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Kurznachrichten
Aufnahmestopp
13.11.2015
Nach der partiellen Schließung der schwedischen Grenzen für Flüchtlinge verhängt das erste deutsche Bundesland einen Aufnahmestopp.

EU oder Krieg
09.11.2015
Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn warnt vor einem Zerfall der EU.

Neue Lager
15.09.2015
Die Innenminister der EU haben sich auf Maßnahmen geeinigt, die Flüchtlinge aus Deutschland fernhalten sollen.

Krieg in Europa?
24.09.2014
Der ehemalige Bundeskanzler Helmut Schmidt warnt vor einem neuen Krieg in Europa.

Verletzte ausgeflogen
03.09.2014
Die Bundeswehr hat 20 verwundete Kämpfer aus der Ukraine zur Behandlung nach Deutschland ausgeflogen.

Außen und innen
26.08.2014
Der deutsche Außenminister moniert eine mangelnde Zustimmung in der Bevölkerung für eine offensive deutsche Weltpolitik.

Die Verantwortung Berlins
20.05.2014
Der ehemalige EU-Kommissar Günter Verheugen erhebt im Konflikt um die Ukraine schwere Vorwürfe gegen Berlin.

"Ein gutes Deutschland"
30.04.2014
Das deutsche Staatsoberhaupt schwingt sich zum Lehrmeister der Türkei auf.

Die Dynamik des "Pravy Sektor"
11.03.2014
Der Jugendverband der NPD kündigt einen "Europakongress" unter Beteiligung des "Pravy Sektor" ("Rechter Sektor") aus der Ukraine an.

Der Mann der Deutschen
18.02.2014
Die deutsche Kanzlerin hat am gestrigen Montag zwei Anführer der Proteste in der Ukraine empfangen.

Zwei Wege - Eine Katastrophe: Übereinstimmungen und Unterschiede in deutschen Europakonzepten, für die Wolfgang Schäuble und Jürgen Habermas stehen. Flugschrift No. 1 von Hans-Rüdiger Minow. Januar 2016. Als e-book (10,- Euro) oder in Print (18,90 Euro). Flugschrift hier bestellen.
Auf brüchigem Boden
03.04.2017
BERLIN/WASHINGTON/LONDON
(Eigener Bericht) - Mögliche Erschütterungen auf ihrem größten und auf ihrem drittgrößten Absatzmarkt, den Vereinigten Staaten und Großbritannien, bedrohen die Geschäftserfolge der exportfixierten deutschen Industrie. Die US-Regierung hat Ende vergangener Woche erste Schritte gegen die exzessiven deutschen Ausfuhrüberschüsse eingeleitet und Strafzölle gegen bestimmte Stahlblech-Lieferungen beschlossen. Dies entspricht der neuen US-Handelsstrategie, die explizit vorsieht, US-Interessen höher . . .

Ein gefährliches Spiel
23.03.2017
LONDON/BERLIN
(Eigener Bericht) - Vor der für Mittwoch angekündigten Einreichung des britischen EU-Austrittsantrags erhöhen Berlin und Brüssel den Druck auf London. "Am Beispiel Großbritannien" würden "alle sehen, dass es sich nicht lohnt auszutreten", erklärt EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker. In Brüssel heißt es, der Austritt könne das Vereinigte Königreich bis zu 60 Milliarden Euro kosten. London verwahrt sich . . .

Das Druckmittel Sezession (II)
16.03.2017
LONDON/BERLIN
(Eigener Bericht) - Schottland errichtet ein Investitionszentrum in Berlin, stärkt damit seine ökonomischen Bindungen an die EU und sorgt mit deutscher Unterstützung für neue Spannungen in Großbritannien. Die schottische Regierung stütze sich bei der angestrebten Abspaltung vom Vereinigten Königreich, die es ökonomisch absichern müsse, auf deutsche Hilfe, urteilen Kritiker. Tatsächlich bemühen sich deutsche Landesregierungen und . . .

Es wird eng
17.01.2017
LONDON/BERLIN
(Eigener Bericht) - Vor der für heute angekündigten Grundsatzrede der britischen Premierministerin Theresa May halten die Spekulationen über einen möglichen "harten Brexit" an. Dieser wäre mit einem Austritt auch aus dem europäischen Binnenmarkt verbunden - und hätte insbesondere für deutsche Unternehmen womöglich weit reichende Konsequenzen. Deutsche Firmen konnten ihre Ausfuhr auf die britischen Inseln in . . .

Das Druckmittel Sezession
21.07.2016
LONDON/BERLIN
(Eigener Bericht) - Berlin und London setzen trotz des britischen Austritts aus der EU auf eine weiterhin enge ökonomische Kooperation. Dies erklärten Bundeskanzlerin Angela Merkel und die britische Premierministerin Theresa May am gestrigen Mittwoch. Berlin trägt mit dieser Ankündigung Forderungen der deutschen Wirtschaft Rechnung, deren drittwichtigster Markt und zweitgrößter Investitionsstandort Großbritannien ist; einen "hässlichen Scheidungskrieg" . . .

Rücktritt vom Austritt
04.07.2016
BERLIN/LONDON
(Eigener Bericht) - Das Bundeskanzleramt sucht nach Optionen, die britische Referendums-Entscheidung zum Austritt aus der EU rückgängig zu machen. Dies geht aus einem Medienbericht hervor. Demnach hat Bundeskanzlerin Angela Merkel mit ihrem engsten Umfeld bereits über eine Wiederholung des britischen Referendums diskutiert; man sei jedoch bemüht, "Ratschläge von außen" zu vermeiden, da diese in Großbritannien . . .

Flexible Union mit europäischem FBI
27.06.2016
BERLIN
(Eigener Bericht) - Mit massivem Druck treibt Berlin nach dem Austritts-Referendum in Großbritannien die Neuformierung der EU voran. Unter dem Schlagwort "flexible Union" werden erste Schritte zum Aufbau eines "Kerneuropa" in die Wege geleitet; es entstünde eine EU, die von einem kleinen, fest zusammengeschweißten Kern geführt würde, dem sich wiederum die übrigen EU-Staaten als Mitglieder . . .

Der erste Austritt
24.06.2016
LONDON/BERLIN
(Eigener Bericht) - Das gestrige Votum der britischen Bevölkerung für den EU-Austritt ihres Landes erschüttert die EU und die Pläne Berlins, den Staatenbund für die eigene Weltmachtpolitik zu nutzen. Laut aktuellem Stand haben sich bei einer Wahlbeteiligung von 72 Prozent annähernd 52 Prozent der britischen Wähler für den Abschied aus dem Bündnis ausgesprochen. Das Votum . . .

No Social Europe
20.06.2016
LONDON
german-foreign-policy.com interviewed John Boyd on the position of the British left towards the EU and the so called Social Europe. John Boyd is Secretary of the Campaign against Euro-federalism (CAEF), an organisation oriented towards the labour movement and trade union movement which has been calling for a withdrawal from the EU since it was founded . . .

Nach dem Brexit
20.06.2016
BERLIN/LONDON
(Eigener Bericht) - In Berlin dringen erste Grundzüge möglicher Reaktionen auf einen britischen EU-Austritt an die Öffentlichkeit. Wie es in einem Bericht unter Berufung auf Regierungskreise heißt, hoffe man zwar darauf, dass beispielsweise Turbulenzen an den Finanzmärkten, die man letztlich nicht fürchten zu müssen meine, eine ausreichende Zahl britischer Wähler zu einem "remain"-Votum veranlassen könnten. . . .

Zuckerbrot und Peitsche
17.06.2016
BERLIN/LONDON
(Eigener Bericht) - Deutsche Wirtschaftsvertreter verstärken ihre Warnungen vor ernsten finanziellen Einbußen für deutsche Firmen im Fall eines britischen Ausstiegs aus der EU. Es werde dann "kaum zu vermeiden sein", dass neue Handels- und Investitionsschranken entstünden, erklärt der Präsident des Münchner Ifo-Instituts, Clemens Fuest; das werde vor allem deutschen Unternehmen schaden, deren drittgrößtes Exportziel Großbritannien . . .

Die Profiteure der EU
04.03.2016
LONDON/BERLIN
(Eigener Bericht) - Mit BMW übt der erste deutsche Konzern Druck auf seine Angestellten in Großbritannien aus, für den Verbleib des Landes in der EU zu stimmen. Ein entsprechendes Schreiben, das für den Fall eines "Brexit" indirekt mit dem Verlust von Arbeitsplätzen droht, ist an sämtliche Angestellten der BMW Group im Vereinigten Königreich verschickt worden . . .

Die Brexit-Gipfelshow
23.02.2016
BERLIN/LONDON
(Eigener Bericht) - Berlin beurteilt die Ergebnisse des Brüsseler "Brexit"-Gipfels Ende letzter Woche weitgehend positiv und dringt weiterhin auf Londons Verbleib in der EU. Im Windschatten der britischen Forderungen, Sozialleistungen für EU-Ausländer zu kürzen, konnte die Bundesregierung ihr Ziel durchsetzen, das Kindergeld für Arbeitskräfte aus Ost- und Südosteuropa erheblich zu verringern; von Einsparungen im deutschen . . .

Die Brexit-Debatte
12.05.2015
LONDON/BERLIN
(Eigener Bericht) - Deutsche Europaparlamentarier schlagen für Großbritannien einen "neuen Status" in der EU vor. Das Vereinigte Königreich dürfe in Brüssel "nicht als Dauerblockierer" auftreten, fordert Alexander Graf Lambsdorff, Europaabgeordneter der FDP; London müsse jetzt entscheiden, "wo es sich von Europa lösen will und ob man eine neue Form der Mitgliedschaft will". Hintergrund ist der . . .

Kollateralgewinner
22.09.2014
LONDON/BERLIN
(Eigener Bericht) - Trotz des "No" im Referendum über die Abspaltung Schottlands von Großbritannien sagen Experten langfristig weitreichende weltpolitische Folgen der Abstimmung voraus. London wird angesichts des hohen Anteils an Sezessionsbefürwortern einen Umbau seiner staatlichen Strukturen in Angriff nehmen müssen; die nun zur Diskussion stehenden Maßnahmen seien zum Teil einschneidend und stellten die Frage, "wo . . .

Das schottische Referendum
17.09.2014
BERLIN/LONDON
(Eigener Bericht) - Vor dem morgigen Referendum über eine Abspaltung Schottlands debattieren Experten über eine womöglich dramatische Schwächung Großbritanniens und über einen bevorstehenden deutschen Machtzuwachs. Sollte die schottische Bevölkerung die Sezession beschließen, stünde London vor einem erheblichen Positionsverlust, heißt es beim britischen Think-Tank Chatham House. Bevölkerung und Wirtschaftsleistung würden deutlich schrumpfen; auch werde Großbritannien sowohl . . .

Die britische Frage
28.02.2014
LONDON/BERLIN
(Eigener Bericht) - Mit der Aussicht auf Teilhabe an einer Weltmachtstellung im Rahmen der deutsch geführten Union hat die deutsche Kanzlerin am gestrigen Donnerstag für den Verbleib Großbritanniens in der EU geworben. Wollten die Staaten Europas ihre Interessen sowie ihre "wirtschaftliche und soziale Stärke in der Welt des 21. Jahrhunderts dauerhaft behaupten", dann müsse die . . .

Die Allianzen der Rivalen
02.09.2013
DAMASKUS/BERLIN
(Eigener Bericht) - Mit einer Volte reagiert Berlin auf die Ablehnung der Beteiligung an einem Überfall auf Syrien durch das britische Parlament. Hatten Bundesregierung und Opposition noch bis zum Donnerstag einmütig "Konsequenzen" aus dem Giftgas-Einsatz nahe Damaskus gefordert und ihre Übereinstimmung mit dem auf Kriegskurs befindlichen britischen Premierminister bekräftigt, so ist nun zu hören, man . . .

Das Referendum als Chance
25.01.2013
LONDON/BERLIN
(Eigener Bericht) - Mit heftigem Unmut und Gesprächsangeboten reagiert Berlin auf die britische Ankündigung, ein Referendum über die EU-Mitgliedschaft des Landes abzuhalten. Ein britischer Ausstieg aus der EU, der wohl bevorstünde, würde in Großbritannien schon heute darüber abgestimmt, bringe schwerwiegende Nachteile für Deutschland mit sich, ist in der deutschen Hauptstadt zu hören: Zum einen benötige . . .

Die neue Entente Cordiale
11.09.2012
PARIS/LONDON/BERLIN
(Eigener Bericht) - Berliner Regierungsberater fordern einen raschen Ausbau der deutsch-französischen Militär- und Rüstungskooperation, um die Bildung einer Achse Paris-London zu verhindern. Die 2010 gestarteten Bemühungen Frankreichs und Großbritanniens, ihre Streitkräfte und ihre Waffenindustrien enger miteinander zu verknüpfen, seien in Deutschland lange sträflich unterschätzt worden, heißt es in einer aktuellen Analyse der Deutschen Gesellschaft für . . .

Europa driftet (II)
22.12.2011
BERLIN
(Eigener Bericht) - Unter dem Druck der Eurokrise spitzen sich teils direkt von Berlin geförderte Sezessionskonflikte in mehreren europäischen Ländern zu. Am stärksten betroffen ist Italien. Dort werden in wohlhabenderen Landesteilen Forderungen laut, den bestehenden Staat zu verlassen, um dem Berliner Spardiktat zu entkommen. Die hohe Staatsverschuldung gehe auf das Konto des ärmeren italienischen Südens . . .

Graugewaschen
07.05.2010
OXFORD/HAMBURG
(Eigener Bericht) - 65 Jahre nach der Befreiung Europas vom Nationalsozialismus dauert der Streit um einen einflussreichen Unterstützer der NS-Expansion an. Im Zentrum der Auseinandersetzung stehen der 1993 verstorbene Hamburger Unternehmer Alfred Toepfer und eine von ihm gegründete Stiftung (Alfred Toepfer Stiftung FVS); diese suchte in den 1930er Jahren mit Mitteln der Kulturpolitik den europaweiten . . .

Die Frage der Führung
16.04.2010
BERLIN/PARIS/LONDON
(Eigener Bericht) - Die in der Griechenland-Krise offen zutage tretende Dominanz Berlins löst in Paris und London grundlegende Irritationen über den Euro und die EU aus. Die deutsche Weigerung, den schwächeren Staaten der Eurozone entgegenzukommen, lasse die Euro-Ökonomien auseinanderdriften und führe früher oder später zum Kollaps, urteilen britische Finanzexperten. Das Berliner Expansionsmodell werde an seinen . . .

Sparen für die Expansion
14.04.2010
BERLIN/LONDON/LILLE
(Eigener Bericht) - Neue Expansionspläne der Deutschen Bahn stoßen in Großbritannien auf Protest. Wie es bei der britischen Eisenbahngewerkschaft RMT heißt, sei das Vorhaben des deutschen Konzerns, seine ICE-Züge durch den Kanaltunnel bis nach London fahren zu lassen, mit einer ernstzunehmenden Reduzierung der Sicherheitsbestimmungen verbunden. Dies wolle das betroffene Zugpersonal nicht widerstandslos hinnehmen. Drastische Sparmaßnahmen . . .

Das Ende der Souveränität
14.12.2009
LONDON/BERLIN/ATHEN
(Eigener Bericht) - Deutsche Regierungsberater dringen auf konzertierte Maßnahmen zur politischen Neutralisierung britischer Euroskeptiker. Wie es in einem aktuellen Papier der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) heißt, werde die Haltung der britischen Konservativen "den Aktionsradius der EU künftig entscheidend mitbestimmen". Ursache sei, dass die weitgesteckten Möglichkeiten, die sich mit dem Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon . . .

Durchsetzungsfähig
08.12.2009
BERLIN/BRÜSSEL/LONDON
(Eigener Bericht) - Berlin erhebt Anspruch auf den maßgeblichen Posten im Europäischen Auswärtigen Dienst (EAD). Laut Berichten fordert die Bundesregierung, das Amt des EAD-Generalsekretärs müsse ein Deutscher einnehmen. Vorgeschlagen werden Führungskräfte aus Kanzleramt und Außenministerium. Der Generalsekretär steht an der Spitze der Behörde und ist nur der EU-Außenministerin Catherine Ashton unterstellt, die als äußerst schwach . . .

Weitere Opfer nicht ausgeschlossen
23.09.2009
RÜSSELSHEIM/WIEN/MOSKAU
(Eigener Bericht) - Begleitet von massiven Protesten bereitet der Opel-Konzern die weitere Konzentration der europäischen Automobilindustrie in Deutschland vor. Wie jüngste Berichte bestätigen, werden die Werke des Unternehmens und seiner Schwesterfirma Vauxhall in Großbritannien und Spanien um jeweils ein Drittel reduziert. Das Opel-Werk in Belgien wird komplett stillgelegt. Zugleich bleiben die Stellenstreichungen in Deutschland deutlich . . .

Der größte Gläubiger
27.08.2009
BERLIN/LONDON
(Eigener Bericht) - Berliner Regierungsberater sagen Großbritannien einen raschen Verlust seiner weltpolitischen Bedeutung voraus. Das Vereinigte Königreich habe sein Militär mit den Kriegen in Afghanistan und im Irak überfordert und könne seine Streitkräfte - "eines der zentralen Instrumente zur Durchsetzung politischer Ziele" - nicht mehr auf ihrem gegenwärtigen Niveau stabilisieren, heißt es in einem Arbeitspapier . . .

Begleiterscheinungen der Expansion
30.01.2009
BERLIN
(Eigener Bericht) - Heftige Machtkämpfe im In- und Ausland begleiten die Expansion der Deutschen Bahn AG. Die Zukaufsstrategie des Konzernmanagements sei "aggressiv" und "anmaßend", beschwert sich der Vorsitzende der französischen Bahn. Britische Gewerkschafter werfen dem deutschen Unternehmen vor, die größte Güterbahn des Landes nur aus taktischen Gründen erworben zu haben und jetzt ihre Infrastruktur zu . . .

Mehr Geld in der Kasse
22.01.2009
BERLIN/LONDON
(Eigener Bericht) - Deutsche Großkonzerne nutzen die Wirtschaftskrise zur Expansion. Während Massenentlassungen angekündigt werden und Zehntausende vor Kurzarbeit stehen, bereiten Energie- und Medienunternehmen sowie die Deutsche Bahn AG umfangreiche Übernahmen im Ausland vor. Deutsche Firmen haben sich in den vergangenen Jahren Vorteile gegenüber ausländischen Konzernen verschafft - etwa höhere Rendite bei geringerem Fremdkapital -, die . . .

Nukleare Optionen
08.01.2009
ESSEN/LONDON/BELENE
(Eigener Bericht) - Angesichts des Erdgasstreits zwischen Russland und der Ukraine verlangen Berliner Politiker eine Renaissance der Kernenergie in Deutschland. Die Bundesrepublik dürfe nicht "energiepolitisch einseitig abhängig" werden, fordert der FDP-Bundesvorsitzende Westerwelle. Die Regierung müsse daher den Atomkraft-Ausstiegsbeschluss rückgängig machen. Die deutschen Energiekonzerne fordern dies seit je. Sie erzielen mit ihren Kernkraftwerken außergewöhnlich hohe Renditen, . . .

Krisengewinnler
08.12.2008
De deutschen Handelsketten Aldi und Lidl profitieren von der Krise des Einzelhandels in Großbritannien. . . .

Atom-Allianzen
17.04.2008
ESSEN/LONDON
(Eigener Bericht) - Atomkraftpläne des Essener Energieriesen RWE stoßen vor der heutigen Hauptversammlung des Konzerns auf scharfen Protest. RWE will seine deutschen Kernkraftwerke, die wegen des Berliner Atomausstiegs stillgelegt werden müssen, durch neue Nuklearmeiler in Ost- und Südosteuropa ersetzen. Zu seinen Vorhaben gehört ein besonders umstrittenes Projekt: Der Bau eines Atomkraftwerks in einem bulgarischen Erdbebengebiet. . . .

Verstärkte Internationalisierung
19.03.2008
ESSEN/LONDON
(Eigener Bericht) - Exorbitante Gewinne meldet die deutsche Wirtschaft: Die 30 größten börsennotierten Firmen steigerten im fünften Jahr in Folge ihre Überschüsse zweistellig. Genutzt wurden die zusätzlichen Einnahmen vor allem für die Auslandsexpansion. Dorthin floss das Gros der Mittel. Da zugleich die ausländischen Direktinvestitionen in Deutschland schrumpften, verbesserte sich die weltweite Wettbewerbsposition der deutschen . . .

Strategischer Mehrwert
18.03.2008
Der Düsseldorfer Rheinmetall-Konzern stärkt mit einem Zukauf in den Niederlanden sein Rüstungsgeschäft. . . .

Quantensprung
21.01.2008
Die Deutsche Bahn wird mit einer Übernahme zu einem der größten Betreiber von Eisenbahnen in Großbritannien. . . .

Wachstumsschritt
09.12.2007
Der Hamburger Bauer-Verlag baut sein Auslandsgeschäft mit einem Zukauf in Großbritannien kräftig aus. . . .

Perle
06.12.2007
Die Deutsche Bahn will ihre Expansion im Ausland mit einer weiteren Übernahme in Großbritannien fortsetzen. . . .

Elitenkonsens
19.10.2007
BERLIN/WARSCHAU/LONDON
(Eigener Bericht) - Begleitet von Protesten hat der Europäische Rat am gestrigen Donnerstag den EU-"Reformvertrag" verabschiedet. Das Dokument ersetzt die EU-Verfassung, die in mehreren Referenden an demokratischen Mehrheiten gescheitert ist. Der Vertrag, der deutschen Forderungen nach einer Vereinheitlichung der EU-Außenpolitik Rechnung trägt und dem Staatenbund Elemente eines Bundesstaates verleiht, soll diesmal nicht durch die Befragung . . .

Zielgerade
14.08.2007
Der deutsche Henkel-Konzern steht vor der größten Übernahme seiner Geschichte. . . .

Der Herr der Schienen
04.06.2007
BERLIN/PARIS/LONDON/MADRID
(Eigener Bericht) - Mit Firmenkäufen im Wert von einer halben Milliarde Euro will die Deutsche Bahn AG ihre Dominanz im europäischen Schienentransport ausbauen. Zur Übernahme stehen auf einen Schlag zwei Drittel des gesamten britischen Schienen-Güterverkehrs bereit; damit verbunden ist der Einstieg in den französischen Markt, der wegen Pariser Schutzmaßnahmen als besonders schwierig gilt. Hier hofft . . .

Bewegungsspielraum
11.05.2007
HEIDELBERG/LONDON
(Eigener Bericht) - Mehrere deutsche Großkonzerne haben in der zu Ende gehenden Woche neue Spitzenergebnisse bekanntgegeben und bereiten weitere Übernahmen ausländischer Konkurrenten vor. Am Dienstag verkündete die Deutsche Bank das beste Quartalsergebnis ihrer Geschichte und sagte Zukäufe voraus. Am Mittwoch vermeldeten die Eon AG und der größte deutsche Baustoffkonzern HeidelbergCement neue Rekordumsätze; die milliardenschwere HeidelbergCement . . .

Die Deutsche Frage
30.04.2007
BERLIN/WASHINGTON/LONDON/MOSKAU
(Eigener Bericht) - Die heutige USA-Reise der deutschen Kanzlerin steht im Zeichen militärischer Konfrontationen mit Moskau. Kurz vor ihrem Flug nach Washington hatte Frau Merkel mit dem russischen Präsidenten telefoniert und sich als Vermittlerin im Streit um ein neues US-Raketensystem in Europa angeboten. Auch der deutsche Außenminister kündigt an, Berlin wolle zum Ausgleich beitragen und . . .

Kriegsverlierer
23.03.2007
LONDON
Über den EU-Beitritt Großbritanniens, die dagegen gerichtete Opposition und die deutsche Rolle in Europa sprach german-foreign-policy.com mit Lord Stoddart of Swindon. Lord Stoddart war von 1970 bis 1983 Labour-Abgeordneter im House of Commons und ist seit 1983 Abgeordneter im House of Lords. 1977 trat er wegen unüberbrückbarer Differenzen in der Europapolitik vom Amt des Lord . . .

Nicht hinnehmbar
23.03.2007
BERLIN/PRAG/LONDON
(Eigener Bericht) - Die von der deutschen Regierung initiierte "Berliner Erklärung" der EU stößt auf Protest. Der Staatspräsident Tschechiens, Václav Klaus, behält sich vor, der Deklaration die Zustimmung zu verweigern, und kritisiert das undurchsichtige Vorgehen des deutschen Bundeskanzleramts. Wie der tschechische Delegierte für die angeblich gemeinsame Arbeit aller EU-Staaten an der "Berliner Erklärung" mitteilt, stellt . . .

Schlagkräftig
20.03.2007
Mit First Choice, dem viertgrößten Reisekonzern in Europa, wird ein weiterer britischer Reiseveranstalter von einem deutschen Konkurrenten übernommen. . . .

Privatisierungsschlacht
07.03.2007
LONDON
Über die Privatisierung des National Health Service (NHS) sprach german-foreign-policy.com mit John Boyd und Ron Dorman. Ron Dorman ist National Organiser der gewerkschaftsnahen, EU-kritischen Campaign against Euro-federalism (CAEF), John Boyd ist Chefredakteur der CAEF-Zeitschrift "The Democrat". . . .

Die Lasten der Umverteilung
07.03.2007
LONDON/BERLIN
(Eigener Bericht) - Britische Gewerkschaften kündigen neue Proteste gegen die Privatisierung des staatlichen Gesundheitswesens und mehrere deutsche Käufer an. Bereits im Herbst war es zu Krankenhausstreiks gekommen, als die Deutsche Post-Tochter DHL einen Milliardenvertrag über lukrative Logistikdienstleistungen für den National Health Service (NHS) erhalten hatte. Auch nach den Demonstrationen vom vergangenen Samstag sollen die Auseinandersetzungen . . .

Ausgangspunkt
12.02.2007
Die KarstadtQuelle AG übernimmt den britischen Reiseveranstalter MyTravel und schließt damit zum europäischen Marktführer TUI auf. . . .

Verstärkung
05.02.2007
Der Energiekonzern RWE will mit Investitionen in Milliardenhöhe seine Position auf dem europäischen Gasmarkt stärken. . . .

Austrittsgedanken
02.02.2007
LONDON/BERLIN
(Eigener Bericht) - Die britische Regierung verlangt ein Ende der deutschen Wiederbelebungsversuche für die gescheiterte EU-Verfassung. Premierminister Tony Blair kündigt an, jeden neuen Eingriff in die bestehenden Brüsseler Regelwerke per Veto zu verhindern, solange Berlin an seinen umfassenden Planungen festhält. Bundeskanzlerin Merkel hat mehrfach angekündigt, den nach demokratischen Maßstäben gescheiterten Verfassungsentwurf im Juni erneut auf . . .

Der Herr der Wege
22.01.2007
LONDON/MOSKAU/DUBAI/BERLIN
(Eigener Bericht) - Der Aufstieg der Deutschen Bahn AG zu einer beherrschenden Position im europäischen Schienenverkehr stößt auf Widerstand in Großbritannien. Bahnchef Mehdorn will die Milliardenerlöse der bevorstehenden Privatisierung des Unternehmens nutzen, um die Bahngesellschaften mehrerer EU-Mitglieder zu übernehmen. Schreite Brüssel nicht gegen diese Art staatlicher Subventionen ein, werde man es schon bald mit einem . . .

Plattform
16.11.2006
Die Deutsche Post wird nach einer erneuten Übernahme in Großbritannien künftig auch Gesetzestexte und Protokolle für das britische Parlament drucken. . . .

Stabile Erträge
27.10.2006
Der deutsche Finanzkonzern Allianz hat sich in einem Übernahmekampf um das britische Infrastruktur- Unternehmen John Laing durchgesetzt. . . .

Ausstand
22.09.2006
Beschäftigte im britischen Krankenhaussektor streiken gegen die Expansionspläne der Deutschen Post. . . .

Konfliktkurs
12.09.2006
Britische Gewerkschaften wollen mit einem Streik die Expansion der Deutschen Post im britischen Gesundheitswesen verhindern. . . .

Eindrucksvolle Früchte
05.09.2006
Die Deutsche Post übernimmt für die kommenden zehn Jahre einen Großteil der Logistik für das britische Gesundheitswesen. . . .

Wende
30.06.2006
Die deutsche Eon AG setzt angesichts des angestrebten Atomausstiegs in Deutschland auf den Ausbau der Kernenergie im Ausland. . . .

Zuschlag
19.06.2006
Der Flughafen- Betreiber Fraport erhält im zweiten Durchgang den Zuschlag für den Betrieb der beiden bulgarischen Schwarzmeer- Flughäfen Bourgas und Varna. . . .

Wachstumsprobleme
12.06.2006
BONN
(Eigener Bericht) - Mit Investitionen in Milliardenhöhe sucht die Deutsche Telekom ihre Position auf dem bereits hochgradig konzentrierten internationalen Telekommunikationsmarkt zu sichern. Die Wachstumsmöglichkeiten seien inzwischen begrenzt, heißt es in Wirtschaftskreisen; neben kleineren Zukäufen in Südosteuropa müssten weitere Expansionschancen gefunden werden, um die Stellung des Konzerns ausbauen zu können. Firmenvertreter hoffen auf Erfolg bei einer . . .

Energie, Terror, Migration
04.05.2006
BERLIN/PARIS/LONDON/ROM
(Eigener Bericht) - Die für kommende Woche angekündigte Regierungserklärung der deutschen Bundeskanzlerin zur Europa-Politik wird die Neuformierung der gescheiterten Verfassungskampagne einleiten und soll Berlin als "Schrittmacher des Kontinents" profilieren. Dies streuen Regierungskreise gegenüber ausländischen Medien. "Befindlichkeiten zögernder Partner" werden in der Europa-Politik nicht länger berücksichtigt werden können, heißt es im Berliner Bundeskanzleramt weiter. Die Spitzen . . .

Hilferuf
20.04.2006
LONDON/BERLIN/NEW YORK
(Eigener Bericht) - In einem dringenden Appell bitten britische Konservative die USA um Hilfe gegen das deutsche Vormachtstreben und die EU. Berlin habe seinen politischen Einfluss "dramatisch gesteigert" und werde auch unter der CDU-Kanzlerin von den hegemonialen Zielen seiner Außenpolitik nicht ablassen, warnt der Londoner Parlamentsabgeordnete Bill Cash. Cash wirft Washington vor, einem "strategischen Irrtum" . . .

Energie für Deutschland (II)
03.04.2006
BERLIN/OSLO/MOSKAU
(Eigener Bericht) - Unmittelbar vor dem Beginn des heutigen "Energiegipfels" hat Außenminister Steinmeier in Norwegen die deutsche Position im Kampf um die Energieressourcen der Arktis gestärkt. Die riesigen Vorräte, mit deren Erschließung gerade erst begonnen wird, haben eine wichtige Bedeutung für die künftige Energieversorgung der EU, die in wachsendem Maße von Russland und der deutsch-russischen . . .

Partnership
16.03.2006
Mit dem Baukonzern Hochtief übernimmt ein deutsches Unternehmen hoheitliche Aufgaben in Großbritannien. . . .

Dramatisch
15.02.2006
Der ehemalige Staatskonzern Deutsche Post erwirbt kurz nach dem Kauf des britischen Logistikgiganten Exel ein weiteres Unternehmen aus Großbritannien. . . .

Unfreundlich
25.01.2006
Trotz Gegenwehr der betroffenenen Konkurrenten halten mehrere deutsche Großkonzerne an Expansionsplänen in Milliardenhöhe fest. . . .

Oligopol
23.11.2005
Nach einer Intervention der britischen Regierung ist der Versuch der deutschen Eon AG gescheitert, den Energiekonzern Scottish Power zu übernehmen. . . .

Weltweit in Führung
26.09.2005
DÜSSELDORF
(Eigener Bericht) - Mit der Übernahme des fünftgrößten niederländischen Energieversorgers NRE Energie setzt die deutsche Eon AG ihre Expansion fort. Die Akquisition, deren Vollzug vor wenigen Tagen gemeldet wurde, erfolgt im Vorfeld eines Angriffs auf den britischen Markt und lässt das Düsseldorfer Unternehmen in neue Dimensionen wachsen: Eon will zum weltweit führenden Strom- und Gasunternehmen . . .

Eigene Quellen
26.09.2005
Die deutsche E.ON AG verstärkt ihren Einfluß auf die britische Gasversorgung durch die Übernahme eines Gasförderers. . . .

Unter Kontrolle
30.06.2005
BERLIN/PARIS/LONDON
(Eigener Bericht) - Deutschland soll im höchsten UN-Gremium als "Treuhänder Europas" auftreten und für den Verzicht der übrigen EU-Staaten auf nationale Vertretungen im UN-Sicherheitsrat sorgen. Dies verlangen die Koalitionsparteien einer zukünftigen Bundesregierung aus CDU/CSU und FDP. Wie ihr Schattenaußenminister Wolfgang Gerhardt verspricht, werde Deutschland im Weltsicherheitsrat mit den dort nicht vertretenen UN-Mitgliedern internationale Fragen eng abstimmen, allerdings nur bei "schwierigen und komplizierten Entscheidungen". . . .

Marktmacht
22.04.2005
NÜRNBERG (Eigener Bericht)
Mit der Übernahme eines britischen Konkurrenzunternehmens setzt die Nürnberger ,,Gesellschaft für Konsumforschung"(GfK AG) ihre weltweite Expansion fort. Die Strategie des Marktforschungsunternehmens zielt insbesondere auf die USA, Großbritannien, Asien und Lateinamerika. Die 1935 auf Initiative der IG Farbenindustrie AG gegründete GfK ist mittlerweile in mehr als 60 Ländern der Erde aktiv und kontrolliert mehr als 120 Firmen. . . .

Unter deutscher Verwaltung
05.04.2005
GÜTERSLOH/EAST RIDING (Eigener Bericht)
Die deutsche Bertelsmann AG, Europas größter Medienkonzern, übernimmt in Großbritannien hoheitliche Aufgaben. Ein Bertelsmann-Tochterunternehmen wird ab Juli 2005 den Großteil der öffentlichen Verwaltungsarbeit einer britischen Gemeinde erledigen. Das Vorhaben gilt der deutschen Firma als ,,Pilotprojekt von strategischer Bedeutung"zur Expansion in einen milliardenschweren Markt. Europaweit will Bertelsmann im Rahmen sogenannter ,,Public Private Partnership"in die zur Zeit noch unter nationalstaatlicher Kontrolle stehenden Bereiche vordringen . . .

Befreiungsschlag
18.12.2004
FRANKFURT AM MAIN/LONDON
Die Deutsche Börse versucht erneut ihr britisches Pendant in London zu übernehmen. Die groß angelegten Expansionsbestrebungen des deutschen Unternehmens treffen mit Bemühungen anderer europäischer Börsen (Euronext, OMX) zusammen, die sich gegen die deutsche Finanzmacht zusammenschließen. Diese Konkurrenz will die Deutsche Börse nun mit einem ,,Befreiungsschlag"in ihre Schranken verweisen: Sollte die Übernahme trotz der Widerstände in London gelingen, wäre die Deutsche Börse die . . .

Starke Präsenz
23.12.2003
KASSEL
In neuen Konstellationen setzen deutsche Konzerne ihre Bemühungen fort, wesentliche Anteile des lukrativen britischen Energiemarktes unter ihre Kontrolle zu bringen. Großbritannien, das als Verbündeter der USA und damit als potentielles Hindernis deutschen Dominanzstrebens gilt, gerät mit seiner Energieversorgung in Abhängigkeit von Lieferungen aus dem Ausland und wird damit anfälliger für politisch motivierte Pressionen. . . .

Zeichen
14.12.2003
BRÜSSEL/BERLIN (Eigener Bericht)
Die erneute Fraktionierung der EU bei der Brüsseler Regierungskonferenz wird von der deutschen Außenpolitik als ,,notwendig"und ,,unvermeidlich"eingestuft, um die europäische Gefolgschaft ,,beisammen zu halten"(Gerhard Schröder). Er werde dafür sorgen, dass sich nationale Alleingänge nicht wiederholen, sagte der deutsche Bundeskanzler mit Blick auf Polen und Spanien und kündigte am Samstag an, mit Warschau ,,einen sehr intensiven Dialog"führen zu wollen. Der . . .

Dual-Hegemonie
09.12.2003
LONDON (Eigener Bericht)
Der ehemalige britische Botschafter in der Bundesrepublik, Sir Oliver Wright, beschuldigt Berlin und Paris, eine ,,deutsch-französische Doppelhegemonie in Europa"errichtet zu haben. Dies sei eine Entwicklung, die Großbritannien isoliere und deren Ausgang ,,unheilvoll"werden könne, schreibt der konservative Londoner Diplomat. . . .

Friss oder stirb
23.11.2003
LONDON/STOCKHOLM/STRASBOURG
Die Berliner Bestrebungen, die deutsche Hegemonie in Europa auszubauen und in der Verfassung der Europäischen Union festzuschreiben, rufen zunehmende Spannungen unter den Mitgliedsstaaten hervor. Polen und Großbritannien wollen gemeinsam massive Änderungen am bisherigen Verfassungsentwurf durchsetzen; Schweden und Finnland kritisieren scharf die militärpolitischen Festlegungen, mit denen das von Berlin und Paris forcierte militärische ,,Kerneuropa"institutionalisiert werden soll. Der deutsche EU-Kommissar Verheugen droht den genannten Staaten . . .

In guten Händen
30.10.2003
DÜSSELDORF
Deutsche Konzerne bringen immer größere Teile der britischen Energieversorgung unter ihre Kontrolle. Großbritannien gilt als Verbündeter der USA und damit als potentielles Hindernis deutschen Dominanzstrebens. Berlin gewinnt nun weitere Machtmittel hinzu, mit denen der unbotmäßige Konkurrent ökonomisch und politisch unter Druck gesetzt werden kann. . . .

Rüstungsallianzen
28.10.2003
AMSTERDAM
Der deutsch-französische Rüstungskonzern EADS, der beim Aufbau einer eigenständigen Rüstungsbasis für die deutsch-europäischen Weltmachtambitionen eine führende Rolle spielt, setzt seine Bemühungen fort, mit den US-Konkurrenten Russland und China zu einer strategischen Kooperation zu gelangen. Im Wettstreit mit den noch führenden US-Rüstungsunternehmen verzeichnet EADS ausgerechnet in Großbritannien, das als Verbündeter Washingtons gilt, weitere Erfolge und verstärkt nun die Anstrengungen, auf dem lukrativen US-Rüstungsmarkt Fuß . . .

Du gamla, du fria...*
05.10.2003
STOCKHOLM (Eigener Bericht)
Die aggressive Expansionspolitik deutscher Handelskonzerne entzweit zentrale und regionale Behörden in Skandinavien. Regierungsvertreter fördern die massive Ausbreitung der Handelskette Lidl, während Gewerkschaften und Kommunen Widerstand organisieren, da sie erheblich nachteilige Konsequenzen für den gesamten Handelssektor ihrer Länder erwarten. . . .

Wingas: Expansion in Belgien und Großbritannien
06.09.2003
KASSEL
Das deutsch-russische Gemeinschaftsunternehmen Wingas expandiert verstärkt über Deutschland hinaus in andere europäische Länder. In Belgien will der Konzern ein eigenes Gasnetz aufbauen, folgen wird die Expansion nach Großbritannien. Deutsche Energiekonzerne kontrollieren bereits heute große Teile der europäischen Energieversorgung. . . .

Europäische Energieversorgung unter deutscher Kontrolle?
17.08.2003
DÜSSELDORF
Der größte private Versorgungskonzern der Welt, die deutsche Eon AG, expandiert weiter auf Kosten der europäischen Konkurrenten. Erfolgt ist bereits die Übernahme der Mehrheit bei einem skandinavischen Versorgungsunternehmen, angekündigt sind Investitionen in Milliardenhöhe insbesondere in Italien und Großbritannien. Beide Staaten, die sich im Konflikt um den Krieg gegen den Irak gegen Berlin positioniert hatten, werden damit in noch stärkere Abhängigkeit von deutschen . . .

Schlachtfest (II)
22.05.2003
LONDON
Ein weiterer großer französischer Konzern ist aufgrund finanzieller Probleme in das Visier der deutschen Wirtschaftsexpansion geraten. Suez Lyonnaise, bisher der zweitgrößte Wasserversorger der Welt, musste die Kontrolle über einen britischen Wasserversorger an ein Konsortium unter Führung der Deutschen Bank abgeben. Deutsche Konzerne bauen damit gleichzeitig ihren beherrschenden Einfluss in der Strom- und Wasserversorgung Großbritanniens aus. . . .

Bundeswehr will ,,Mitbestimmung"über Atombomben
03.05.2003
BERLIN
Während die Bundesregierung die Schaffung eines militärischen ,,Kerneuropa"vorantreibt, legen die deutschen Militärs bereits ihre Forderungen zur Gestaltung einer künftigen ,,EU-Armee"vor. Die Militärarsenale der Mitgliedsstaaten sollen der Verfügungsgewalt einer künftigen EU-Regierung unterworfen und damit auch für Berliner Ambitionen nutzbar gemacht werden. Teil des Forderungskatalogs ist der Zugriff auf französische und britische Atomwaffen. . . .

,,Volk"ohne Staat
01.05.2003
STARBIENINO/KIEL
Ein deutsches Länder-Parlament macht sich zum Fürsprecher völkischer Oppositionsgruppen in mehreren europäischen Staaten. Ziel der deutschen Agitation ist unter anderem die ,,cornwalisische Volksgruppe"in Südwestengland. . . .

Machtkämpfe um Rüstungsindustrie
12.03.2003
BERLIN/PARIS/LONDON
Der US-amerikanische Rüstungskonzern Boeing, der im zivilen Bereich vom deutsch-französischen Konkurrenten EADS überflügelt wurde, will im Gegenzug durch Übernahmen europäischer Firmen im militärischen Bereich EADS zurück drängen. Berlin versucht die Widersprüche zu nutzen, um seinen eigenen Einfluss auf die europäische Rüstungsindustrie zu fördern. . . .

,,Teutonic sense"für britische Bahn?
16.01.2003
LONDON/BERLIN
Die Deutsche Bahn AG erwägt den Einstieg in den britischen Schienenverkehr und könnte in einem ersten Schritt den gesamten Personenverkehr in Schottland übernehmen. Auch eine Expansion nach England wird vom deutschen Konzern nicht ausgeschlossen. . . .

,,Kaiser"für ,,Kern-Europa"
04.01.2003
LONDON/BERLIN (Eigener Bericht)
Die deutschen Bemühungen um eine weitere Hierarchisierung der EU führen zu Irritationen unter den Mitgliedsstaaten. Insbesondere die kleineren Länder befürchten, in einem deutsch-französischen ,,Kern-Europa"noch einflussloser zu werden. Entsprechende Pläne des Auswärtigen Amtes, die eine europäische Präsidialverfassung vorsehen, werden in London offen kritisiert. Denis MacShane, Europa-Minister der Blair-Regierung, wirft Berlin vor, an die Spitze des EU-Blocks einen allmächtigen ,,Kaiser"stellen zu wollen. . . .

E.on: Weitere Expansion in Großbritannien
08.11.2002
DÜSSELDORF
Der deutsche Energiekonzern E.on strebt eine weitere Übernahme in Großbritannien an. Eon ist bereits der größte Stromversorger und der zweitgrößte Erdgasversorger des Landes. . . .

Planerische Durchdringung europäischer Staaten (I)
29.10.2002
LEIPZIG (Eigener Bericht)
Berliner Ministerien finanzieren die planerische Durchdringung sämtlicher europäischer Staaten und arbeiten an Detailprojekten für die ,,räumliche Erschließung"fremder Territorien. Entsprechende Studien beziehen sich nicht nur auf traditionelle deutsche Einflussgebiete an den Ostgrenzen, sondern greifen auch nach Westeuropa aus, so nach Großbritannien und Frankreich. Die grenzüberschreitende Planungstätigkeit wird in einer eigenen Fachzeitschrift erörtert, die in Leipzig erscheint und von einem ,,Institut für Länderkunde"(IfL) herausgegeben . . .

Deutscher Konzern dominiert künftig das britische Stromgeschäft
26.10.2002
DÜSSELDORF
Der deutsche Energiekonzern E.on hat das britische Geschäft des texanischen Energiekonzerns TXU übernommen. Eon ist damit jetzt der größte Stromversorger und der zweitgrößte Erdgasversorger Großbritanniens. . . .

Deutsche Post expandiert auf britischen Briefmarkt
12.08.2002
BONN
Die Deutsche Post AG setzt ihre Expansion in anderen europäischen Ländern fort und steht unmittelbar vor dem Einstieg in den britischen Briefmarkt, auf dem sie der angeschlagenen Royal Mail Konkurrenz machen wird. ,,Entsprechende Schritte in weitere europäische Briefmärkte"sollen folgen, erklärt der deutsche Konzern. . . .

Deutsche Post kündigt Expansion in die Briefmärkte anderer europäischer Länder an
10.04.2002
BONN
Die Deutsche Post AG will die kürzlich von der EU beschlossene schrittweise Liberalisierung der Märkte in Europa nutzen, um in andere europäische Länder zu expandieren. In den nächsten Monaten will das Unternehmen Milliarden Euro ausgeben, um Firmen in Europa, den USA und Asien zuzukaufen. . . .

RWE wird größter Stromversorger in England
27.03.2002
ESSEN
Der deutsche RWE-Konzern übernimmt eines der größten Energieversorgungsunternehmen in England, die Innogy Holding. Innogy ist mit 4,7 Millionen Stromkunden und 19 Prozent Marktanteil das führende Stromversorgungsunternehmen in England und mit 1,9 Millionen Gaskunden (10 Prozent Marktanteil) die Nummer zwei auf dem britischen Gasmarkt. Die RWE übernimmt alle Innogy-Aktien zu einem Preis von umgerechnet gut 8 Milliarden Euro. . . .

Britische Krankenkasse finanziert deutsches Gesundheitssystem
06.02.2002
BONN
Im Rahmen eines Pilotprojektes werden in den nächsten Wochen 30 Patientinnen und Patienten aus Großbritannien in deutschen Krankenhäusern behandelt. Die Kosten für das Projekt, das auf Initiative des ,,Kuratoriums zur Förderung Deutscher Medizin im Ausland´´zustande gekommen ist und Modellcharakter haben soll, werden vom britischen National Health Service getragen. Großbritannien wird damit gezwungen, das angeschlagene deutsche Gesundheitssystem finanziell zu unterstützen. . . .

Berlin: Frankreich und Großbritannien sollen UN-Sicherheitsrat räumen
05.12.2001
BERLIN
Nach Ansicht der CDU sollten Frankreich und Großbritannien ihre Ansprüche auf nationale Vertretungen im UN-Sicherheitsrat aufgeben. Statt dort ihren eigenen Interessen nachzukommen, sei es an der Zeit, die Interessen ,,der EU"zu vertreten und sich einer ,,Gemeinsamen Außen-und Sicherheitspolitik"zu widmen. . . .

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