten es . . .

Eurasien
24.03.2005
BERLIN
Die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) sagt Russland einen weit reichenden Machtverlust voraus und empfiehlt Moskau die Unterordnung unter die Europäische Union. Die ,,sicherheitspolitischen und wirtschaftlichen Interessen der EU"würden sich in den kommenden Jahrzehnten ,,immer weiter nach Eurasien verlagern", heißt es: Das Schwarze Meer könne ,,zu einem Binnenmeer der EU avancieren", der ,,Kaspische Raum sich (...) in ein . . .

Großeuropa
10.03.2005
BERLIN/ODESSA/PLOCK (Eigener Bericht)
Bei ihren Gesprächen mit dem ukrainischen Präsidenten hat die Berliner Regierung für den verstärkten Zufluss kaspischer Ölreserven nach Deutschland gesorgt und die militärische Angliederung der Ukraine an die NATO vorangetrieben. Durch Umrüstungsmaßnahmen auf westliche Standards erhofft sich die deutsche Militärindustrie Milliardengeschäfte. Teil der gestrigen Absprachen ist die verbesserte Auslastung mehrerer deutscher Ölraffinerien (Schwedt, Karlsruhe, Ingolstadt), für deren bevorzugte Beschickung Kiew Einnahmeverluste in Millionenhöhe hinnimmt. . . .

Durchbruch nach Osten
06.03.2005
BERLIN/CHISINAU (Eigener Bericht)
Die am heutigen Sonntag stattfindenden Wahlen in Moldawien werden von massiven auswärtigen Interventionen überschattet. Vor dem Hintergrund amerikanischer Drohungen mit einem Umsturz nach ukrainischem Modell versucht die deutsche Außenpolitik, eine vollständige Unterordnung Moldawiens unter die geostrategischen Pläne der EU zu erreichen. Das Land soll dem Einfluss Moskaus entzogen werden. In Aufsehen erregender Eile hat der moldawische Staatspräsident in der vergangenen Woche mit . . .

,,Befreiung der Ukraine"
24.12.2004
BERLIN/KIEW
Berliner Regierungsberater verlangen von der künftigen ukrainischen Regierung taktische Rücksichtnahme auf Moskau bei der Anbindung der Ukraine an die EU. Zwar müsse Kiew ,,nicht nur symbolisch mit der Ära Kutschma (...) brechen"; eine ,,zu deutliche Hinwendung (...) zur EU"drohe das Land jedoch zu zerreißen, warnt die Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in einer Stellungnahme. Im Osten der Ukraine, der über . . .

,,Externe Unterstützung"
29.12.2003
KIEW
Der deutsche Wirtschaftseinfluss in der Ukraine hat zugenommen. Wie das ,,Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung"(DIW) in Berlin mitteilt, ist der deutsche Anteil an den ukrainischen Importen von 1999 bis 2002 ,,mehr als der aller anderen Industrieländer"gestiegen. Bei einer unter der Schirmherrschaft des ukrainischen Präsidenten durchgeführten Veranstaltung in Kiew gaben Vertreter führender deutscher Unternehmen (darunter Commerzbank, DaimlerChrysler und Metro) jetzt bekannt, stärker als bisher . . .

Industriesyndikat
24.09.2003
KIEW (Eigener Bericht)
Einen erheblichen Rückschlag hat die deutsche Außenpolitik in Osteuropa hinnehmen müssen, wo sich Berlin seit Jahren um die Ausweitung seiner wirtschaftlichen und politischen Hegemonie auf die Ukraine bemüht. Trotz konzentrierter Aktivitäten des Auswärtigen Amtes und mehrerer deutscher Konzerne, darunter DaimlerChrysler, die seit Jahren eine Westbindung der Ukraine forcieren, entschied sich Kiew für eine Union mit seinen östlichen Nachbarn. . . .

Hilfswillige
19.07.2003
BERLIN
Berlin gelingt es, Teile der osteuropäischen Eliten in die deutschen Hegemonialpläne einzubinden. Zahlreiche prominente Politiker und Wissenschaftler aus Osteuropa haben sich jetzt für die Errichtung eines ,,Europäischen Zentrums gegen Vertreibungen"ausgesprochen. Sie kommen damit einer Aufforderung des Deutschen Bundestages vom 4. Juli 2002 nach. Der tschechische Senatspräsident zieht einen Ort in der Tschechischen Republik als Standort für das Projekt in Betracht, der Vorsitzende . . .

Ukraine: ,,Blutspolitik"nach deutschem Vorbild
21.01.2003
KIEW
Die von Deutschland betriebene ,,Neuordnung"Europas nach völkischen Kriterien trifft auch in der Ukraine auf Zustimmung. Dem ukrainischen Parlament liegt ein Gesetzentwurf vor, der so genannten ,,Auslands-Ukrainern"Sonderrechte verleihen soll. Das geplante Gesetz ermögliche es der Regierung in Kiew, ,,sich in gewisser Weise in die inneren Angelegenheiten der Staaten einzumischen, wo Ukrainer unterdrückt werden", erklärt ein Vertreter der Parlamentsfraktion ,,Nascha Ukraina", die . . .

Deutschland gewinnt Einfluss auf ukrainische Gaspipelines
20.06.2002
ST. PETERSBURG
Deutschland bekommt stärkeren Einfluss auf den Gastransit durch die Ukraine. Bundeskanzler Schröder, der russische Präsident Putin und der ukrainische Präsident Kutschma unterzeichneten am 10. Juni in St. Petersburg eine Erklärung, die die Gründung eines Konsortiums zum Betrieb und zur Weiterentwicklung des Gastransportsystems der Ukraine vorsieht. In dem Konsortium wird die Essener Ruhrgas AG eine führende . . .

Deutschland will Westbindung der Ukraine
07.06.2002
BERLIN (Eigener Bericht)
Die Europäische Union soll einen Assoziierungsvertrag mit der Ukraine schließen. Dies forderte der deutsche Bundestagsabgeordnete Helmut Lippelt (Bündnis 90/Die Grünen) am 22. Mai auf einer Tagung im Auswärtigen Amt. Auf der Tagung, die das Auswärtige Amt gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde und dem Deutsch-Ukrainischen Forum veranstaltete, wurde das deutsche Interesse an einer Westbindung der Ukraine bekräftigt. . . .

Augenmerk
11.01.2000
Unter Beteiligung deutscher Soldaten hat am Montag in der Ukraine ein internationales Militär- Großmanöver begonnen. . . .

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